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Thema: promotion in der Medizin

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Frage promotion in der Medizin

    Hallo!

    Kann man als Pharmazeut auch in der Medizin promovieren? Wenn ja, ist man da auf bestimmte fachbereiche beschränkt? Wie lange würde sowas dauern und welche vorraussetzungen braucht man überhaupt für eine Promotion?

    viele Fragen auf einmal, aber ich freue mich über eure antworten, Danke schonmal

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von ZedsDead
    Registriert seit
    05.09.2012
    Beiträge
    101
    Pharmaziestudent
    Man kann auf medizinischen Gebieten promovieren, klar. Ich glaube aber dass du dir das so vorstellst, dass man in "Fächern" promovieren kann, so läuft das aber nicht. Man kann auf einem "Gebiet" promovieren, z.b. auf dem Gebiet der pharmazeutischen Chemie oder Pharmakologie. Den Doktor, den die Medizinier machen ist ein Dr.med und ist mit dem Dr.rer.nat nicht zu vergleichen. Die Dauer liegt durchschnittlich zwischen 4-5 Jahren, kann aber auch mehr oder weniger sein.

    Offizielle Vorraussetzung ist nur dein Abschluss des 2. Staatsexamens. Danach müsstest du einen Doktorvater finden, der deine Doktorarbeit betreut. Die Frage ist, ob dich ein Doktorvater als Pharmazeut bspw. in Physiologie oder Onkologie etc. promovieren lässt, höchstwahrscheinlich nicht, weil dir dafür einfach die Grundlagen der Medizin fehlen. Es gibt eben Gebiete wofür man qualifiziert ist und welche für die man es nicht ist.


    Es ist also höchst unwahrscheinlich, dass du als Pharmazeut eine Doktorarbeit in klassisch medizinischen Gebieten schreibst, weil sich Pharmazie und Medizin ergänzen und daher vollkommen unterschiedlich sind. Pharmakologie und Toxikologie wären aber hier eine Ausnahme, wobei ich gehört habe, dass die Mediziner davon nichts verstehen ;P nichts für ungut
    Geändert von ZedsDead (11.08.2013 um 11:55 Uhr)

  3. #3
    Eigentlich ne tolle Sache, für Leuten die merken, dass sie niemals in der Apotheke bzw. dem klassischen Apotheker Umfeld arbeiten wollen, können ein ganzes Jahr sparen. Weißt du zufällig wie die Chancen stehen so eine Promotionsstelle zu bekommen(Nur eine Tendenz, ich weiß das es von vielen Faktoren sicherlich abhängt)

  4. #4
    Tendenz: nicht besonders schwer bei einer medizinischen Fakultät, solange du ein gutes pharmazeutisches Abschlusszeugnis hast.
    Man kann auch ein halbes Jahr der Doktorarbeit als die eine Hälfte des PJ's einbringen, dann muss man nur ein halbes Jahr in der Apo machen.
    Man kann durchaus und sogar ohne grössere Probleme in der Klinik und Psychiatrie als Pharmazeut promovieren, jedoch meistens mit Abschluss als Doktor der Humanbiologie (Dr. rer. hum. biol.), der ist kürzer als Dr. rer. nat. und geht in etwa nur 2 Jahre. Bei Dr. rer. nat. sind eher 3 Jahre und mehr üblich.

  5. #5
    Eine Promotion in der Medizin oder auch in Bio und Chemie macht in Sachen Reputation, Jobmöglichkeiten und Gehalt bestimmt war her. Nötig ist es aber denke ich nicht. Man sollte bestimmt auch mit ohne einen Dr. zu einem gutem Job gelangen. Im Internet hab ich mal Biologie Job Hamburg eingebene und es kamen auf jedenfall eine Menge offene Stellen. Aber vielen geht es ja auch um die Forschung, die natürlich ansonsten zu kurz kommt.
    Geändert von Blaumeiler (02.10.2013 um 11:53 Uhr)

  6. #6
    Unregistriert
    Gast
    Natürlich kann man auch als Pharmazeut in der Medizin promovieren. Was sollte einem denn an Grundlagen fehlen, nur weil "Medizin" drauf steht? Promoviert man in der Onkologie, dann wirds vermutlich um Molekularbiologie sein, und da haben natürlich nicht nur Mediziner Grundlagenwissen, sondern alle anderen ernst zu nehmenden Life Science Fächer auch.

    Nur der Dr. med steht dir halt (leider) nicht offen, als Pharmazeut. Soweit ich weiß wohl nen Dr. rer. medic oder was auch immer, Vorteil ist halt bei solchen Abschlüssen eine kürzere Promotionsdauer.

    Mal davon ab, die Länge (wie auf Dr. rer. nat bezogen) sagt nun wirklich nichts über die Qualität aus. Ich kenne genug Leute, die 4-6 Jahre promoviert haben / oder noch promovieren, und da kommt aufgrund dilettantischer Betreuung de facto nichts bei rum. Lieber mal gucken ob der Arbeitskreis taugt, was der Prof für Connections hat usw. ...

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