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Thema: PTA Ausbildung ist verdammt einfach

  1. #31
    Studi Avatar von Nachi
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    Du kannst doch aber auch nicht allen ernstes das Pharmaziestudium mit der Ausbildung vergleichen. Gut...ich fand es bei mir in der PTA-Klasse auch etwas übertrieben, dass ein paar Mädels abgebrochen haben, weil sie die Ausbildung worwörtlich "zu hart" fanden. Auch ich war in der Schule nicht wirklich gut in Bio. Eher mittelmäßig. Chemie hatte ich in der Oberstufe auch nicht mehr und war in den Jahren davor richtig schlecht in dem Fach. Ich hatte es glaube ich schonmal hier oder in einem anderen Thread erwähnt, dass ich eher die Masse, die die Ausbildung parat hält einen etwas erschlägt. In kurzer Zeit viel Stoff. Das ist beim Pharmaziestudium nicht besser und man geht wesentlich stärker in's Detail. Chemie ist auch von einem ganz anderen Kaliber. Im Nachhinein kann ich auch sagen "die Ausbildung war ein Klacks...im Vergleich zum Studium". Das ist aber, als wolltest du Äpfel mit Birnen vergleichen. Das ist dann deine Ansicht der Dinge im Nachhinein. Ich weiß nicht, warum manch einer sagt, die Ausbildung sei hart, denn wenn man eben fleißig dabei ist und immer ordentlich für die Klausuren lernt, dass ist die Ausbildung nicht nicht zu schaffen bzw. so gestaltet, dass sie einen komplett überfordert.

  2. #32
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    Ich hoffe, das die PTA Ausbildung nicht allzu schwer ist. Habe gerade in Friedrichshafen an der Bernd- Blindow Schule angefangen, und finde es zumindest die ersten Tage echt interessant!

  3. #33
    Also die Pta-Ausbildung in Neumünster war im Vergleich zum bisherigen Pharmaziestudium in Kiel ein Klacks...sagen wir mal 20% so schwer, wenn man das so ausdrücken könnte

  4. #34
    Neuer Benutzer Avatar von Lumpi
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    Ich habe die schulische Ausbildung abgeschlossen, und bin jetzt im sechs monatigen Praktikum!
    Vor Beginn der Ausbildung war ich 14 Jahre lang Krankenschwester, und habe "nur" Realschulabschluss!
    In meiner Schule war es vollkommen unterschiedlich! Die einen haben sich leichter getan, die anderen mussten ohne Ende ackern! Die einen haben sich was auf ihre Leistungen eingebildet, ich habe lieber denen geholfen, die es nicht so leicht hatten (wenigstens denen, die mir sympathisch waren ;-))
    Das Examen haben Realschüler geschafft und haben Abiturienten geschafft, es sind Realschüler durchgefallen und Abiturienten durchgefallen! Es hing viel mehr mit der Ernsthaftigkeit zusammen, mit der die Mädels ihr Ziel verfolgt haben- mit der sittlichen und geistigen Reife! Die, die sich für die Beste gehalten hat, und seit Beginn der Ausbildung "Doctor oh Pharmacie" in ihren Facebook- Profil stehen hat ist 2x durch die Prüfung gefallen und steht jetzt mit nix da! Aber sie studiert ja jetzt..... ;-)
    Was ich also sagen will- fleissig dabei sein, und sich vor allem der Verantwortung bewusst sein, die man in der Apo für die Kunden trägt!
    Macht man dort einen Fehler leiden Menschen darunter- von daher habe ich jeden Tag grossen Respekt vor jedem einzelnen Rezept, dass ich bearbeite, auch wenn ich in elf Jahren Intensivmedizin ganz andere Medikamente verabreicht habe!
    Das sollte man sich jeden Tag wieder vor Augen führen- wir machen einen Job mit riesen Verantwortung- egal wie leicht wir die Ausbildung empfinden oder empfanden!

  5. #35
    Ich fand die Ausbildung überhaupt nicht einfach und hatte sogar mehrmals Phasen, wo ich wirklich überlegt habe diese abzubrechen.
    Da ich aber "leider" die Charaktereigenschaft besitze, alles beenden zu müssen was ich mal angefangen habe, habe ich diese Ausbildung letzendlich doch weitergemacht und den schulischen Teil diesen Sommer auch bestanden (für die Prüfungen musste ich früh anfangen zu lernen und habe teilweise bis in die Nacht lernen müssen, um es zu schaffen). Meiner Freundin, die mit mir bestanden hat, ging es genauso wie mir.

    Für mich persönlich, war es aber kein Spaziergang obwohl ich auch eine Abiturientin bin. Da fiel mir das Abitur bei weitem leichter und selbst da musste ich mich reinhängen.
    Andere wiederum in meiner Klasse, haben es mit links durchgezogen.

    Ich finde ob es einem leicht oder schwer fällt, hängt vom Menschen ab. Man kann nicht sagen die Ausbildung ist pauschal gesehen mega easy oder absolut schwer.

    Ich bin jetzt sehr froh und total stolz auf mich es dennoch geschafft zu haben . Ich möchte jetzt auf jeden Fall noch die 6 Monate Praktikum machen und dann in diesem Job arbeiten, ich freue mich da sehr drauf.
    Geändert von Nerdrage (07.07.2013 um 00:07 Uhr)

  6. #36
    Ninni
    Gast

    PTA Ausbildung

    Hallo, wenn ich Eure Berichte lese mache ich mir wirklich gedanken ob ich der Ausbildung gewachsen bin. Meine Ausbildung fängt im September an. Ich habe einen Realschulabschluß und eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel gemacht. Mich hat aber der Bereich der Pharmazie schon immer mehr interessiert. Ich bin schon 35 und habe zwei kleine Kinder. Also muß ich das lernen am Abend erledigen. Außerdem habe ich lange nichts lernen müssen, es wird mir glaube schwerfallen. Meine Frage ist, ob das möglich ist. Familie und nebenbei die Ausbildung. Wieviel Hausaufgaben gibt es? Wenn man ca. 3 Stunden täglich zuhause lernt, reicht das dann aus?

  7. #37
    Um himmels Willen, das soll dich auf keinen Fall abschrecken.
    Natürlich ist es zu schaffen wenn man lernt.

    Ich habe mal ein Praktikum in einer Uniklinik gemacht, wo auch eine 31 jährige PTA gearbeitet hat. Sie hatte auch bereits zwei oder drei Kinder und war erst seit einem Jahr ausgelernt.

    Man kann halt nur nicht sagen, das die Ausbildung super super einfach zu schaffen ist das wäre Utopie aber es ist zu schaffen. Ob man der Aufgabe gewachsen ist, bekommt man natürlich nur raus wenn man es versucht

    lG

  8. #38
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    Ich denke man kann fast alles schaffen; vorausgesetzt man hat Interesse daran und Durchhaltevermögen. Ich habe meine PTA Ausbildung bei Fresenius in Idstein gemacht und war 2010 fertig. Ich habe gemerkt wie erschlagen ich zu Beginn von all den neuen Dingen war, war nie wirklich schlecht, wurde aber im Laufe der Ausbildung immer besser. Man gewöhnt sich einfach an das Lernen und daran, neue Dinge aufzunehmen und zu verarbeiten. Wirklich schwer fand ich die Ausbildung nicht (mein Realschulabschluss war nicht gerade gut), man muss sich nur aufraffen zum lernen. Verständnisprobleme gab es eigentlich auch nie (soweit ich mich erinnere) und so kann man echt alles mit (auswendig-)lernen rausholen. Mir hat die Ausbildung jede Menge Spaß gemacht! Vor dem Examen habe ich vielleicht eine Woche gelernt. Klar, am meisten für AMK. Wenn man immer am Ball bleibt ist das zu schaffen und Freizeit hat man auch noch genug (bin sogar 2 mal die Woche arbeiten gegangen ) also nur Mut !! =)

  9. #39
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    Ich kann aus Erfahrung sagen, dass gerade diejenigen bei uns in der Schule, die schon etwas älter sind und Kinder haben, deutlich besesr organisiert waren und im Vorfeld geplant haben, aha nächste woche Klausur, dann sollte ich dann und dann anfangen, weil da ist noch das ist und das. ;-) Ist natürlich jeder anders, aber wenn du jeden Tag 3Stunden für lernen investieren kannst, dann solltest du das locker schaffen! Eventuell, ich weiß nicht wie deine persönliche Situation ist Ninni, kannste deine kurzen ja vllt. auch mal nen Samstag oder Sonntag nachmittag bei Großeltern, Freuden o.ä. unterbringen, wenn du viele Klausuren hast. :-)
    Denke eine wichtige Frage ist, so meine Erfahrung mit den Mamas bei uns: Was machst du wenn das Kind krank wird? Kinder werden ja häufiger mal krank, wenn du dann jedes mal 1-2 Wochen fehlen musst, weil du keine Hilfe zu Hause hast, dann kann das schwierig werden, den Stoff nachzuholen und auch innerhalb der maximalen Fehlzeiten von 8 Wochen in 2 Jahren zu bleiben. Vielleicht kannst du da Vorsorge treffen, wenn möglich. :-) Ansonsten kein Stress machen: Es wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird.

  10. #40
    Unregistriert
    Gast

    Spannende Diskussion über den Schwierigkeitsgrad

    Dann will ich mich mal als Insider zu Wort melden.

    Mein Lebenslauf:
    - 1er-Abi (Note: 3,1)
    - PTA-Schule (mittelmäßig weil teilweise desinteressiert, Naturwissenschaften/Mathe waren immer sehr gut)
    - Studium Pharmazie (spitze in meinem Semester, wir waren wohl aber mäßig gut)
    - Promotion
    - Job als PTA-Lehrer in einer Privatschule in Schleswig-Holstein

    Es war bei mir also alles dabei, sowohl Schulbank als auch Lehrerpult und Pharmaziestudium. Und jetzt ein paar Meinungen, wild durcheinander. Macht draus, was ihr wollt!

    Das Niveau an der Schule war sicher mäßig, weil man als Lehrer halb so gut bezahlt wurde wie in der staatlichen Schule, das motiviert nicht gerade und man machte es nebenberuflich. Außerdem hat die staatliche Schule die "guten" Schüler abgeschöpft, weil sie auch kostenlos war und sich die Schüler aussuchen konnte. Die nicht so guten sind auf der Privaten gelandet, teils sehr unmotiviert, jung, Ausländer mit massiven Sprachproblemen, von den Eltern geschickt und nicht aus eigenem Antrieb. Daher war das Niveau in den Klassen auch immer eher niedrig, weil man nicht einfach die halbe Klasse zurücklassen kann.

    Grundsätzlich ist eine PTA-Ausbildung natürlich nicht so schwer wie das Studium, ich habe es aber nicht so empfunden. Man muss nämlich viele Dinge lernen und einfach hinnehmen, was mir immer schwer gefallen ist. Das intensive Befassen mit einer Thematik im Rahmen des Studiums hat es mir erleichtert. Am Ende ließ sich immer viel ableiten. Das war in der PTA-Schule niemals der Fall. Brücken zwischen Arzneimittelkunde, Physiologie und Chemie zu schlagen ist in 2 Jahren und auf dem Niveau nicht gelungen. Jedes Fach wurde für sich gelernt, Zusammenhänge von den wenigsten erkannt.

    Schaffen kann man die PTA-Schule sicher recht leicht, wenn man bereit ist, viel zu lernen, sich auf die Themen einlässt und keine Bestnoten erwartet. Nur bei völligem Desinteresse an den Themen sehe ich Probleme. Wer Mathe, Chemie, Bio und Physik abgrundtief hasst, sollte es sich überlegen.

    Allerdings kann man den Stoff auch beliebig vertiefen, ein Blick in die Uni-Bücher wird jedem, dem es zu leicht fällt, dabei helfen. Es kommt ja nicht nur darauf an, gute Noten zu haben, das eigentliche Ziel ist doch, was zu lernen.

    Hinterher kann man dann eine einfache PTA für das klassische schwache Beratungsgespräch werden, die besser nicht in die Rezeptur gelassen wird. Wertvoll ist man trotzdem, weil es fast überwiegend auf eine angenehme Persönlichkeit in der Offizin und im Team ankommt. Man sollte sich eine(n) Chef(in) suchen, wo die Chemie stimmt. So eine gab es in meiner Klasse. Sehr schlecht aber nett und mit einer sicheren Arbeitsstelle.

    Es warten auf PTAs aber auch genügend Sonderaufgaben und Arbeitsplätze neben der öffentlichen Apotheke. Dort kann man sich dann austoben, wenn es einem zu leicht gefallen ist, aber man doch nicht studiert hat.

    Viele Grüße und viel Erfolg bei der Berufswahl und der Ausbildung.

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