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Thema: Pharmazeutische Forschung

  1. #21
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Das wird noch interessant, wenn sich die Zahl letzterer weiter im Sinkflug befinden sollte... Denn die Industriestellen für Pharmazeuten dürften auch nicht mehr werden. Ich spekuliere, dass es den Pharmazeuten in ein paar Jahren nicht viel besser auf dem Arbeitsmarkt ergehen wird als den Chemikern und Biologen.
    Solche Spekulationen kann man hier im Forum auch von vor 10 Jahren lesen. Im Endeffekt hat sich der Mangel an Apothekern noch weiter zugespitzt, sodass der Beruf seit 2016 offiziell als Mangelberuf gilt. Ich finde das sehr überzogen zu sagen, dass innerhalb ein paar Jahre aus einem absoluten Mangel ein Überschuss werden soll. Der Grund weshalb es Chemikern und Biologen so schlecht geht ist einfach, dass sich die Zahl der Absolventen in den letzten Jahren verdoppelt hat. Pharmazie ist zulassungsbeschränkt und wirft eine konstante Zahl an Absolventen ab. Es erfolgt auch kein massiver Aufbau der Studienplätze wie in Medizin, sondern eher ein Abbau (siehe Halle). Gleichzeitig kann man als Apotheker an jeder Straßenecke arbeiten, als Chemiker musst du in die Industriegebiete, das wird sich in den nächsten Jahren auch nicht ändern. Nur braucht man halt auch nicht alle 100 Meter eine Apotheke. Und die meisten Apotheken, die schließen, werden ohnehin nur noch von ihrem Inhaber betrieben, der auf Nachfolgersuche ist. Die PKA und PTA wird es härter treffen.
    Und wenn werden sich die Pharmazeuten in der Industrie die Gebiete zurückerobern, wo zurzeit massiv Biologen nachgeschult werden: QM, Vertrieb, Zulassung. Da sollten eher die Biologen Angst haben, die werden den Kürzeren ziehen.
    In der Krankenhausapotheke und auf Station haben sich auch immer mehr Stellen entwickelt. Zu diesem Bereich wird es in den nächsten Jahren eine Verschiebung geben.

  2. #22
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Industriebiologe Beitrag anzeigen
    Dass man als Pharmazeut weniger forscht halte ich für Unsinn. In keinem Studium wird geforscht, es wird nur forschungsorientiert gelehrt (das sicherlich in Medizin und Pharmazie weniger als in Biologie und Chemie). Die eigenständige Forschungsleistung folgt in der Bachelor-, Master-, Diplom-, Doktorarbeit. Da forscht man genauso richtig wie alle anderen Naturwissenschaftler auch.
    Der Unterschied ist, dass das Pharmaziestudium keine verpflichtende Forschungsleistung beinhaltet, im Gegensatz zu den Naturwissenschaften mit BSc/MSc-Abschluss. Aber der Weg über Diplom/Promotion/Postdoc steht einem als Pharmazeut ja offen, wenn man Interesse daran hat. Und dann ist es am Ende ziemlich egal, dass man im Studium keine 6-wöchige Bachelorarbeit machen musste.

  3. #23
    Unregistriert
    Gast
    Der Fragesteller darf sich jetzt auch mal wieder zu Wort melden

  4. #24
    Unregistriert
    Gast
    Der ist längst über alle Berge und hat den Studienplatz in Hölle (Saale) wahrscheinlich drangegeben...

  5. #25
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Der ist längst über alle Berge und hat den Studienplatz in Hölle (Saale) wahrscheinlich drangegeben...
    Hast du Probleme dich in der Nacht in Internetforen zu völlig anderen Themen darüber auszulassen. Ganz ehrlich, wer in Halle nicht besteht, der ist für Pharmazie nicht geeignet.

  6. #26
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Hast du Probleme dich in der Nacht in Internetforen zu völlig anderen Themen darüber auszulassen. Ganz ehrlich, wer in Halle nicht besteht, der ist für Pharmazie nicht geeignet.
    Dieser Typ scheint einfach nur ein frustrierter Troll zu sein, der schlichtweg zu schlecht für das Studium war und sich jetzt darüber echauffieren muss.

    Allerdings kann ich deine Aussage zu:" Wer das Studium in Halle nicht schafft ist nicht geeignet" nicht ganz nachvollziehen. Das Studium in Halle hat nicht gerade den Ruf leicht zu sein, sondern gilt eher als schwer im deutschlandweiten Vergleich. Da gibt es andere Unis die eher als "leicht" gelten wie z.B. Greifswald.

  7. #27
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Dieser Typ scheint einfach nur ein frustrierter Troll zu sein, der schlichtweg zu schlecht für das Studium war und sich jetzt darüber echauffieren muss.

    Allerdings kann ich deine Aussage zu:" Wer das Studium in Halle nicht schafft ist nicht geeignet" nicht ganz nachvollziehen. Das Studium in Halle hat nicht gerade den Ruf leicht zu sein, sondern gilt eher als schwer im deutschlandweiten Vergleich. Da gibt es andere Unis die eher als "leicht" gelten wie z.B. Greifswald.
    Zumal "schwer" in der Pharmazie ja keine allzu objektive Größe ist. Schwer heißt in der Pharmazie meistens eher irgendeinen Blödsinn (komplizierte Strukturformeln oder Synthesewege) auswendig zu lernen oder auch missverständliche Fragestellungen irgendwie richtig zu interpretieren. Hierfür ist weniger Intelligenz als eher eine hohe Frustrationstolleranz zielführend.

  8. #28
    Neuling
    Gast
    Also in anderen Naturwissenschaften ist der Anteil des stumpfen Auswendiglernens auch sehr hoch. Vor allem bei allem mit Bio im Namen. Ich meine so einen Syntheseweg kann man noch vom Mechanismus verstehen und eine Strukturformel kann man immer wieder aufzeichnen bis man sie bildlich im Kopf hat, aber wenn es dann darum geht, dass Protein A Protein B für die Blütenbildung phosphoryliert, dann muss man sich solche Dinge ohne praktische Relevanz einhämmern. Gerade sowas wie Transferaufgaben wo man mal das Wissen anwenden kann, kommt kaum vor. Mal in Chemie Synthese vorschlagen oder Physik Aufgaben ausknobeln, aber in Bio null. Wenn ich das mit dem Abitur vergleiche sind die Klausuren an der Uni echt niveaulos. Ich kenne einige Science-Cracks, die sich unterfordert fühlen, weil die Aufgaben einfach zu stumpf sind. An einer Universität wo sich alle mit der Freiheit der Lehre rühmen und alle Studenten so super soft-skills erwerben, bestehen die Klausuren nur aus 1:1-Nachbetungen der Professoren-PowerPoint-Folien.
    Der Vorteil vom Auswendiglernen ist, dass man relativ "leicht" bestehen kann. Der Nachteil ist, dass man überproportional viel lernen muss um eine gute Note zu erzielen. Bei Mathe/Physik ist das so, dass man es einfach verstanden haben muss. Da kann man dann umso tiefer fallen, wenn man es nicht versteht, aber auch umso höher steigen, wenn man es durchblickt.

    und ich studiere nicht mal Pharmazie Ihr seid also nicht allein.

  9. #29
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Dieser Typ scheint einfach nur ein frustrierter Troll zu sein, der schlichtweg zu schlecht für das Studium war und sich jetzt darüber echauffieren muss.
    Das ganze Forum hier ist eine Trollwiese, falls du es noch nicht bemerkt hast... Fachlich hat es jedenfalls null zu bieten. Da gibt es bessere Foren im Internet.

    Allerdings kann ich deine Aussage zu:" Wer das Studium in Halle nicht schafft ist nicht geeignet" nicht ganz nachvollziehen. Das Studium in Halle hat nicht gerade den Ruf leicht zu sein, sondern gilt eher als schwer im deutschlandweiten Vergleich. Da gibt es andere Unis die eher als "leicht" gelten wie z.B. Greifswald.
    Niemand hat behauptet, dass das Studium ist Halle nicht zu schaffen ist. Die Zahl derer, die dort aufhören müssen, ist auch überschaubar. Es geht um die Studienbedingungen dort.

  10. #30
    Unregistriert
    Gast
    Könnt ihr eure Diskussion, wenn überhaupt, in den entsprechden Bereich verlegen? Es wäre schön, wenn wir wieder auf die Eingangsfrage zurückkommen. In Zukunft werden das auch noch Studenten und Interessierte lesen und sie werden hier keine Antwort finden, sondern sich nur fragen, was hier für Gestalten unterwegs sind...

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