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Thema: pharmazie ja oder nein?

  1. #1
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    Pharmaziestudentin

    pharmazie ja oder nein?

    HEY LEUTE,

    ich interessiere mich für pharmazie, weis aber nicht ob das so das richtige für mich ist.
    bin jetzt seit 4 jahren aus der schule raus und chemie zählte nicht grad zu meinen lieblingsfächern.
    nun bin ich in der pflege tätig und suche nach einer neuen herausforderung und da medizin nix für mich ist, kam mir der gedanke pharmazie.
    vielleicht könnt ihr mir ja helfen mit ein paar tipps!

    VIELEN DANK SCHON MAL

  2. #2
    Administrator Avatar von ooonja
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    Hallo und herzlich willkommen

    Also ich nehme einfach mal an, dass du mehr über das Pharmaziestudium wissen willst, oder?
    Im Grundstudium Pharmazie (also in den ersten 2 Jahren) besteht der Stundenplan hauptsächlich aus Chemie und Biologie - in allen möglichen Varianten. Hinzu kommen dann noch ein paar spezifische Fächer wie Arzneiformenlehre (wo man lernt, wie man Cremes, Zäpfchen ect. herstellt), oder instrumentelle Analytik, Latein (da geht es eigentlich nur um Vokabel lernen) oder auch Ernährungslehre.

    Doch auch im Hauptstudium wird man die Chemie nie ganz los - dessen solltest du dir bewusst werden. Und ich weiß natürlich nicht, wie groß deine Abneigung gegen Chemie ist. Man absolviert auch diverse Chemiepraktika - macht dir sowas Spaß? Also im Labor stehen und etwas praktisch machen, ist nämlich etwas ganz anderes als in einer Chemievorlesung zu sitzen.

    Hast du eine bestimmte Idee, wohin du dann möchtest - vielleicht in die Krankenhausapotheke oder in die öffentliche Apotheke? Je nach dem wo du später arbeitest, brauchst du mal mehr oder weniger Chemie z.B. in der öffentlichen Apotheke sind grundlegende Chemiekenntnisse natürlich auch wichtig, aber nicht so entscheidend.

    Insgesamt ist das Studium nicht umbedingt ein Zuckerschlecken, aber durchaus machbar. Man muss so einiges auswendig lernen, seien es mathematische Formeln, Strukturformeln oder Pflanzennamen.

    lg

  3. #3
    mäÄäh
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    Hey Susi,

    also wenn dir die Chemie nicht zusagt...also GAR NICHT ...wird das Studium dir definitiv nicht gefallen! Vorallem wie ooonja schon sagte die ersten zwei Jahre nicht! Und der Lernaufwand ist nicht wirklich weniger als bei einem Medizinstudium, nur in andere Richtungen...

    Aber wenn mans wirklich will und bereit ist einen größeren Teil seiner Freizeit zu opfern, ist es ein schönes Studium!
    "Du willst anders sein?
    ANDERE GIBT ES GENUG!"

  4. #4
    Benutzer Avatar von Fauli
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    Es ist spannend, aber schön?
    Andere zu erkennen ist weise. Sich selbst zu erkennen ist Erleuchtung.
    (Lao-Tse)

  5. #5
    Benutzer Avatar von freaky_babyshi
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    mich persönlich hat die chemie weniger gestört, biologie geht einem nur auf die nerven, vielleicht ist das aber auch interessenabhängig.
    und natürlich hat man mehr zu tun als z.b. in der schule, aber mit der richtigen zeiteinteilung kann ich nicht behaupten einen großen teil meiner freizeit geopfert zu haben. irgendwie wird das studium doch auch zum hobby^^ und ich denke, dass man in den prüfungswochen ständig nur an das bevorstehende zu prüfende fach denkt ist ganz normal und in anderen studiengängen nicht anders.

  6. #6
    mäÄäh
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    Ich hab auch nicht gemeint, dass man einen Großteil der Freizeit opfert, sondern einen größeren Teil! Das ist bei mir ein Unterschied, denn einige Sachen erfordern nun mal mehr als 1 bis 2 Stunden...:idea:
    Außerdem gibts ja nebenher immer noch viel Lesestoff zur Vorlesung und wenn man das jeden Tag nacharbeitet, das hat bei mir manchmal ein ganzes Stück gedauert, aber dafür hatte ich dann am Wochenende nicht wirklich viel zu tun!
    Geändert von JuliaB (17.02.2010 um 11:24 Uhr)
    "Du willst anders sein?
    ANDERE GIBT ES GENUG!"

  7. #7
    Neuer Benutzer
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    HEY LEUTE,

    also erstmal vielen dank für eure tipps und ratschläge.
    also ich hab keine abneigung gegen die chemie... ich denke das wird nicht mein problem sein, auch die ganze lernerei wird mir glaube ich nix ausmachen.
    ich mache mir eher sorgen um das finanzielle, ich mein ich bin es seit 4 jahren gewöhnt mein festes gehalt zu beziehen.... und dann ist da plötzlich nix mehr!
    wie macht ihr das, geht ihr nebenbei noch jobben, schafft man das denn zeitlich???

  8. #8
    Administrator Avatar von ooonja
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    Ich kann mir schon vorstellen, dass es finanziell eine Umstellung ist, aber du weißt ja von vornherein, worauf die dich einlässt. Man ist dann eben Student - dafür hat man dann natürlich auch gewisse Vergünstigungen: Semesterticket (in Leipzig für ein halbes Jahr 76€), günstiges und auch gar nicht so schlechtes Essen in der Mensa, Studentenclubs... Und du brauchst hier auch keine Studiengebühren zahlen. Von den Unterhaltskosten ist Leipzig eine ziemlich preiswerte Stadt (weiß aber nicht, wo du studieren möchtest).

    Zum Thema Arbeiten neben dem Studium gibt es hier schon ein Thema: Pharmaziestudium und Arbeiten?

    lg

  9. #9
    Neuer Benutzer Avatar von Lisa91
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    hallo erst mal,
    also ich hab gerade angefangen mit meinem pharmaziestudium und ich kann nur das bestätigen was die anderen geschrieben haben...
    ich glaube aber das jobben nebenbei wirklich schwer ist! ich hab das glück das meine eltern mir das studium finanzieren und ich auch noch zuhause wohnen kann

  10. #10
    Naja arbeiten neben dem Studium ist sicher sehr schwer aber nicht umbedingt gänzlich unmöglich. Ich kenne ein Paar die es trotz hohen Zeitaufwand des Studium schaffen zumindest am Wochenende oder einen Abend zu arbeiten. Mann muss halt selbst entscheiden wie der Lernerfolg darunter leidet und wann es zu viel Stress wird. Es gibt ja immer noch die Semesterferien.

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