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Thema: Pharmaziestudium

  1. #1

    Pharmaziestudium

    Hallo zusammen,

    ich wollte mich gerne über das Pharmaziestudium an der Uni Kiel, der Uni Mainz und der Unidüsseldorf informieren. Ich weiß, dass es ein lernintensives Studium ist. Mich interessiert mehr wie die Professoren sind und wie sie auf das Staatsexamen vorbereiten, wie sind die Klausuren und wie viele bestehen sie ungefähr, wie sind die Assistenten und wie ist das Lernklima. Ich würde mich freuen, wenn jemand der Pharmazie studiert sich dazu äußern könnte.

    Ich habe nämlich schon viele Horrorgeschichten und nettes gehört, was einen sehr ambivalenten Eindruck auf mich hinterlassen hat.

    Also bitte Leute antwortet mir und berichtet mir über eure Erfahrungen.

    Vielen Dank im Vorraus

  2. #2
    Unregistriert
    Gast
    Also in Kiel ist alles recht "human". Keine Praktika in den Semesterferien, wenn man die Klausuren direkt beim ersten Anlauf schafft, dann hat man auch volle Semesterferien (und selbst wenn man nochmal ran muss, dann sind die Nachholklausuren meist so 2 Wochen später, die dritte Nachholklausur ist dann allerdings erst kurz vor Semesterstart)
    Die Profs sind alle super nett und behilflich, der Institutsleiter wirkt etwas schrullig, aber ist super nett und cool drauf. Er achtet auch drauf, dass es den Studenten eigentlich auch immer gut geht. So gibts immer eine Ersti-Fete, ein Fußballtunier im Sommer und einen richtigen Abschlussball.
    Die Assistenten sind bis auf ein paar Ausnahmen auch nett und man trifft die auch mal auf der ein oder anderen Party wieder.Viele von denen haben auch in Kiel studiert.
    Stex wird immer heißer gekocht, als es gegessen wird. Ich denke mal das ist überall so.

    Kiel ist als Studienstadt schön klein und überschaubar. Das Wasser ist ja wirklich um die Ecke und zum Park hat mans auch nicht weit.

  3. #3
    Danke für die schnelle Antwort !

    Ich hätte noch ein paar Fragen bezüglich der Uni Kiel. Macht es einen Unterschied, ob man im Winter- oder Sommersemester anfängt. Wird man in einem besser vorbereitet oder ist das gleich?

    Bezüglich Klausuren: Schreibt man sie nur am Ende eines Semesters oder zwischendurch auch?

    Und wie sieht es mit den Stundenplänen aus. Bei anderen Unis werden die Stundenpläne für Pharmazie zumindest für das erste Semester gegeben, bei der Uni Düsseldorf sogar für alle. Wie ist das in Kiel?

    Ich freue mich auf Antworten
    Geändert von Sara_A (28.09.2014 um 13:45 Uhr)

  4. #4
    Unregistriert
    Gast
    Hallo,

    ich wüsste auch gerne wie es in der Uni Düsseldorf zu geht .
    Hat jemand Ahnung?


  5. #5
    Neuer Benutzer
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    06.09.2014
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    14
    Pharmaziestudent
    Zitat Zitat von Sara_A Beitrag anzeigen
    Und wie sieht es mit den Stundenplänen aus. Bei anderen Unis werden die Stundenpläne für Pharmazie zumindest für das erste Semester gegeben, bei der Uni Düsseldorf sogar für alle.
    Zumindest fürs erste Semester dürfte es normalerweise von der Fachschaft eine Art Stundenplan geben, darüber hinaus vielleicht nicht unbedingt immer. Aber davon würde ich die Entscheidung für den Studienort nun wirklich nicht abhängig machen. In den allermeisten Studiengängen an einer Universität gibt es keine festen Stundenpläne. Man stellt sie sich selber zusammen.

  6. #6
    Mach ich nicht

    Es hat mich nur interessiert, um mich darauf vorzubereiten. Im Internet findet man immer Videos, in denen das hilfreich erklärt wird. Deshalb wollte ich das wissen.
    Trotzdem danke für die Antwort! Finde ich toll, mich darauf hinzuweisen

    Aber wie sieht es denn jetzt mit Düsseldorf aus? Hat jemand Erfahrungen dort gemacht?
    Mich interessiert wie die Professoren sind und wie sie auf das Staatsexamen vorbereiten, wie sind die Klausuren und wie viele bestehen sie ungefähr, wie sind die Assistenten und wie ist das Lernklima.

    Freue mich auf Antworten
    Geändert von Sara_A (29.09.2014 um 20:56 Uhr)

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von mia
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    Apothekerin
    Ich finde Düsseldorf eigentlich ganz gut. Auf jeden Fall weiß ich, das es wesentlich schlimmer sein könnte ;-). Wenn man mitdenkt und keine doofen Fragen stellt, sind Professoren und Assistenten auch fast immer sehr nett. Bei ernsthaften Probleme helfen die meistens weiter.
    Die Semester sind mit 70 Leuten im Vergleich zu anderen Studiengängen klein, man lernt also ziemlich schnell alle kennen. Insbesondere im Labor sollte man mit seinen Nachbarn gut zusammenarbeiten, das spart viel Zeit und Nerven. Die Allermeisten geben auch breitwillig Infos uns teilweise auch selbst erstellte Zusammenfassungen weiter.
    Im ersten Staatsexamen schneidet Düsseldorf meistens eher schlechter ab als der Durchschnitt. Das kann an vielen Dingen liegen, unter anderem erreichen die Düsseldorfer das 1. StEx wohl etwas schneller als andere. So wird es uns zumindest gerne erzählt. Obwohl das 1. StEx aus Multiple Choice fragen besteht, sind die meisten Klausuren überwiegend frei zu formulieren. Manche beschweren sich, das sie dadurch einen Nachteil hätten, andere sagen das man nur so tieferes Wissen abfragen kann.

    Die Bestehensquoten liegen bei den Chemieklausuren häufig so um die 50%, man hat pro Semester zwei Versuche. Getrocknet wird insbesondere Anorganische Chemie im ersten Semester und Organische Chemie im zweiten. Ab dann läuft es meistens besser. Vor dem zweiten Staatsexamen machen die meisten ein Lernsemester, auch dies nicht immer Freiwillig. Für manche Klausuren gibt es da nur einen Versuch bevor die Anmeldefrist für das Examen ausläuft.
    Wegen Bio muss kaum einer ein Semester wiederholen, hier liegen die Bestehensquoten eher so bei 70%, in der Nachklausur noch höher.

  8. #8
    Unregistriert
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    Zitat Zitat von mia Beitrag anzeigen
    Im ersten Staatsexamen schneidet Düsseldorf meistens eher schlechter ab als der Durchschnitt. Das kann an vielen Dingen liegen, unter anderem erreichen die Düsseldorfer das 1. StEx wohl etwas schneller als andere. So wird es uns zumindest gerne erzählt. Obwohl das 1. StEx aus Multiple Choice fragen besteht, sind die meisten Klausuren überwiegend frei zu formulieren. Manche beschweren sich, das sie dadurch einen Nachteil hätten, andere sagen das man nur so tieferes Wissen abfragen kann.
    Was meinst du mit sie erreichen es wohl etwas schneller? Kannst du das näher erläutern?

    50%? °_°

    Reichen die Vorlesungen und Skripte, oder werden auch Dinge abgefragt, die gar nicht erwähnt werden?

    Sind genügend Larborplätze vorhanden? Wie ist die Einrichtung?

    Wann im Semester und wie meldet man sich für Seminare und Prüfungen an?

    Sind die Prüfungen am Semesterende und hintereinander oder liegt ein Tag oder so dazwischen?

    Gibt es zwischendurch Prüfungen oder Hausarbeiten?

    Und lange gehte der Tag im Pharmaziestudium: länger als von 7 bis 16/17Uhr?

    Also alles auf Düsseldorf bezogen, gerne auch auf die CAU in Kiel?


  9. #9
    Unregistriert
    Gast
    Hey,

    hat man wie an der Uni Kiel an der Uni Düsseldorf auch die Semesterferien frei?


  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von mia
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    229
    Apothekerin
    Ob man frei hat liegt ganz dran, ob man die Klausuren im ersten Anlauf schafft.
    Wie viel Zeit man in der Uni verbringt variiert, die Labore sind in Düsseldorf meistens Blockweise auf die Nachmittage während des Semesters verteilt. Vorlesungen sind meist von 8:30-12:00, vereinzelt auch bis 15:00, wenn Labor läuft ist man bis ca 18:00 in der Uni.
    Die meisten Prüfungen sind am Semesterende, einige Veranstaltungen gehen aber nur das halbe Semester, da ist die Klausur dann früher. Zwischen den Klausuren ist meistens mindestens eine Woche. Zum Seminar geht man meistens einfach hin, wenn man sich anmelden muss wird das vorher angekündigt. Die Labore sind zwar ziemlich alt, die Geräte sind aber modern und ausreichend vorhanden.
    An Unis wird eigentlich immer erwartet, das man sich intensiv mit dem Stoff auseinander setzt und Dinge nachschlägt. In den Klausuren wird aber fast nur abgefragt was in Vorlesung, Seminar und Praktikum behandelt wurde.

    Bitte vergesst nicht das die Uni nicht mit der Schule zu vergleichen ist. Die Professoren könnten, wenn sie wollten, alles voraussetzen, was in einem ihrer empfohlenen Lehrbücher steht. Ein gewisses Maß an Selbstständigkeit wird sogar in einem Verschulten Fach wie Pharmazie erwartet.

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