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Thema: Kapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung

  1. #1
    Neuer Benutzer Avatar von patblack
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    Frage Kapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung

    Hallo

    Ich habe eine kurze Frage: Ich lerne gerade für die Techno-Prüfung und eine Frage aus einem Fragenkatalog lautet "Kapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung (Definition, 2 Beispiele)"

    Leider fällt mir nur ein Beispiel ein, nämlich Magensaftresistente Kapseln.

    Kann mir vielleicht jemand noch ein Beispiel nennen? Wäre echt super, danke schonmal ^^

    LG, Pat

  2. #2
    Studi Avatar von Nachi
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    Ich bin mir nun unsicher, ob das evtl. das Gleiche ist, aber es gibt doch auch Kapseln, bei denen der Inhalt unterschiedlich stark mit einem magensaftresistenten mantel überzogen wurde. Sprich, dass man mehrere Kügelchen hat, die erst nach und nach zerfallen. Ich weiß nur nicht mehr die genaue Bezeichnung für diese Kapseln. Cetebe-Kapseln wirken glaube ich auf diese Weise.

  3. #3
    Neuer Benutzer Avatar von patblack
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    Danke schonmal für die Antwort

    So wie sich das anhört scheint es, subjektiv gesehen, auch noch unter den Oberbegriff Magensaftresistente Kapseln zu fallen. Der Prof. will aber scheinbar ein komplett anderes 2. Beispiel haben...leider steht in seinem Skript selber nur Magensaftresistente Kapseln drinnen...kA ^^

    Bei der Definition von "Kapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung" steht noch folgendes dabei: "...schließen Kapseln mit verlängerter Wirkstofffreisetzung (Hart- oder Weichkapseln, retardiert) mit ein..."

    Fällt jemandem vllt. ein Beispiel dafür ein? ^^
    Geändert von patblack (21.09.2011 um 12:47 Uhr)

  4. #4
    PhiP
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    Pulsincap-Technologie

    Es gibt auch Kapseln zum zeitkontrollierten Colon-Targeting:

    http://www.pharmainfo.net/files/imag...0Pulsincap.jpg

    Pulsincap-Technologie
    Das Kapselunterteil ist wasserunlöslich in allen ph-Bereichen. Im Kapseloberteil ist eine quellbare Matrix eingeführt und mit einem magensaftresistenten Film und einem wasserlöslichen Film überzogen ist. Der magensaftresitente Film löst sich erst im oberen Dünndarmbereich, anschließend kommt es zur Quellung der Matrix. Der Wirkstoff kommt durch die gequollene Barriere nicht mit der Darmflüssigkeit in Berührung. Nach und nach dehnt sich der Propf immer mehr aus und "hüpft" irgendwann aus dem Kapselunterteil heraus. Der Wirkstoff kann (dann hoffentlich zeitlich im Dickdarm) freigesetzt werden.

  5. #5
    Apothekerin Avatar von 1981engelchen
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    ...und von Madopar gibt es doch auch noch diese Schwimmkapseln, kann ich nur grad nicht mehr zu sagen...

  6. #6
    Benutzer Avatar von Sertuerner
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    Die Schwimmkapsel bleibt doch an der Oberfläche des Mages schwimmen.

  7. #7
    Apothekerin Avatar von 1981engelchen
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    ...eben: veränderte Wirkstofffreisetzung!

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Robert
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    Retardkapseln. war nich so schwer oder?

  9. #9
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    Gast

    öhm....

    dachte immer, reatardiert bedeutet eher verzögerte wirkstofffreisetzung..?
    und verzögert ist doch ungleich verändert, wäre doch sinnfrei, einen neuen begirff einzuführen?

    bupropion (elontril) wird in der form " tabletten mit veränderter wirkstoffreisetzung" angeboten

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von Robert
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    PTA-Azubi seit 1970
    lt Ph.Eur. sind magensaftresistente Kapseln/Tabletten keine magensaftresistenten Kapseln, da diese eine separate Monographie haben. Retardkapseln hingegen zählen zu ersteren

    und googeln kann ich auch

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