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Thema: Pharmazie studieren Österreich oder Deutschland, neue Regelungen (2012) ?

  1. #1

    Pharmazie studieren Österreich oder Deutschland, neue Regelungen (2012) ?

    Hey Jungs und Mädels,
    ich stell mich mal schnell vor. Ich heiße Dominik und bin 20, werde nächstes Jahr mein Abi machen und möchte sehr gerne Pharmazie studieren, meine Eltern sind bereits im Besitz einer Apotheke. Nun meine Frage, werde ich mit einem Abi von 2,5-2,8 einen Platz hier in D bekommen oder eher weniger ? Wenn ich in Österreich studieren, kann ich mir das Diplom als Staatsexamen in D anerkennen lassen oder hat schon jemand Erfahrungen gemacht mit wechseln?Arbeiten würde ich ja in D und die Apo meiner Eltern übernehmen. Gibt es noch weitere Möglichkeiten ?

    Vielen Dank für eure Rückmeldungen

  2. #2
    Studi Avatar von Nachi
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    Pharmaziestudentin seit 2010
    Ich glaube nicht, dass das Diplom hier anerkannt wird. Die andere Sache ist auch, dass Österreich auch überlegt, österreichischen Studentenanwärtern den Vortritt zu geben. Zumal ich es irgendwie auch doof finde sich dort einzuschreiben und dann darauf hoffen zu müssen, dass man einen Laborplatz bekommt. Bekommst du keinen, dann ist das Semester eigentlich für die Katz und ob es dann eine Warteliste gibt weiß ich gar nicht. Hier hättest du dann einen Laborplatz sicher, wenn du denn dann einen Studienplatz zugeteilt bekommst. Wenn dein Schnitt für die Wunschunis nicht reicht, würde dir denn dann eine Ausbildung erstmal zusagen? Damit kannst du ja auch Wartesemester sammeln und du siehst, ob dir der Beruf überhaupt gefällt/liegt.

  3. #3
    Hey Nachi, ich habe irgendetwas im Internet gelesen, dass es seit 2012 neue Regelungen geben soll. Ich habe jetzt mal die NC's angeschaut und ich denken irgendwo in Deutschland werde ich ein Platz bekommen, eine Wunschuni habe ich nicht, da ich etwas weiter weg studieren möchte ist der Ort relativ egal. Ich sammle eh Wartesemester gleich, da ich nach dem Abi noch bisschen Arbeiten will und noch reisen will. Würde halt gerne mal mit einem reden, der gewechselt hat von Österreich nach Deutschland. Eine Ausbildung werde ich nicht anfangen!

  4. #4
    ICh studiere zurzeit in Ö und ich kann dir sagen, dass du hier sofort reinkommst. Es wird keine Zugangsbeschränkungen geben. Das einzige was sie seit längere Zeit planen ist es den bachelor einzuführen.

    DU kannst mit der Ö. Approbation in DE. arbeiten und auch dein Praktisches Jahr in der Apotheke deiner Eltern absolvieren. Wie das genau mit der Umschreibung funktioniert weiß ich nicht genau, aber es schließen hier in Wien jedes Jahr deutsche mit ab und gehen wieder zurück.

    Empfehlen kann ich dir das Studium hier zu 0,00%. Das erste Jahr und besonders die Chemie Prüfung im ersten Jahr wird nur zum sieben verwendet. Es fangen um 900 Studenten und Laborplätze gibt es für 50-100. Niemand weiß es ganz genau^^. Man sagt dass diese Prüfung die schwerste Prüfung in ganz Ö . 300 treten pro versuch an und meist kommen zwischen 5-20 durch. google mal "Chemie Prüfung Wien Kratzel und Jäger" und les dir dazu in Foren berichte durch.

    Latein musst du komplett nachholen, falls du es nicht hattest und das im ersten Semester. Eigentlich unmöglich. Wenn du dann die ein paar Prüfungen incl. der chemieprüfung geschafft hast, darfst du hoffen, dass dein Name für das Labor gezogen wird und so sieht das dann jedes Jahr aus.

    Durchschnittsstudienzeit in Ö beträgt 13,5 Semester. Wenn du ein Problem hast musst du selber damit zurecht kommen. Mit Studenten helfen dir hier gar nicht, da es quasi darum geht es selber zu schaffen und zu hoffen dass es andere nicht schaffen. Vor allem als Deutscher wirst du hier nur blöd angemacht, weil sie deutsche hier hassen !!!

    Ich habe mich jetzt nach 2 jahren entschieden in DE zu studierne und hoffe dass mir ein wenig angerechnet wird.

  5. #5
    Neuer Benutzer Avatar von Fennel
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    Schleswig Holstein
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    27
    Das von ikarus kann ich nur unterschreiben. Ich war ein jahr in innsbruck. Hier ist die chemiepruefung zwar schwer aber machbar.. Abe in innsbruck fliegen 90% bei der ringpruefung durch (stoff, den man in d niht mal im 4. Semester hat) allerdings hassen die oesterreicher in innsbruck nicht alle deusche ich hatte viele freunde aus oeterreih. Und helfen tut man ssih schon. Aber in ibk fangen auh "nur" 250 studenten an... Aber d gibt es ab diesem jahr auch eine aufnahmepruefung, weil es imme mehr werden. Warte lieber auf nen platz in d.. Ich hoffe nunauch, dass mir etwas angerechnet wird. Laut listen bin ich ja mit 4 wartesemestern und nem abi von 2,6 irgendwo drin. Und da entfernung von zuhause fue mich auch egal ist, wird das schon irgendwo klappen

  6. #6
    ja bei der ring fallen bei uns auch viele durch, da halt alle die Zeit für das Chemie lernen benötigen. Alleine für die Chemie Prüfung erwarten die Profs., dass man 10-12 Wochen druchgehen zuhause täglich 5-10 stunden lernt. Wie man dann das 2000Seiten Bioskript noch lernen soll weiß niemand. Dazu kommen dann noch die Sache mit Latein (das ganze Latinum in einem Semester) und die Analytik Prüfung. Nebenbei hat man dann noch Geschichte der pharmazie ( auch nicht wenig) und Biotechnologie. Wenn ich mir den Stoffumfang in DE anschaue und die Prüfungsergebnisse ist es in DE schon angenehmer zu studieren und vor allem viel besser Aufgebaut.

  7. #7
    Unregistriert
    Gast
    ich weiß gar nicht, was überhaupt dein Problem ist, mit 2,8 solltest du doch ohne Probleme zum Sommersemester einen Platz in Deutschland bekommen.

  8. #8
    Unregistriert
    Gast
    Hallo!
    Ich bin gerade dabei in Innsbruck mein Studium abzuschließen... Also zuerst einmal: Natürlich gibt es Idioten, die den Deutschen die Schuld für alles geben und sich dementsprechend verhalten, allerdings habe ich nach einer Woche bereits sehr nette Leute kennengelernt, zu denen ich sogar jetzt noch Kontakt habe, obwohl die meisten nicht mehr an der Uni sind... Sowohl die Chemieprüfungen als auch die Ringvorlesungsprüfung sind machbar! In Anorganik und Organik bin ich zwar jeweils beim ersten Antritt geflogen - aber das war meine eigene Schuld, weil ich zu wenig gelernt hatte. Beim zweiten Mal hat es problemlos geklappt!

    Anrechnung in Deutschland funktioniert grundsätzlich - ruf einfach mal beim Landesprüfungsamt von deinem Bundesland an und erkundige dich.
    Ob man das praktische Jahr in Österreich oder in Deutschland machen sollte, da gehen die Meinungen auseinander... Auf jeden Fall verdient man als "Aspirant" in Österreich deutlich besser.

    Die Situation mit den Praktikumsplätzen hat sich in den letzten Jahren ziemlich verschärft. Von Studienkollegen, die von Deutschland rübergewechselt sind, habe ich allerdings gehört, dass man in Deutschland zwar mit bestandener Prüfung einen Platz sicher hat, bei den Prüfungen dafür aber brutal gesiebt wird - muss man also für sich entscheiden, was sinnvoller ist. Insgesamt hat man wohl in Österreich auch mehr den Gesamtüberblick, wofür das Gelernte eigentlich gut ist und die Professoren nehmen dich eher als Person wahr, während man in Deutschland eine Nummer ist... Wie gesagt, das habe ich so mitbekommen, habe selbst nie in Deutschland studiert.

    Ab kommendem WS gibt es übrigens eine Zulassungsbeschränkung, wenn bei der Voranmeldung die Anzahl der Studienbewerber eine bestimmte Zahl übersteigt.

    Liebe Grüße!

  9. #9
    Hallo Dominik,

    ich bin Sercan, ich komme aus der Tuerkei und ich studiere in Deutschland. Ich kann Dir diesen Blog(http://www.studieren-in-deutschland.org/) empfehlen weil er hatt mir sehr geholfen. Ich wuenche Dir viel erfolg.

    Gruss
    Geändert von Sercan (16.08.2013 um 12:15 Uhr)

  10. #10
    Vielen Dank an alle für eure Rückmeldung. Dann werde ich erstmal versuchen in D einen Platz zu bekommen. Noch ein paar Fragen, wie funktoniert das mit der Wunschuni? Ich habe eigentlich keine Wunschuni, außer Tübingen, dort möchte ich nicht hin. Welche Uni könnt Ihr mir empfehlen, die gerne etwas schlechtere nimmt? Zwei oder Drei Wartesemster spielen keine Rolle.

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