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Thema: Pharmazie oder Medizin?

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Beitrag Pharmazie oder Medizin?

    Hallo,
    ich mache dieses Jahr mein Abitur und überlege derzeit, was ich danach studieren möchte.
    Mein Abi-Schnitt wird bei ca. 1,1 liegen, allerdings habe ich Biologie und Chemie nur als Grundkurs gehabt. Dort hatte ich bisher immer 14 oder 15 LP auf dem Zeugnis, die Fächer machen mir auch großen Spaß. Ich denke, aus fachlicher Sicht wäre das Pharmaziestudium schon machbar oder sind die Leistungskurse hier "Pflicht"?

    Bei der Studienberatung an unserer Schule wurde mir Pharmazie oder Medizin empfohlen. In meiner Verwandschaft gibt es einige, teils auch selbstständige Apotheker. Mir gefällt der Arbeitsplatz in der öffentlichen Apotheke sehr gut, aber auch einen Job in der Industrie würde ich nicht ausschließen. Allerdings hört man immer wieder, dass sich das Pharmaziestudium nicht mehr lohnen würde, da zukünftig der Apotheker nur noch ein Angesteller der Krankenkassen sein wird, bzw. das Internet die herkömmlichen Apotheken verdrängt.
    Daher sehe ich Medizin als gute Alternative. Hier käme besonders der Facharzt für Allgemeinmedizin in Frage.

    Standet ihr eventuell vor einer ähnlichen Entscheidung und könnt mir einige Ratschläge geben?
    Vielen Dank!

  2. #2
    Unregistriert
    Gast
    Hey du!
    Ich studiere Pharmazie, seit dieser Woche im 3. Semester, allerdings nicht in Deutschland, sondern in Österreich. Dementsprechend kann ich Dir zum Studienaufbau etc. leider keine Informationen geben, ich kann Dir aber sagen, wie die Situation hier bei uns ist, und so weit ist Österreich ja nicht von Deutschland entfernt
    Das Studium ist sehr chemielastig, ich würde mal sagen, 70-80%. Wenn Du mit Analytik (bei uns jedes Semester!), Synthese-Praktika, Pharm. Chemie usw. nichts anfangen kannst, ist Medizin definitiv besser geeignet. Du brauchst eine riesige Portion Disziplin, Durchhaltevermögen, Motivation und positives Denken, darfst Dich von Rückschlägen und unsympathischen Professoren nicht entmutigen lassen und musst definitiv damit rechnen, dass für Beziehung, Hobbies, Ausgehen etc. wenig bis keine Zeit mehr bleibt. Schau Dir am besten den Studienplan auf der Website der Uni Deiner Wahl an, rede idealerweise mit Studenten (denn aus dem Curriculum kann man als Noch-Nicht-Student leider oft nicht allzu viel rauslesen), schau Dir die Vorlesungen (habt Ihr ein Vorlesungsverzeichnis?) an und überlege, ob Dir das gefällt. Gern auch einfach in eine Vorlesung reinsetzen, bei uns ist das überhaupt kein Problem.
    Wie gesagt, das Studium ist kein Zuckerschlecken, allerdings wird uns hier stets gesagt: Die Berufschancen sind ausgezeichnet, dazu muss aber gesagt werden, dass das Pharma-Studium in Österreich (eben wegen dem hohen Chemieanteil) auf die Forschung ausgelegt ist. Zitat Pharmakologie-Professor: "Wenn ihr eine neue Art Analgetika entdeckt, habt ihr für euer Leben ausgesorgt!" Dass man als Pharmazeut nur in die Apotheke kann, ist ein Vorurteil, Du kannst genauso in eine Krankenhausapotheke, PKA (pharmazeutisch-kaufmännischer Assistent - gibt's sowas in D?) ausbilden und natürlich alles Mögliche in der Forschung machen (nicht nur das Klassische mit Krebs, Schlaganfall, was weiß ich, auch forensische Analytik, Suchtgiftanalytik etc.).
    Apotheker werden in Österreich oft spöttisch als "Schachtelschubser" bezeichnet, das ist nicht ganz weit hergeholt, magistrale Zubereitungen (das, was alle angehenden Studenten so gerne machen würden ) werden immer weniger. Ich traue mich mal zu behaupten, dass wir hier nach dem Studium überqualifiziert sind für die Apotheke, wo Du den Kunden dann die neuesten Anti-Falten-Cremes verkaufen musst. Das kann einem jetzt egal sein, wenn Du allerdings weiterhin Herausforderungen willst (die nicht den Rekord für die millionste verkaufte Schachtel Aspirin beinhalten), wärst Du in der Forschung besser aufgehoben.
    Noch ein Gedanke: Vielleicht gibt es in Deutschland Apotheken, die auch in die Richtung Drogerie gehen, also mehr Magistralia, Naturheilkunde, auch TCM (Homöopathie blüht ja schon lange) anbieten und von dieser "böse Schulmedizin"-"bloß keine Medikamente aus dem Labor"-"ich kenne eine, die eine kannte, von der die Tante ist wegen diesem chemischen Zeug gestorben"-Welle profitieren. Wie sich die Sache mit Internetapotheken usw. entwickelt, kann sowieso keiner voraussehen, und allein deswegen solltest Du Dir diese Option nicht direkt verbauen.
    Ich selbst habe mir eine Zeit lang überlegt, Neurologie oder Psychiatrie zu studieren. Schlussendlich habe ich mich aber gegen Medizin entschieden, weil: 1. Aufnahmetest (bei uns gibt es nämlich keinen NC, den hätte ich aber so und anders geschafft, weil Matura (Abi) 1,0), 2. Sezierkurs (igitt), 3. viel auswendig lernen, 4. ich der Meinung bin, als Pharmazeut ist man flexibler, eben wegen der Forschung.
    Du solltest Dir auch gut überlegen, ob Du als Arzt geeignet bist, Du musst besonders als Allgemeinarzt mit sämtlichen Altersklassen zurechtkommen, damit rechnen, dass jede Menge Leute zu Dir kommen, die bloß eine Erkältung oder so haben und direkt Panik schieben, erwarten, dass Du ein Wunderheiler bist und ausflippen, wenn Du mal einen Fehler machst usw. Ich denke, Du wirst eine Menge Geduld, Empathie und auch Menschlichkeit benötigten, wenn Du als Arzt arbeiten willst. Ein Problem, das hier bei uns präsent ist, ist auch dieses, dass viele Leute einfach anfangen, Medizin zu studieren, weil es eben MEDIZIN ist - mir kommt oft vor, bei uns sind Medizin und Jus (Jura) DIE Studien, die am höchsten angesehen sind, so machen dann Leute Medizin, bei denen ich mir nur denke: "Hoffentlich muss ich mich von dem/der niemals behandeln lassen". Bitte fange also nicht an, Medizin zu studieren, weil es eben so cool klingt oder so. Du hast eine große Verantwortung (auch als Pharmazeut, es macht definitiv einen Unterschied, ob du dem Typen da die Tabletten mit 5mg oder 15mg mitgibst) und einen Eid, und Du wirst nicht nur mit mehr oder weniger harmlosen Krankheiten wie Schnupfen, Bluthochdruck und Mittelohrentzündungen konfrontiert sein. Bezieh also auch Dein Wesen mit in die Überlegung ein: Bist Du im Stande, am Ende des Arbeitstages abzuschalten und alle Patienten, egal ob Halsentzündung oder unheilbaren Krebs, bis zum nächsten Tag zu vergessen und Dich selbst nicht von deren Krankheiten, so schlimm sie auch sind, einschränken zu lassen? (Das war mit Grund, warum ich mich dagegen entschieden habe - es fällt mir unglaublich schwer, mich mit schwer kranken Menschen zu befassen, nicht, weil ich mich ekele oder so, sondern weil ich es einfach nicht ertrage, andere leiden zu sehen.)
    Na gut, das ist jetzt alles ein wenig wirr, aber vielleicht hilft es Dir ja trotzdem weiter. Viel Erfolg jedenfalls bei Deiner Entscheidung, und stress Dich bloß nicht damit - ich habe mich erst kurz vor meiner Matura entschieden, was es nun werden soll, und wie sich das Gesundheitswesen weiterentwickelt, kann niemand prophezeien Aber Aufnahmefristen nicht übersehen!! ;-)

  3. #3
    Unregistriert
    Gast
    Studier lieber Medizin. Ich habe erst Pharmazie studiert (bis zum Ende) und mache aktuell Medizin und kann dir nur anraten: Mache lieber Medizin!

    Du hast in der Apotheke wenig Arbeitsqualität bei relativ schlechtem Gehalt ... welcher andere Akademiker arbeitet von 8 bis 18 Uhr und verdient unter 4000 Brutto? Sowas gibts nicht, zumindest unter den "gescheiten" Studiengängen ... Außerdem biste das letzte Rädchen im Getriebe des Gesundheitswesens, da du de facto nichts zu melden hast (Kunde und Arzt stehen in der Hierarchie weit über dir) und dich ständig für den Käse den dir die Krankenkassen aufdrücken rechtfertigen musst.
    Auch das Studium fand ich relativ frustran (zumindest in DE), da du nach völlig veralteten Inhalten studierst und auch die Lehrqualität (zumindest im Vergleich zur Medizin) einfach nur schlecht ist.

    Du kannst als Arzt auch alles machen was ein Apotheker so tut, außer halt in einer Apotheker arbeiten. In Industrie und Wissenschaft kannste genau so gut gehen, da du ebenfalls genug naturwissenschaftliche Kompetenzen aufbaust, die du bei Interesse ja auch in einer Promotion während (!!!) des Studiums vertiefen kannst.

    Mal davon ab, verbauste dir mit einem Pharmazie-Erststudium nachhaltig die Medizin-Schiene, da dein sehr gutes Abi dann keinen Wert mehr hat, wenn du dir mit fertigem Abschluss doch noch überlegst, dass Medizin die bessere Wahl gewesen wäre.

  4. #4
    Unregistriert
    Gast
    Danke für eure Antworten!
    Ich könnte nach dem Studium die Apotheke aus der Verwandschaft übernehmen, sodass ich selbstständig arbeiten würde. Hier auf dem Land scheinen die Apotheker deutlich über Tarif bezahlt zu werden, da sie absolut Mangelware zu sein scheinen. Ich habe mich heute mit einem angestellten Apotheker unterhalten. Er arbeitet ca.40 Stunden wöchentlich und hat einen Bruttolohn von ca. 4800 Euro monatlich. Dennoch würde ich eher zur Selbstständigkeit tendieren.

    Andererseits klagen aber auch die Ärzte der Region, zumindest teilweise, über schlechte Arbeitsbedingungen. Zu viele Patienten, zu wenig Budget. Das hört man eigentlich bei fast allen. Ich werde mich aber mal genauer über das Medizinstudium informieren.

  5. #5
    Die Möglichkeit einer Übernahme ist immer Goldwert! Und ich kann dir nur empfehlen dich einfach in ein paar Vorlesungen zu setzen! Bloß keine falsche Scheu.

  6. #6
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Studier lieber Medizin. Ich habe erst Pharmazie studiert (bis zum Ende) und mache aktuell Medizin und kann dir nur anraten: Mache lieber Medizin!

    Du hast in der Apotheke wenig Arbeitsqualität bei relativ schlechtem Gehalt ... welcher andere Akademiker arbeitet von 8 bis 18 Uhr und verdient unter 4000 Brutto? Sowas gibts nicht, zumindest unter den "gescheiten" Studiengängen ... Außerdem biste das letzte Rädchen im Getriebe des Gesundheitswesens, da du de facto nichts zu melden hast (Kunde und Arzt stehen in der Hierarchie weit über dir) und dich ständig für den Käse den dir die Krankenkassen aufdrücken rechtfertigen musst.
    Auch das Studium fand ich relativ frustran (zumindest in DE), da du nach völlig veralteten Inhalten studierst und auch die Lehrqualität (zumindest im Vergleich zur Medizin) einfach nur schlecht ist.

    Du kannst als Arzt auch alles machen was ein Apotheker so tut, außer halt in einer Apotheker arbeiten. In Industrie und Wissenschaft kannste genau so gut gehen, da du ebenfalls genug naturwissenschaftliche Kompetenzen aufbaust, die du bei Interesse ja auch in einer Promotion während (!!!) des Studiums vertiefen kannst.

    Mal davon ab, verbauste dir mit einem Pharmazie-Erststudium nachhaltig die Medizin-Schiene, da dein sehr gutes Abi dann keinen Wert mehr hat, wenn du dir mit fertigem Abschluss doch noch überlegst, dass Medizin die bessere Wahl gewesen wäre.
    Schlechtes Gehalt? 4000€ brutto? Das soll schlecht sein? Ist das dein Ernst? du glaubst ernsthaft das ein Radiologe wirklich 200.000€ im Jahr verdient? Oder ein Orthopäde 150.000€? Im Internet stehen völlig utopische Werte von den Gehältern. Totaler Quatsch! Stell dir das doch mal vor! Rund 16.000€ im Monat. So viel verdient ein Minister in der deutschen Bundesregierung. Das ist doppelt so viel wie ein Bundestagsabgeordneter.
    Was ich damit sagen will ist, dass du Arzt etwas mehr bekommst als ein Apotheker, aber verabschiede dich von den Gehältern jenseits der 100.000€ im Jahr. Mir haben Ärzte was ganz anderes erzählt und alle haben mir davon abgeraten. Du studierst quasi mit Facharztausbildung mindestens 12 Jahre und dann kommt die Zeit, in der du richtig ausgebeutet wirst. Aber sowas von! Du machst Überstunden ohne Ende und das auch bis zu deinem Lebensende. Als Arzt wirst du immer Überstunden machen, egal wie alt du bist oder ob du nun Chefarzt, Oberarzt oder nur ein Assistenzarzt bist.
    Man sollte sich mal wirklich die Frage stellen, was einem im Leben wichtig ist. Überlegt einmal eine kurze Minute lang ganz in Ruhe.

    Ist es eure Arbeit? Wollt ihr Karriere machen? Als junger Mensch ist das ein völlig normaler Gedanke, doch sobald man älter wird, entwickelt die Mehrheit der Menschen andere Ziele. Familie, Freizeit, ein schönes Leben zu haben, dass ist den Menschen sehr wichtig. Und genau das lässt sich ideal mit der Apotheke vereinbaren. Als Arzt wirst du halt für deine ganzen Überstunden bezahlt, aber eines kann dir keiner geben! Zeit! Du hast nur ein Leben, lebe es also und verbringe es nicht dein lebenlang mit 50-60 Stunden in der Woche. Denn verloren gegangene Zeit kann dir niemand geben, Geld schon.

    PS: Der Nobelpreis in Wirtschaft ging übrings an Agnus Deaton. Er fand heraus, dass man nicht glücklicher wird, wenn man mehr als 75.000 US-Dollar im Jahr verdient.
    Geändert von Phenylalanin17 (13.10.2015 um 15:26 Uhr)

  7. #7
    Unregistriert
    Gast
    Auf welcher Datenbasis fußen deine Behauptungen?

    Zum Gehalt: Wirf mal einen Blick in die Gehaltstabellen für Ärzte an Kliniken und Unikliniken ... da kannste dann noch einmal 500€ für Dienste etc drauf addieren. Sprich du fängst bei ca 4600€ brutto an und hörst nach 5 Jahren Assistenzarztzeit bei 5500€ auf. Es gibt Assistenzärzte (in den richtigen Fächern wie Gefäßchirurgie), die werden nach ihrer Ausbildung mit 150.000€/a abgeworben. Chefärzte verdienen laut Durchschnitt in der Regel auch über 200.000€ ... warum auch nicht? Enorme Verantwortung und hohe Kompetenz. Staatsbedienstete sind hier ein denkbar schlechtes Beispiel ...

    Zur Arbeitszeit: Ärzte jammern viel (was auch gut so ist, aus rein taktischen Gründen), aber das sollte man nicht immer ernst nehmen. Auf den Stationen wo ich war, wird in aller Regel um 16-17 Uhr Schluss gemacht (Apotheke 18:30 - den einen freien Nachmittag kann man sich dann auch stecken). Aber gut, was sind persönliche Erfahrungen schon wert, wenn man sich auch auf Hörensagen verlassen kann ...
    An sich aber korrekt, als Apotheker ist Punkt 18:30 die Bude zu, dass funktioniert als Arzt nur in einem gut organisierten Haus und selbst dann kann man davon natürlich nicht immer ausgehen (aber oft).

    Da man beim TE davon ausgehen kann, dass er sich für beides in etwa gleich interessiert (zumindest scheint er inhaltlich keine eindeutige Präferenz zu haben), empfehle ich doch natürlich das, womit er materiell und arbeitszeittechnisch eher glücklich wird. Ich persönlich kenne jedenfalls fast keinen angestellten Apotheker (und paar kenne ich schon), die damit wirklich zufrieden sind.

  8. #8
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Auf welcher Datenbasis fußen deine Behauptungen?

    Zum Gehalt: Wirf mal einen Blick in die Gehaltstabellen für Ärzte an Kliniken und Unikliniken ... da kannste dann noch einmal 500€ für Dienste etc drauf addieren. Sprich du fängst bei ca 4600€ brutto an und hörst nach 5 Jahren Assistenzarztzeit bei 5500€ auf. Es gibt Assistenzärzte (in den richtigen Fächern wie Gefäßchirurgie), die werden nach ihrer Ausbildung mit 150.000€/a abgeworben. Chefärzte verdienen laut Durchschnitt in der Regel auch über 200.000€ ... warum auch nicht? Enorme Verantwortung und hohe Kompetenz. Staatsbedienstete sind hier ein denkbar schlechtes Beispiel ...

    Zur Arbeitszeit: Ärzte jammern viel (was auch gut so ist, aus rein taktischen Gründen), aber das sollte man nicht immer ernst nehmen. Auf den Stationen wo ich war, wird in aller Regel um 16-17 Uhr Schluss gemacht (Apotheke 18:30 - den einen freien Nachmittag kann man sich dann auch stecken). Aber gut, was sind persönliche Erfahrungen schon wert, wenn man sich auch auf Hörensagen verlassen kann ...
    An sich aber korrekt, als Apotheker ist Punkt 18:30 die Bude zu, dass funktioniert als Arzt nur in einem gut organisierten Haus und selbst dann kann man davon natürlich nicht immer ausgehen (aber oft).

    Da man beim TE davon ausgehen kann, dass er sich für beides in etwa gleich interessiert (zumindest scheint er inhaltlich keine eindeutige Präferenz zu haben), empfehle ich doch natürlich das, womit er materiell und arbeitszeittechnisch eher glücklich wird. Ich persönlich kenne jedenfalls fast keinen angestellten Apotheker (und paar kenne ich schon), die damit wirklich zufrieden sind.
    Im Leben nicht! Und Das sind verdammt gute Beispiele gewesen. 18.000€ kriegt die Kanzlerin und ca. 13.000-15.000€ bekommen Bundesverafssungsrichter und die haben echte Arbeit zu leisten, Ärzte auch, aber im Leben nicht 200.000
    Völlig utopisch. Aber je mehr man verdient, desto mehr muss man auch an Steuern abgeben. Rechne mal aus, ob sich das dann auch wirklich lohnt.
    Ich meine der Steuersatz liegt ab 52.000 bei 42%.
    Also wären das für "deinen" Gefäßchirurgen 63.000€ zu zahlen. Bleiben also dann 87.000€ netto (kommen eigentlich noch ein paar Versicherungen hinzu). Dann haben wir ein Monatsnettogehalt von 7250€! NEVER!

  9. #9
    Unregistriert
    Gast
    Aber 100% ... Außer der Chef der chirurgischen Klinik labert scheiße... Who knows

    Die Kanzlerin bekommt relativ wenig, weil danach die dicken Beraterverträge winken (da reden wir dann vin einem Stundenlohn von einigen 100€...). Das relativiert sich also ganz schnell wieder.

  10. #10
    Unregistriert
    Gast
    Außerdem kann man das auch logisch begründen: Für das Einbauen einer künstlichen Herzklappe via Katheter bekommt das KH ca. 20.000-30.000€, da wäre mir ein Arzt, der das am Fließband und auch akkurat leistet aber viel wert ...

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