Hallo, Leute!
Ich stecke ziemlich in der Klemme wegen meines 2.Examens.... Bevor ich zwischen Apothekerkammer und Prüfern hin- und hertelefoniere, wollte ich hier mal nachfragen.
Kurz die Situation: Im Studium lief bei mir alles gut, bin ohne größere Probleme von Semester zu Semester gekommen (lernen war natürlich zur Genüge angesagt, aber es lief eben!) und habe auch den Arbeitsvertrag für meine Traum-PJ-Stelle vor mir liegen.
Im 8. Semester hab ich schon gemerkt, dass mir die Puste etwas ausging, bin zu den Klausuren gleich zu den Nachholterminen gegangen usw...Hab mich aber trotzdem zum Examen gemeldet, man will ja auch fertig werden und aufs PJ hatte ich schon richtig Bock!
Die 1. Prüfung habe ich auch schon bestanden, der Weg dorthin war schon eine Qual, die Prüfung erst recht und ich bin an dem Punkt angelangt, wo einfach NICHTS mehr geht!!
Die nächsten Prüfungen stehen vor der Tür, ich bin darauf nicht mehr vorbereitet, mich treibt nichtmal mehr die Angst durchzufallen oder meine PJ-Stelle zu verlieren an und der dann drohende Stress im Elternhaus....absolute Leere und (geistige) Erschöpfung!! Da ich unproblematisch durch das Studium kam, nimmt mich auch keiner ernst deswegen.
Ich könnte das noch Stunden weiterschreiben, aber ich versuche es erstmal kurz zu halten...
Mir nutzt es auch nichts mehr, jetzt vielleicht eine Krankmeldung zu erhaschen und noch 2-3 Wochen Lernzeit rauszuschlagen....
Was würdet ihr in meiner Situation tun? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt Möglichkeiten?
Viele Grüße!!!


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. Und Glückwunsch, dass du es schon geschafft hast! Was du vorgeschlagen hast, macht natürlich alles Sinn!! Habe auch schon versucht so zu denken, da ich mich schon während des 1. Examens schon total runtergezogen habe, rumgeheult habe und völlig neben mir stand. Das ist auch in gewisser Weise normal, denke ich. Aber es war auch viel "positiver Stress" und Ehrgeiz dabei, der mich an den Schreibtisch und die Bücher getrieben hat. Viel Aufregung kam auch daher, dass man quasi mit dem Stoff sowas von vollgestopft war. Man konnte kaum abwarten, die Prüfung zu erledigen und wusste auch im Hinterkopf: das wird was.
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