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Thema: Anteil Chemie im Studium

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Anteil Chemie im Studium

    Hallihallo,
    ich spiele seit einiger Zeit mit dem Gedanken nach der Schule Pharmazie zu studieren. Die besteht ja zu einem großen Teil auch aus Chemie. Meine Frage ist, ob man bei so viel Chemie am Ball bleiben kann, wenn man (wie ich) in der Schule jetzt Chemie nur als 2-stündiges Fach hatte. In Bio war ich im Leistungskurs, in Chemie halt eben nur im 2-stündigen. Das hat mir auch eigentlich immer gut gefallen und ich habe mich auch dafür interessiert, aber bin mir nicht sicher ob das ausreicht um den Stoff hin zu bekommen.

  2. #2
    Unregistriert
    Gast
    Wenn dir Chemie Spaß macht, dann ist es zu schaffen. In der Uni fängt man bei Null an, allerdings ist das Tempo viel höher, als ind er Schule.

    Bio LK dürfte dir ein Grundverständnis für die Themen bringen, allerdings ist Bio bei Pharmazie so gut wie immer reines Auswendiglernen, ohne irgendwas verstehen zu müssen

  3. #3
    Unregistriert
    Gast
    Ich bin jetzt im 3. Semester und habe es bis hierhin geschafft (ohne durch eine Klausur zu fallen) obwohl ich gar kein Chemie in der Oberstufe hatte....
    Also auf jeden Fall machbar!!!
    Du musst halt nur am Ball bleiben...

  4. #4
    Unregistriert
    Gast
    hi,
    ich hatte Chemie LK und das war in der ersten hälfte des ersten Semsters abgehakt, man muss wirklich extrem zuhören mitschreiben und nacharbeiten um da am Ball zu bleiben. Chemie muss einem wirklich gut liegen, die Arbeit im Labor sollte einem auch Spaß machen, weil man spätestens im 2. Semster 10 Stunden pro Tag darin verbringt um seine Analysen zu machen. Das Studium ist sehr Zeitaufwändig, da bleibt kaum mehr Zeit für Freunde und Hobbys.
    Chemie ist aber nicht das größte Problem, sondern die physikalische Chemie, aber mit lernen und genug Ehrgeiz ist es zu schaffen. Im Studium lernst du eigentlich Hauptsächlich wie du 2000 Seiten von einem Thema das du nicht kennst, innerhalb von einer Nacht auswendig lernst. Das Studium ist darauf ausgelegt, dass man später in der Industrie arbeitet, wer Apotheker werden will wird schnell enttäuscht sein, weil man so gut wie nichts aus dem Studium für das spätere arbeiten braucht. Das spätere Gehalt lässt auch zu wünschen übrig, weil jeder andere studierte Beruf mehr einbringt. Ich hoffe aber trotzdem, dass ich dir den Wunsch Pharmazie zu studieren nicht verdorben habe, aber man muss einfach auch mal sagen wie es ist

  5. #5
    Unregistriert
    Gast

    Lass dich nicht entmutigen!

    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen das Vorkentnisse in der Chemie nicht zwingend notwendig sind.
    Ich habe Che in der Oberstufe abgewählt, trotzdem war bisher (jetzt 2. Semester, hatten 2 Che Praktikas) alles machbar.
    Wenn man die Vorlesungen halbwegs ordentlich nacharbeitet (alles nochmal abschreiben damit es übersichtlich wird, man es lernen kann und Ergänzungen hinzufügt) dann stellt die Chemie keinen all zu großen Schrecken mehr da.
    Und nach den ersten Schwierigkeiten ist man auch recht zügig auf dem Wissensstand der anderen
    Wichtiger als Vorkentnisse ist Selbstmotivation

  6. #6
    Unregistriert
    Gast

    Kein Problem

    Ich bin mit dem Studium fast fertig und kann dich beruhigen. Ich hatte auch fast kein Chemie und keinerlei Interesse für Naturwissenschaften im Allgemeinen. Da ich aber unbedingt Apothekerin werden wollte hab ich Pharmazie studiert und bin nach wie vor kein Fan von Chemie und Co. Ich bin nur ein Semester im Verzug, aber ansonsten war mein magelndes Interesse und die schlechten Vorkenntnisse in Chemie kein Hindernis.

    Man gewöhnt sich halt auch daran Sachen zu lernen, die einen gar nicht interessieren. Alles kein Problem. Aber es ist kein lsutiges Studium und das Privatleben kannst du am Eingang abgeben.
    Auf jeden Fall kein Grund, nicht Pharmazie zu studieren. Da gibts viele andere und bessere.

  7. #7
    Unregistriert
    Gast
    Hallo,

    Ein Kommilitone von mir ist ohne jegliche Chemie-Vorkenntnisse ins Studium gekommen und jetzt im 4. Semester in Regelstudienzeit vor seinem ersten Examen. Er hat sich ganz zu Anfang sehr reingehangen und alles aufgeholt. Ich selbst mit Chemie-Abitur hatte da ein klein wenig mehr Probleme. Es kommt also immer auf den Ehrgeiz an und dass man kontinuierlich etwas tut.

    Was mir auch aufgefallen ist - Leute, die sich ZU sicher sind, in dem, was sie vermeintlich können, fallen sehr schnell auf die Nase! Chemie-Kurse im Abitur sind also ein Fluch und ein Segen zugleich.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Thomas
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    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    hi,
    ich hatte Chemie LK und das war in der ersten hälfte des ersten Semsters abgehakt, man muss wirklich extrem zuhören mitschreiben und nacharbeiten um da am Ball zu bleiben. Chemie muss einem wirklich gut liegen, die Arbeit im Labor sollte einem auch Spaß machen, weil man spätestens im 2. Semster 10 Stunden pro Tag darin verbringt um seine Analysen zu machen. Das Studium ist sehr Zeitaufwändig, da bleibt kaum mehr Zeit für Freunde und Hobbys.
    Chemie ist aber nicht das größte Problem, sondern die physikalische Chemie, aber mit lernen und genug Ehrgeiz ist es zu schaffen. Im Studium lernst du eigentlich Hauptsächlich wie du 2000 Seiten von einem Thema das du nicht kennst, innerhalb von einer Nacht auswendig lernst. Das Studium ist darauf ausgelegt, dass man später in der Industrie arbeitet, wer Apotheker werden will wird schnell enttäuscht sein, weil man so gut wie nichts aus dem Studium für das spätere arbeiten braucht. Das spätere Gehalt lässt auch zu wünschen übrig, weil jeder andere studierte Beruf mehr einbringt. Ich hoffe aber trotzdem, dass ich dir den Wunsch Pharmazie zu studieren nicht verdorben habe, aber man muss einfach auch mal sagen wie es ist
    Nett gesagt absoluter Schwachsinn. Ja das Studium ist zeitaufwendig, ABER 10 Std. pro Tag wirst Du nie im Labor stehen...hast schließlich noch Seminare und Vorlesungen und im Grundstudium landest du auch nur maximal bei 45 Semesterstunden/Woche...

    Physikalische Chemie soll das größte Problem sein? Naja warte mal bis TechnoII, ich kenne bei uns keinen der durch physikalische Chemie gefallen ist.

    2000 Seiten von einem Thema das man nicht kennt innerhalb einer Nacht auswendig lernen? Da studiert dann jemand eher schlecht, der Lehrstoff wird in Vorlesungen und Seminaren vermittelt und sollte bis zur Klausur und Kolloques zuhause wiederholt werden...alles machbar und 2000 Seiten hat vielleicht der Hänsel/Sticher, aber da ist wesentlich mehr als ein Thema drin.

    Das Studium bereitet nur auf Industrie vor? Naja im Grundstudium machst Du in den ersten beiden Semestern vor allem Grundlagen um Chemie und Bio zu verstehen, sicher wirst Du nicht in der Apotheke Synthesen kochen...aber wenn Du nicht verstehst warum etwas wie reagiert wirst Du kein Fachmann für Arzneimittel werden. Das Studium qualifiziert Dich für Apotheke, Industrie, Krankenhauspharmazie, Forschung kurzum wirst Du zur Fachperson für Arzneimittel von der Herstellung bis zur Anwendung. Es ist kein "öffentlicher-Apotheker" oder "Industrie-Apotheker" Studium, sondern ein Pharmazie Studium und das Schöne ist, dass Du damit soviel machen kannst.

    Die Aussage das jeder andere studierte Beruf mehr einbringt ist hingegen auch völliger Schwachsinn um es nett zu formulieren. In der öffentlichen Apotheke fängst Du bei 3000 Euro im Monat, laut Tarif an. Viele Geisteswissenschaftler träumen davon am Berufsende mal soviel zu verdienen. Viele Chemiker finden ohne Doktor gar keinen Job, Biologen sind auch mit Doktor häufig ohne feste Anstellung...die Mediziner fangen gehaltsmässig auch in der gleichen Klasse an. Sicher haben die Mediziner bessere Aufstiegsmöglichkeiten im Gehalt, aber wir sind nicht an die öffentliche Apotheke im Angestelltenverhältniss gebunden und wer mehr verdienen möchte kann in die Industrie, Krankenhauspharmazie, Gesundheitsdienst oder sich selbstständig machen.

    Solche Beiträge machen mich echt

    Sicher das Pharmaziestudium ist nicht umbedingt das einfachste Studium und sicher ist es zeitintensiv. Wer auch nur eine "sichere Bank" sucht, um nach dem Studium ohne Flexibilität und Initiative reich werden möchte, der sollte eh lieber nix im Gesundheitswesen studieren...die Berufsaussichten sind gut, Jobs gibt es genug und der Verdienst ist auch in Ordnung. Kann sicher noch besser werden, vielleicht hat die von mir zitierte Person auch schon den Apothekerberuf so sehr verinnerlicht, dass er der Devise folgt "Lerne zu klagen, ohne zu Leiden".
    Inhaltlich ist das Grundstudium halt wirklich ein Grundstudium, Chemie...Bio...Physik und die Techno-Grundlagen(Technogrundlagen sind meist das einzige "Apothekige" im Grundstudium und manchmal vermisst man sehr stark den Bezug zum Pharmakon, aber dafür kommt schließlich das Hauptstudium :-)

    Es ist alles machbar und nur wenige Pharmazeuten nagen am Hungertuch(wobei ich da auch nicht weiß, wieviele ich rausrechnen muss, weil sie eventuell gerne Hungertücher essen und nicht gezwungen sind.... ;-) )

  9. #9
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    Super Beitrag von Thomas.
    Und auch das hier:
    Aber es ist kein lsutiges Studium und das Privatleben kannst du am Eingang abgeben
    kann ich nicht bestätigen.
    Wir haben alle noch genug Freizeit und Hobbies nebenbei bei uns im Semester...

  10. #10
    Unregistriert
    Gast
    ich kann thomas und snaky nur bestätigen.
    chemie war nie mein ding, ich habs immerhin bis ins 5. semster geschafft und mein hauptproblem liegt eher bei physik.
    das man keine freizeit mehr hat, daran ist jeder einzelne nur selbst schuld. wer sich keine auszeit nimmt, den kann ich nur bedauern... ich hab genug zeit, meine freunde und das studium unter einen hut zu bekommen. man muss sich auch mal pausen gönnen.
    klar ist das studium nicht das einfachste, aber wenn man mit leib und seele dabei ist, ist es schön und dann machts auch glücklich.
    ich hasse diese kommentare, dass man nie freizeit hat, dass alles so hart ist und man kein geld verdient... ich habe soviele freundinnen, die studiert sind und sich direkt nach dem studium arbeitslos melden mussten... das ist bei nem pharmaziestudium fast nie der fall.
    und : nichts wird so heiß gegessen, wies gekocht wird...
    lasst euch mal durch solche dummen kommentare nicht den spaß verderben.

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