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Thema: Medikationsanalyse in der Apotheke/ wird man dafür bezahlt?

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Medikationsanalyse in der Apotheke/ wird man dafür bezahlt?

    Hallo Leute

    Frage steht oben!

    Aalso, in der Uni wurde uns gesagt, nein in Deutschland wird man dafür nicht bezahlt - so hab ich das zumindest verstanden..in ein paar anderen Ländern, aber ja, da wird man für Medikationsanalyse Brown Bag bezahlt .. hier nicht.. trotzdem habe ich einen Vortrag von einem Apotheker gehört..der meinte er wurde für das ganze in seiner Apotheke bezahlt...
    wie ist es also genau? Kann man dafür Geld verlangen? Ich meine man verliert auch viel Zeit..und diese hat man ja in der Apotheke auch nicht (ist ja keine Beratung).. und diese ganze Medikationsanalyse Modelle (zB. Armin)- so wie ich das verstehe sind die ganz gut, weil ja früher auch viele Klinische als Fach garnicht hatten, zudem weiss man dann welche Apotheke/Arzt sowas macht.. aber ist es nicht so, dass doch jede Apotheke mittlerweile sowas machen sollte..?

    Versuche das ganze System momentan zu verstehen..

    Würde mich freuen wenn jemand es mir erklären könnte, wie das mit der Bezahlung in der Praxis erfolgt- wenn überhaupt...

  2. #2
    Unregistriert
    Gast
    Hi,

    also, Geld verlangen kannste du für eine umfassende Medikationsanalyse schon, aber ob der Kunde das zahlen will ist halt eine andere Sache. Einen Anspruch gegenüber den GKVen und PKVen besteht im Großen und Ganzen (es gibt durchaus Verträge mit einzelnen Kassen unter bestimmten Voraussetzungen ein, durch die Kasse bezahltes Medikationsmanagement in der Apotheke durchzuführen) nicht. Sonst gibts es noch ein paar Forschungsprojekte, wie halt z.B. Armin, welche vergütet werden. In der Breite besteht jedoch kein Anspruch.

    Meine Einschätzung ist, dass sich das bestehende System nicht deutlich ändern wird. Es wird vielleicht weitere oder ausgedehntere Verträge mit einzelnen Kassen geben und Apotheken somit unter bestimmten Voraussetzungen ein Medikationsmanagement bezahlt durchführen können, allerdings zeigt die Erfahrung eher, dass das Beträge sind, die der Mühe nicht wert sind. Momentan deutet einiges darauf hin, dass diese Geschichte bei den Hausärzten stattfinden wird.

  3. #3
    Unregistriert
    Gast
    Vielen Dank für deine Antwort!

    Naja dieses System ist ja noch relativ am "Anfang". Zudem haben wir ja jetzt in der Uni Klinische, was ja früher nicht der Fall war (dh. werden besser vorbereitet um sowas machen zu können). Ich glaube es hängt auch von den Apothekern ab, wie gut das mit der Medikationsanalyse in der Apotheke laufen wird. Es ist ja nicht gedacht, dass ein Hausarzt das alleine macht. Meine persönliche Meinung ist wiederum, dass je besser wir das in der Apotheke machen werden, desto höher die Chance ist, dass wir in ein paar Jahren dafür auch bezahlt werden. Wie es schon in anderen Ländern der Fall ist. Wieso also nicht optimistisch sein?

    :-)

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