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Thema: Fragen zum Finanziellen

  1. #1
    laborratte
    Gast

    Fragen zum Finanziellen

    Hey leute,

    mal ne Frage.. ich überlege gerade wie viel ich an Kredit aufnehmen soll für's Studium (also pro Monat) und wie viel ich wohl erarbeiten könnte nebenbei .(Die Illusion dass ich ALLES nebenbei erarbeiten könnte, hab ich schon wieder aufgegeben). - Kann das alles gar nicht einschätzen.. Habe bisher auch noch nicht alleine gewohnt. Wie viel Geld braucht ihr so pro Monat, also mit Wohnung, Lebensunterhaltkosten und allem was sonst noch anfällt? Und wie viele Stunden neben dem Studium schafft ihr es zu arbeiten?
    Meint ihr am WE arbeiten geht, oder hält man das kräftemäßig alles dann gar nicht mehr aus? - Noch als Info dazu, ich möchte definitiv in Regelstudienzeit fertig werden! Habe neben dem Erststudium auch öfter gearbeitet, aber immer nur in den Semesterferien. Kann mir daher nicht vorstellen wie das ist., zB auch noch jeden Samstag arbeiten zu müssen, stell mir das schon stressig vor.. Mal abgesehen von Vorlesungen nacharbeiten und schon für Klausuren lernen, was ich während des Semesters eigentlich nie gemacht habe, also wirklich immer erst gegen Ende des Semesters, hat man denn jedes WE was zu tun für die Uni, also sprich für Kolloqs lernen, Protokolle schreiben, Referate vorbereiten...? Oder sind das nur vereinzelte Wochenenden?? (Wobei mir natürlich klar ist, dass das auch von Uni zu Uni verschieden ist..)
    Versuche nur gerade einzuschätzen wieviel arbeiten nebenher wohl gehen könnte, da dies wiederum darüber entscheidet wie hoch der Kredit sein wird, den ich aufnehme, und es ist verdammt schwer das so einzuschätzen, daher wären eure Erfahrungen was das angeht und sonstige Infos toll !! Danke :-)
    Viele Grüße!!

  2. #2
    Hallo

    Ich hab vor 1-2 Monaten einen Beitrag im Fernsehen gesehen, der behauptet hat dass ein Student zwischen 700 und 800 Euro im Monat braucht. Ich kenn aber auch Leute die ziemlich wenig Miete bezahlen (ca. 150 Euro inkluive aller Nebenkosten in einer WG) und auch sonst sehr sparsam mit dem Geld umgehen. Die brauchen dann nicht mehr als 500, wohl eher 600 Euro. Hängt aber stark von der Stadt ab in der man studiert (Großstädte wei München sind sehr teuer). Wo willst du denn studieren?

    Zum Thema arbeiten neben dem Studium:
    Ich perönlich würd mir auf jeden Fall einen Tag am Wochenende freihalten. Ist ja doch alles sehr anstrengend. Man brauch einfach die Zeit zum Lernen und auch mal Entspannen. Mitlernen würd ich auf alle Fälle, sonst wirds am Ende des Semesters zu viel Stoff.

    Was hast du eigenlich zuvor studiert? War es ein sehr zeitintensives Studium, wenn ja dann kannst du ja selbst schon abschätzen ob du dir "damals" das Arbeiten am Wochenene zugetraut hättest.

    Lg


  3. #3
    Administrator Avatar von ooonja
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    17.11.2007
    Ort
    Tübingen
    Beiträge
    629
    Apothekerin seit 2013
    Kosten mit denen du rechnen solltest:
    • Wohnung (mit Nebenkosten falls nicht schon enthalten + Strom) schau dich mal auf dem entsprechenden Wohnungsmarkt um
    • Internet ~20-30€ /Telefonkosten - kannst du sicher besser abschätzen / TV (-> GEZ)
    • Lebensmittel (Mensa; wenn du öfter nach Hause fährst, kannst du vielleicht auch einiges von zu Hause mitnehmen?)
    • Mobilitätskosten (z.B. Semesterticket, Bahnfahrten, Auto)
    • Semesterbeitrag und evt. Studiengebühren
    • Freizeit, Kultur, Sport und sonstiges: Kleidung, Geschenke
    • sonstige Studienkosten


    Zum letzten Punkt gab es für Leipzig mal eine relativ detailierte Aufstellung, vielleicht hilft die dir zu Orientierung etwas weiter: Kostenkalkulation

    Ob du es schaffst am Wochenende einen Tag arbeiten zu gehen, musst du wohl ausprobieren. Es gibt Semester die sehr stressig sind, andere sind etwas entspannter. Man kann sicher auch schon einiges in der Woche erledigen und versuchen sich das Wochenende etwas frei zu halten. Ich würde dir noch raten den Kredit nicht zu niedrig anzusetzen, denn wenn es mal Probleme im Job geben sollte, dann hast du ein Problem.

    Bekommst du noch Kindergeld? Was ist mit Bafög - weißt du definitiv, dass du kein bekommst? Es lohnt sich manchmal auch dann einen Antrag zu stellen, wenn man denkt, dass man nichts bekommt. Vielleicht sind es am Ende nur einige Euros, aber immerhin.

    lg

  4. #4
    laborratte
    Gast
    Vielen lieben Dank für eure Antworten!
    Bafög und KIndergeld ist leider nicht mehr drin.. 700-800 Euro wär schon ganz schön viel pro Monat, ich hatte auch gehofft so mit 600 Euro hinzukommen, nach Wohnungen hatte ich schon mal geschaut, das wären so ~250-300 Euro, + 150 Euro Essen, + 150-200 Euro Sonstiges... also das war so meine Rechnung. Allerdings hatte ich nicht an Internet/Telefon/Laborutensilien gedacht.... also definitiv gut, dass ich euch noch mal gefragt habe :-) Wird vielleicht doch dann alles etwas mehr.. Wir mussten bei uns im Studium außer Kittel & Schutzbrille gar nix kaufen, wurde alles gestellt..
    Wegen dem Kredit, du hast schon Recht ooonja, sollte auch nicht zu knapp berechnet sein, das mit dem Arbeiten klappt vllt ja wirklich nicht immer.. will's aber natürlich auch nicht zu hoch ansetzen, da das ja auch alles wieder mehr Schulden später sind.. deshalb mach ich mir da so viele Gedanken.. aber ich glaube man kann die Bedingungen von dem Kredit ja auch noch später (also während des Studiums) abändern wenn man doch weniger/mehr will, oder? (Kommt wahrscheinl. auch auf die Bank an).
    Ja, einen Tag die Woche wollte ich auf jeden Fall frei haben!! Man will sich ja auch noch mal mit Freunden treffen oder so... Also wenn würde ich definitiv nur samstags arbeiten.. naja ich denke auch, dass ich es einfach mal ausprobieren werde.. Also während meines Chemie-Studiums hätte ich das Arbeiten am WE glaub ich nicht gepackt... Naja mal schauen.. =)
    Vielen vielen Dank euch beiden, das hat mir auf jeden Fall weitergeholfen!!

  5. #5
    Gast0210
    Gast
    oje - schwierig.
    Plane auf jeden Fall nicht zuweni ein. Ich habe mir seit Studienbeginn angewöhnt, genau Buch zu führen, und staune manchmal selber, wieviel ich da in einigen Monaten ausgebe.

    Minimum würde ich sagen Warmmiete + 300 Euro (in einer günstigen Stadt!). Und bei Warmmiete bedenken, dass in der normalerweise noch Strom und Internet nicht drin ist!

    Wenn du umziehen musst fürs Studium, musst du da auch nicht zuwenig Kosten einkalkulieren, selbst wenn du alles selbst organisierst (Transporter mieten, Benzin, neue Möbel, Kleinkram).

    Ob es mehr wird, hängt davon ab: gibt es in der Stadt Studiengebühren? gibt es ein Semesterticket oder musst du Bus noch selbst zahlen? Kaufst du bei Prüfungspanik auch lieber ein Buch zuviel als zuwenig? Leistest du dir irgendwas teures (Luxus wäre jetzt sicher die falsche Bezeichnung) wie z.b. Auto, das regelmäßig Geld verschlingt; oder Rauchen, oder ein Haustier, oder ein kostenintensives Hobby o.ä.? Wie wichtig ist dir Weggehen, Unterhaltung, "was trinken gehen"?
    --> das leppert sich schnell, also besser bedenken.

    und sich nicht unrealistisch asketisch einschätzen, man muss ja 4-5 Jahre "leben" und hat währenddessen durchaus Wichtigeres zu tun als jedem Sonderangebot hinterherzuhetzen

    Achja, mein Maximum bisher waren übrigens 1100€ + Miete (in einem Monat wo sich Rückmeldung, Shopping und ein kaputtes Elektrogerät summiert haben - das geht schneller als man denkt).


    Was Arbeit betrifft: Wenn du es neben deinem Chemiestudium nicht geschafft hättest, dann ist es ziemlich unrealistisch, es neben Pharmazie zu schaffen :exclamation:
    In den Semesterferien musst du noch bedenken, dass du zumindest die ersten mit der Famulatur ziemlich eingespannt sein wirst. Ansonsten in den Ferien natürlich kein Problem, wobei die Frage ist, ob du immer einen passenden, gutbezahlten Job dafür findest oder für 5€ die Stunde kellnern musst. Im Zweifel das Schlechtere annehmen. Und für das Wochenende würde ich gar nicht damit rechnen. Eher so planen, dass du es auch ohne Wochenendarbeit knapp schaffen könntest, wenn du sehr sparsam bist - und wenn du dann doch die Arbeit noch machst, dein Leben finanziell dafür ein wenig angenehmer ist.

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