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Thema: PH-abhängige Löslichkeit

  1. #1
    Neuer Benutzer Avatar von Tablette
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    PH-abhängige Löslichkeit

    Hallo Leute.
    Bin am Altklausuren büffeln und nun stoße ich wieder auf meine alles geliebten Matheaufgaben zur pH abhängigen Löslichkeit.

    Kann mir da jemand zur Lösung verhelfen?


    Die Löslichkeit einer schwachen Säure pks 8 beträgt in einer 1M HCL 1,2mol/L.
    Wie groß ist die Löslichkeit bei einer H3O+ Ionenkonzentration von 1*10^-8m/L?
    Alles wird gut....hoffentlich nicht.....

  2. #2
    Administrator Avatar von ooonja
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    Ich hab mir mal was überlegt, allerdings nur für die Annahme, dass es sich um eine einbasige Säure handelt.
    Meine Überlegungen basieren auf den Formeln im Anhang.

    Da n und m bei meinen Überlegungen 1 sind (einbasige Säure), vereinfacht sich das Ganze etwas. Wenn man nun beide Formeln ineinander einsetzt:

    l= [Konz(A)*Konz(H)]^0,5
    A=Säureanion, H=Proton

    für 1 M HCL: 1,2M=[Konz(A)*1M]^0,5
    damit kann man dann die Konz(A) brechnen: 1,44M

    Nun ist die Löslichkeit gesucht, die Konz(H) und Konz(A) haben wir:
    l=[1,44M * 1*10^-8]^0,5 = 1,2*10^-4

    Allerdings bin ich mir nicht 100% sicher, weil bei meiner Rechnung nicht der pks berücksichtig wird. Hat jemand einen anderen Vorschlag?

    lg
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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Robert
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    wenn die löslichkeit einer schwachen säure bei pH 0 (1 molare HCl) 1,2 mol/l ist, dann wird die doch im schwach basischen (pH 8) nicht weniger sein.

  4. #4
    Neuer Benutzer Avatar von Tablette
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    Hallo , Danke erstmal....

    Also, ich hab folgende Formel:

    cm = m+n Wurzel (KL / m^m * n^n)

    cm = Molare Löslichkeit

    Ich verstehe nicht wie Du auf 1,44M kommst ??? :-(
    Alles wird gut....hoffentlich nicht.....

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Robert
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    sie hat löslichkeit und löslichkeitprodukt verwechselt

  6. #6
    Administrator Avatar von ooonja
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    Ja klar, bei einem pH von 8 müsste die Löslichkeit größer sein, das hab ich beim Rechnen irgendwie aus den Augen verloren. Dann hat sich das mit meiner Rechnung wohl erledigt.
    Allerdings stehe ich gerade auf der Leitung, wieso ich Löslichkeit und Löslichkeitsprodukt verwechselt haben soll... Aber ich lasse mich gerne überzeugen

    Hat jemand einen anderen Ansatz?

  7. #7
    Neuer Benutzer Avatar von Tablette
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    Ich glaube die Lösung zu haben

    Der KL Wert errechnete beträgt 1,2*10^-4

    Meine Formel für die molare Löslichkeit:

    cm= m+n "_te Wurzel aus" (KL/(m^m*n^n))

    Somit bekommt man wenn man 1 für n und m einsetzt : 2te Wurel aus (1,2*10^-4/1)

    Ergebnis: 0,01 ,das entspricht 1*10^-2 mol/L


    Und somit ändert sich gar nichts.
    Das ist eigentlich ne Fangfrage die man ohne Rechnung beantworten könnte.
    Was meint ihr?
    Alles wird gut....hoffentlich nicht.....

  8. #8
    1,3,7-Trimethyl-2,6(1H,3H)-purindion Avatar von Willi
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    Hallo Tablette,
    ist da noch mehr gegeben? Weil irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die Aufgabe so wie sie gestellt ist, nicht zu lösen ist...

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Robert
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    das Löslichkeitsprodukt errechnet sich doch aus dem Massenwirkungsgesetzt.. und da fließt doch nun auch zwangsläufig die Protonenkonzentration ein. Also hat man doch zwangsläufig bei pH 0 und pH 8 andere Löslichkeitsprodukte... und somit andere Löslichkeiten

  10. #10
    Neuer Benutzer Avatar von Tablette
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    Nein, das ist definitiv die Aufgabe!
    Ganz sicher!

    Was haltet hr denn von meiner Lösung?
    Alles wird gut....hoffentlich nicht.....

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