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Thema: Aufgaben vom Kolander 3. Übung

  1. #1
    Benutzer Avatar von freaky_babyshi
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    Aufgaben vom Kolander 3. Übung

    hallo alle miteinander!
    wir haben über das wochenende aufgaben bekommen zur säure- base- titration. in einer aufgabe haben wir einen kurvenverlauf gegeben, allerdings verstehe ich eins nicht: der kurvenverlauf sieht einer titration von schwacher säure mit starker base sehr ähnlich, allerdings hat doch eine schwache säure keinen ph- wert von ungfähr 1,5, oder? der graph startet nämlich unter der ph=2 markierung der y-achse.
    und wie schaffe ich es eigentlich, die konzentration von analyse- und maßlösung zu berechnen, wenn ich ausschließlich diese kurve vor mir habe und weiß, dass meine analyselösung eine säure mit nem volumen von 1 ml ist?
    bitte um antwort un wünsche ein schönes wochenende!

  2. #2
    Administrator Avatar von ooonja
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    Hallo, also sieht die Titrationkurve aus, als ob sie am Anfang so eine Art Knick hat? Ein ph unter 2 ist für eine schwache Base allerdings etwas ungewöhnlich (aber wenn man eine entsprechend hohe Konzentration hat... ph=(pks-lg(c0))/2 ).
    Also wenn es eine schwache Säure ist, kann man den pks-Wert folgendermaßen ermitteln: Verbrauch bis zum Äquivalenzpunkt ablesen, durch 2 dividieren und bei dem Verbrauch den entsprechenden ph-Wert ablesen. Denn dort gilt ph=pks (ist das Prinzip der Halbtitration). Dannn muss man die Formel für die Berechnung des ph-Werts für schwache Säuren ph=(pks-lg(c0))/2 noch nach der Konzentration umstellen. Und fertig. Für starke Säuren ist das ein wenig einfacher: ph=-lg(cH3O+) --> cH3O+=10-pH.

    Das Volumen der Base kann man ausrechnen, indem man die Konzentration der Säure mit dem Volumen der Säure multipliziert und das dann durch das verwendete Volumen (Verbrauch) der Base teilt. Wenn die Titrationskurve nur einen Wendepunkt (Äquivalenzpunkt) hat, dann kann man die Stöchiometrie vernachlässigen, müsste dann eine einprotonige Säure und Base sein.

    Ich hoffe das hilft ein bisschen weiter.

    lg

  3. #3
    Benutzer Avatar von freaky_babyshi
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    genau das wäre der knick, ja! du meinst also es könnte eine schwache säure mit entsprechend hoher konzentration sein? der ph wert müsste laut der skizze kleiner gleich sein!
    das andere lass ich mir mal durch den kopf gehen, danke!

  4. #4
    Administrator Avatar von ooonja
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    Man muss allerdings noch bedenken, dass es auch zu so einem Knick kommen kann, wenn die verwendeten Volumina relativ klein sind (wie 1 ml Säure)- war bei uns letztes Jahr so! Und da ich einfach mal davon ausgehe, dass die Aufgabe einigermaßen realitätsnah ist (also keine utopisch hohe Konzentration an Säure verwendet wird), denke ich, dass es sich eher um eine starke Säure handelt.

  5. #5
    Benutzer Avatar von freaky_babyshi
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    mmhhh...da könntest du recht haben- sicherheitshalber häng ich dir einfach mal die datei dran^^
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  6. #6
    Administrator Avatar von ooonja
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    Also das bestätigt eindeutig meinen letzten Verdacht (starke Säure)!

  7. #7
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    Das sieht mir doch ganz gefährlich nach unseren Aufgaben aus...jetzt sind ihm wohl die Ideen ausgegangen. Nehmt die Beschreibung des Kurvenverlaufs ernst, da habe ich mit meiner Kurzgeschichte letztes Jahr mächtig eingebüßt...
    You shoot me down, but I don't fall - I'm Titanium!

  8. #8
    Benutzer Avatar von freaky_babyshi
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    nochmals vielen dank für eure hilfe die 1a) ist nun geschrieben...is fast ne ganze karierste seite geworden- ich hoffe, das reicht:P bei b) habe ich nun den ph- wert zu beginn der titration abgelesen, dieser liegt bei 0,3...ist also die konzentraion 10^-0,3? bei der konzentrationsberechnung der oh^- bin ich nach wie vor ratlos:blush: anja, du hast mir den weg zur volumenbrechnung gegeben, oder? wie verfahre ich nun weiter...stehe voll aufm schlauch-.-
    noch kurz zu den anderen aufgaben bei 1)... sollte es wirklich so einfach sein?^^ oder tappe ich voll in eine dieser berühmten kolander-fallen, wenn ich meine, dass man als probelösung eine salzsäure und als maßlösung eine natronlauge annehmen könnte? umschlagbereich liegt zwischen 6 und 8 und geeignete indikatoren sind lackmus und bromthymolblau? richtig so?
    würde mich sehr über eure nochmal schnell eingetippten antworten freun

  9. #9
    Administrator Avatar von ooonja
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    Also ob die 10^-0,3=0,50mol/l stimmen kannst du einfach nochmal testen, in dem du -log(0,50)= ph= 0,3 also stimmt vom Prinzip. Schau dir aber nochmal die Skaleneinteilung der y-Achse an.
    Um die Konzentration der Base zu berechnen, musst folgendes rechnen [c(säure)*V(säure)]/V(base)=c(base) (müsste eigentlich auch in jeder Formelsammlung stehen, weil es dir Grundgleichung zum Auswerten von Titrationen ist)
    c(säure) hast du ja schon berechnet, V(säure) ist gegeben und V(base) ist der Verbrauch am Äquivalenzpunkt.
    Klar HCl und NaOH geht auf jeden Fall und bei den Idikatoren gibt es eigenltich auch nichts weiter zu beachten.

  10. #10
    Benutzer Avatar von freaky_babyshi
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    Vielen lieben Dank! Das andere werde ich nun allein versuchen:P

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