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Thema: Bewertung Orthomol, Basica

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Bewertung Orthomol, Basica

    Hallo zusammen

    Mich würde mal interessieren, wie ihr die Orthomol- und Basica-Produkte bewertet. Beide sind ja - sagen wir mal - kontrovers diskutiert.

    Orthomol hat ja an sich gute Inhaltsstoffe, allerdings z.T. EXTREM hoch dosiert (z.B. 950mg Vitamin C, d.h. fast das 10-fache des Tagesbedarfs). Da fragt man sich schon, inwiefern das auf Dauer gesund sein soll? Gut finde ich, dass dort z.B. Flavonoide enthalten sind, die die Bioverfügbarkeit erhöhen. Für mich ist es ein hochwertiges, (zu?) hoch dosiertes Mittel, welchem ich allerdings nicht unbedingt therapeutische Wirksamkeit unterstellen würde. Die Aufmachung und der Preis suggerieren dem Kunden jedoch eine therapeutische Wirkung für verschiedene "Indikationen"... Als wenn viele Beschwerden durch Vitamine und Mineralstoffe geheilt werden können...

    Basica kann ich selbst auch schlecht einschätzen. Die Sache mit dem Säure-Base-Haushalt ist ja eh nicht so richtig geklärt. Jeder sollte wissen dass wir MEHRERE und sehr WIRKUNGSVOLLE Puffer haben, die unseren Blut-pH innerhalb bestimmter Grenzen konstant halten. Inwiefern ich da jetzt durch Basenzusatz nachhelfen muss, will sich mir nicht erschließen - Basics soll ja "so" genommen werden, und wir therapieren keine Acidose oder sowas. Daher gehe ich davon aus, dass ein gesunder Körper (Basica ist kein Arzneimittel!!) sowas nicht braucht und auch die angeblichen Beschwerden eines "falschen" Blut-pH (der Puffer lässt grüßen...) eher Einbildung sind. Schaden tuts sicherlich nicht, aber obs hilft? Ich glaub nicht dran...

    Aber vielleicht kann mir das ja jemand für beide Präparate (bzw. im Falle des Orthomols eines Sortiments) mal erklären?

  2. #2
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    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich mit Orthomol sehr gute Erfahrungen habe. Sowohl mit Immun und Immun Pro, letzteres hatte ich genommen, nachdem ich immer und immer wieder krank wurde innerhalb eines halben Jahres. Ständig Infektionen (Erkältung, Blase etc.), nach der 4 Wochen Kur war ich nicht mehr krank.
    Immun habe ich genommen, als im Frühjahr eine ganz fiese Erkältungswelle rumging. Als es mich auch erwischte, wusste ich, dass alle um mich rum, damit 2-3 Wochen flach lagen. Ich hab dann gleich Immun genommen und konnte mit 3 Tagen Fieber und 3 Tagen erholen nach nicht mal einer Woche wieder fit sein.

    Mien Partner nimmt Sport, nachdem er 3 Wochen aussetzen musste wegen OP. Er war auch zufrieden mit.

    Insgesamt ernähren wir uns schon relativ gesund, essen täglich Obst und Gemüse, allerdings kriegt man über einen 6 Monate gelagerten Apfel auch keine Vitamine mehr.

    Meine Erfahrung dazu. :-)

  3. #3
    Unregistriert
    Gast
    Sonst hat niemand Erfahrungen damit??

  4. #4
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    Naja, zu Orthomol kann man ganz objektiv sagen, dass die Firma auch richtige klinische Studien durchführt, obwohl es sich nicht um Arzneimittel handelt. Insofern ist zumindest der hohe Preis gerechtfertigt. Außerdem ist die Anwendung entscheidend für den praktischen Nutzen. Orthomol ist eine Reihe von Nahrungsergänzungsmitteln, das bedeutet, dass man diese Produkte bei einer optimal ausgewogenen Ernährung eigentlich nicht braucht. Aber wer ernährt sich schon optimal? Und zudem gibt es immer Personen mit Malabsorptionen, sodass diese Nahrungsergänzungsmittel je nach Gesundheitszustand im Einzelfall schon sinnvoll sein können.
    Wegen den Dosierungen kann ich dich beruhigen. Die meisten Vitamine und Mineralien kannst du nicht überdosieren. Gerade Vitamin C ist ein gutes Beispiel: alles was zu viel ist wird einfach renal ausgeschieden. Zu beachten ist hierbei auch, dass Vitamin C als Antioxidanz die anderen Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Eisen schützt und deshalb in einer hohen Dosierung durchaus sinnvoll ist! Vitamin A und D sollten hingegen "richtig" dosiert werden, da diese beiden Vitamine (bzw ihre aktiven Metabolite) als Hormone im Körper wirken. Und die Hormon Homöostase ist relativ empfindlich, sodass eine Überdosierung unerwünschte Wirkungen hervorrufen kann.

    Über Basica kann ich nicht so viel sagen. Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass es den Blut-pH beeinflusst. Das wäre ja viel zu gefährlich!! Aber pH Werte in anderen Körperflüssigkeiten könnten durchaus beeinflusst werden: Urin, Schweiß etc. Gerade im Urin spielt der pH für die Entstehung von Blasen- und Nierensteinen eine wichtige Rolle. Und da z.B. Sportler viel Flüssigkeit NICHT über die Nieren verlieren, haben sie ein erhöhtes Risiko bzgl einer Ausbildung solcher Ablagerungen. Aber ob Basica wirklich dafür angewendet werden kann (die Zusammensetzung ist mir unbekannt), kann ich nicht beurteilen.

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