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Thema: 35 Jahre Alt - Pharmaziestudium beginnen?

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Idee 35 Jahre Alt - Pharmaziestudium beginnen?

    Hallo liebe Apotheker und Pharmaziestudenten,

    ich bin 35 Jahre Alt und habe ein großes Interesse daran ein Pharmaziestudium zu beginnen. Mein Abitur ist schon ewig her und schulische Kenntnisse dürften auch nur wenig ürig geblieben sein.

    Was meint ihr dazu? Bin ich nicht schon zu alt um dieses Studium zu beginnen? Was könnte ich durch mein Alter für Nachteile erwarten an der Uni?
    Wird der Studienstoff mich überfordern (da ich keine vorkenntnisse habe)?

    Ich wäre sehr dankbar über eure Meinungen dazu...

    Liebe Grüße

  2. #2
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    ich bin 35 Jahre Alt und habe ein großes Interesse daran ein Pharmaziestudium zu beginnen.
    Warum dies? Wenn man fragen darf...

    Was meint ihr dazu? Bin ich nicht schon zu alt um dieses Studium zu beginnen?
    Zu alt sicher nicht.. Bist nicht der/die erste, der das in dem Alter noch mal in Angriff nimmt.

    Wird der Studienstoff mich überfordern (da ich keine vorkenntnisse habe)?
    Ach in einem naturwissenschaftlichen Studium ist oder fühlt sich fast jeder mal überfordert, würde ich sagen.

    Was hast du denn bisher beruflich gemacht?

  3. #3
    Unregistriert
    Gast
    Warum nicht?

    1. Aufgrund deines Alters fällt es dir in einem gewissen Ausmaß schwerer neuen Stoff zu lernen, wenn du aber mindestens durchschnittlich intelligent bist, ist dieser Effekt sicher nicht relevant.

    2. Ich kenne Leute die mit >40 irgendwas angefangen haben zu studieren und das ist super gelaufen.

    3. Pharmazie ist eh so abstrakt und z.T. auch veraltet, dass Schulwissen das nur begrenzt wiederspiegelt. Besorg dir ein ordentliches Chemiebuch und lern vernünftig die Grundlagen, dann wird das auch kein großes Problem. Biologie ist in der Pharmazie sehr oberflächlich, das sollte selbst als absoluter Laie machbar sein.

    4. Nachteile durchs Alter erwarten dich eher nicht. IdR gibt es schon ein paar ältere Leute in jedem Semester und selbst wenn nicht, findet man auch durchaus bei den jüngeren gut Anschluss - gerade Pharmazie schweißt aufgrund der hohen Präsenzbelastung und den nervigen Laboren stärker zusammen.

    Was man jedoch braucht für Pharmazie ist ordentlich Motivation, weil das Studium schon relativ belastend ist (nicht im intellektuellen Sinne!)

  4. #4
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    3. Pharmazie ist eh so abstrakt und z.T. auch veraltet, dass Schulwissen das nur begrenzt wiederspiegelt.
    Was soll daran abstrakt sein? Veraltet in dem Sinne, dass es falsch ist oder dass es nicht mehr gebraucht wird?

  5. #5
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Was soll daran abstrakt sein? Veraltet in dem Sinne, dass es falsch ist oder dass es nicht mehr gebraucht wird?
    Falsch nicht, aber deplatziert. Im Grunde lernt man in der Pharmazie noch das Schmieden von Hufeisen. Abstrakt dahingehend, dass man Unsinn wie die Farbigkeit von irgendwelchen anorganischen Quecksilberkomplexen auswendig lernen soll oder die Strukturformeln von pflanzlichen Stoffen, die keine erwiesene Wirksamkeit haben.

  6. #6
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    dass man Unsinn wie die Farbigkeit von irgendwelchen anorganischen Quecksilberkomplexen auswendig lernen soll
    Was ist an anorganischer Stoffchemie Unsinn (und ja dazu gehören auch Farben)? Zum einen sollten Grundlegende Kenntnisse darüber für einen Pharmazeuten zur Allgemeinbildung gehören (mit der Meinung stehe ich vielleicht mittlerweile ziemlich alleine da) und zum anderen taucht anorganische Stoffchemie z.B. in Form von Grenzprüfungen auch im AB auf.

    oder die Strukturformeln von pflanzlichen Stoffen, die keine erwiesene Wirksamkeit haben.
    Spielt keine Rolle... Bisschen Botanik und Pflanzenbiochemie solltest du eben auch als Pharmazeut kennen. Ich weiß, etwas auswendig zu lernen, ist nicht mehr en vogue und mir macht es auch keinen Spaß.

  7. #7
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Was ist an anorganischer Stoffchemie Unsinn (und ja dazu gehören auch Farben)? Zum einen sollten Grundlegende Kenntnisse darüber für einen Pharmazeuten zur Allgemeinbildung gehören (mit der Meinung stehe ich vielleicht mittlerweile ziemlich alleine da) und zum anderen taucht anorganische Stoffchemie z.B. in Form von Grenzprüfungen auch im AB auf.


    Spielt keine Rolle... Bisschen Botanik und Pflanzenbiochemie solltest du eben auch als Pharmazeut kennen. Ich weiß, etwas auswendig zu lernen, ist nicht mehr en vogue und mir macht es auch keinen Spaß.
    Was für ein Quatsch ... so kann nur jemand sprechen der nicht die leisteste Ahnung von der (Arbeits-)Realität hat. Auswendig lernen macht gerade in unserer Zeit kaum noch Sinn, da sehr viel Wissen mittlerweile - auch in geordneter Form - praktisch sofort verfügbar ist. Mir ist natürlich klar, dass es Bereiche gibt, in denen man schon noch etwas auswendig wissen muss. Es ist viel wichtiger "korrekte Denkmuster" und eine gewisse Systematik und Methodenwissen zu erlernen ... aber das ist in unserem Bildungswesen, insbesondere der Pharmazie, noch nie en vogue gewesen.

  8. #8
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Was für ein Quatsch ... so kann nur jemand sprechen der nicht die leisteste Ahnung von der (Arbeits-)Realität hat.
    Du verstehst nicht, dass ein Studium nicht nur berufsbildend, sondern allgemeinbildend und auch charakterbildend sein sollte. Letzteres zumindest ist bei dir anscheinend fehlgeschlagen, wie dein argumentum ad hominem in Reinform zeigt.

    Was hat das Chemiepraktikum am Anfang des Medizinstudiums mit der Arbeitsrealität eines Mediziners zu tun? Solche Fragen könnte man bei jedem Studium stellen.

  9. #9
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Du verstehst nicht, dass ein Studium nicht nur berufsbildend, sondern allgemeinbildend und auch charakterbildend sein sollte. Letzteres zumindest ist bei dir anscheinend fehlgeschlagen, wie dein argumentum ad hominem in Reinform zeigt.

    Was hat das Chemiepraktikum am Anfang des Medizinstudiums mit der Arbeitsrealität eines Mediziners zu tun? Solche Fragen könnte man bei jedem Studium stellen.
    Charakterbildend Made my day! Charakter hat man oder nicht, kein Prof in der Pharmazie wird nur 1s seine Lebens damit verschwenden, Charakterbildung zu betreiben - ist auch nicht Bestandteil des Lehrplans.

    Allgemeinbildung ... auch nicht schlecht! Gibt es eine allgemeingültige Defintion von "Allgemeinbildung"? Halbwissen ist nebenher gesagt Unwissen, dass wirst du merken, wenn du dich mal irgendwann mit Profis unterhälst ... da wirds dann halt schnell peinlich mit der "Allgemeinbildung".

    Aber ich sehe schon, begeisterter Pharmazeut in Reinform ... völlig "betriebsblind"

  10. #10
    Unregistrierter
    Gast
    Können wir beim Thema bleiben? Es geht darum ob das Studium und vor allem der Berufseinstieg mit 30-40 schwierig wird.

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