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Thema: Was die Inhaber über Pharmaziestudenten denken...

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Was die Inhaber über Pharmaziestudenten denken...

    Der BPhD hat eine Stellungnahme zu Spahns neuem Apothekengesetzt abgegeben. Zusammengefasst begrüßen die Studenten die neuen Honorar-Pläne, sind beim Rx-Boni-Deckel skeptisch. Die Inhaber äußern sich wie folgt über die Pharmaziestudenten:

    "Man hat den Eindruck, diese Jugend ist vollkommen bekokst! Soviel Blödheit auf einem Haufen ist das Ergebnis fehlenden wirtschaftlichen Verständnisses. Begreifen die "Idealisten" immer noch nicht, dass deren Zukunft mit Anerkennung der Spahnschen Pläne auf dem Spiel steht und sie dann umsonst studiert haben?"

    "die dürfen alle ihr Praktikum in Holland absolvieren!"
    >Antwort darauf: "... und Kiffen kann man da dann auch ganz legal! Dann kommt so ein Statement wie oben raus!"


    "Vielleicht wäre es sinnvoll den Studenten schon frühzeitg die grundlegenden Parameter im Apothekenwesen zu vermitteln... Ansonsten werden wir 2030 sagen: es gab einmal eine inhabergeführte Apotheke"

    "an der Uni nur Schrott gelernt.. und von Grünen Influencern verblödet worden!
    Das kommt dabei raus, wenn unkündbare Beamte zu viel Zeit mit unserem Nachwuchs verbringen. An den Unis wird abfällig über Apotheken geredet."

    >"Wie es mittlerweile ist weiss ich nicht, aber zum Ende meines Studiums hatten wir im begleitenden Unterricht einen Offiziner, einen Industrieler und eine Beamtin. Der Herr Dr. aus der Industrie war natürlich Profs Darling. Gutes Einkommen bei kompletter Fachidiotie, why not. Wenn ich überlege wer von uns einen auf Promoteuse gemacht hat, 99% von denen wäre im eigenen Betrieb untergegangen. Von daher finde ich es nicht schlimm wenn unser Nachwuchs einen auf Healthclaimsuperintendentconslultant MBA macht, sollen sie doch in die Industrie gehen aber sich Kommentare über meinen Kaufmannsladen verkneifen wie SIE ihn führen würden
    Erst mal selber Apotheke machen, dann einen auf Healthclaimsuperintendentconslultant in der eigenen Offizin spielen und rechnen wie weit man mit nem Fuffi am Tag mit Healthclaimsuperintendentconslultantdienstleistungen kommt UHHH ich habe sogar 10!!! Dienstleistungen am Tag vollbracht und im Jahr damit 154 000 Rohertrag erwirtschaftet und der Rest des Geschäfts geht den Bach runter. Dass das für 'ne Apo nicht reicht müssen sie wohl selbst schmerzlich lernen. Wenn ihnen eine Durchschnittsapo vergönnt ist fehlen da min. 224 000 Euro nur zur Deckung der laufenden Betriebskosten, viel Spass "

    "Es mag überheblich klingen, aber die Kommentare hier der überwiegend selbstständig Kollegen sind wahr.
    Die Meinung des BPhD kann man nur verstehen, wenn diese die Apotheken in der heutigen Form ablehnen und lieber in Douglas- oder dm-artigen Filialen mit geregelten Arbeitszeiten und Gewerkschaft und ohne Personalverantwortung arbeiten möchten. Oder in Holland am Telefon die Beratung gewährleisten."

    "Es ist kaum zu ertragen. Kopf -> Tisch.
    "Versandapotheken könnten ein wichtiges Zusatzangebot in der Versorgung darstellen." - Das trägt die Mehrheit der Studis mit? Ich bin nicht sicher. Wie viele Mitglieder hat der BPhD eigentlich tatsächlich?
    Gibt es (außer DPhG, ADEXA und Avie) eigentlich noch irgendeinen Verband/Verein/Klub, der im weitesten Sinn mit Pharmazie zu tun hat und noch nicht meinte, uns öffentlichkeitswirksam in den Rücken fallen zu müssen?"

    "Was gibt es daran zu "loben", einem Plan auf den Leim zu gehen, der süße Köder verspricht, ohne sie jemals auszulegen - aber gleichzeitig das deutsche Apothekensystem der Holland-Arabien-Connection zum Fraß vorwirft ??? Glauben Sie ernsthaft, unser Berufsnachwuchs würde in einem konzerngesteuerten Apothekenwesen Spass am Beruf haben ? Never !"

    "Sind das "DIE Studierenden", die am letzten Apothekertag so furchtbar gejammert haben, wie stressig das Studium ist und dass das Studium zu Burnout führe ??? "DIE Studierenden", die seit Jahren zu keiner Veranstaltung unseres Bezirksverbandes kommen, weil ja alles sooooo viel an der Uni ist ??? "DIE Studierenden", denen man in der Famulatur Dinge beibringen muss, die man früher für grundlegende Soft-Skills ab Klasse 8 gehalten hat ?
    Sorry, Leute - aber entweder habt Ihr dem Herrn Klein Steilvorlagen für seine leider immer reißerische Trash-Berichterstattung geliefert, oder aber Ihr habt wirklich keinerlei Plan vom realen Leben.

    Aber vielleicht gehört Ihr ja auch zur Generation "ich bestelle Bücher bei Amazon" ... nicht erkennend, dass der Buchhandel vor Ort keinen Cent teurer ist ..."

    "Wir sind bereits jetzt Deppen im Gesundheitswesen! Dank ABDA & Co."

    "Für die Interpretation der obigen "Opinion leader" hätte der Autor vielleicht noch erklären sollen, dass der BPhD wie folgt zusammengesetzt wird:
    Der übereifrige Semestersprecher Semester 1, mit der Semestersprecherin, auch im 1. Semester, aber schon 2x durchgefallen. Semester 2: Beide Sprecherinnen, und beide grün. Semester 3: Die Oberkratzbürste und der ernsthaft Engagierte, der aber bald sein Amt aus Frust schmeißt. So geht das bis Semester 8. Diese sind jetzt in der Fachschaft in jeder Uni organisiert. Und zur BPhD-Tagung fahren jetzt die "eifrigsten" aus diesen Fachschaften. Ich war selbst schon dort. Ein grüner Haufen der meint alles ändern zu können. Ätzend!
    Gut ist aber, dass der BPhD keineswegs die Masse der Studenten repräsentiert! So wie auch unsere Bundestagspolitiker nicht ein Querschnitt durch die Bevölkerung darstellt.
    "

    Quelle: https://www.apotheke-adhoc.de/nachri...-hinter-spahn/

    "Das kommt dabei heraus, wenn man die Inhalte des Studiums den Professoren überläßt und damit der Industrie, die die Forschungen der Universitäten bezahlt. Bei Studientagen wird der Beruf als Offizin Apotheker als langweiliges Schubladenziehen herabgewürdigt, dem so interessante Felder wie Apotheker bei der Krankenkasse, in der Verwaltung, im Krankenhaus oder am besten in der Industrie mit mannigfachen Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten gegenüberstehen. Habe ich live so erlebt. Wenn von 45 Studienanfänger 2-3 das Ziel haben, später mal in der Offizin zu stehen und davon dann nur die Hälfte das Studium beendet, dann muß man ja pro RX Versand sein, weil die Vor Ort Apotheke i Studium keine Rolle spielt.Wir Offizin Apotheker haben es versäumt, den Nachwuchs schon an der Uni stärker an uns zu binden. Famulatur und Praktikum werden leider oft nur als lästige Pflicht erlebt. Die Fachschaften und auch der BPhD werden viel zu selten bei Kammer und Verband mit ins Boot geholt. Wenn man das Studium und die meisten Professoren als Marker für die Öffentlichkeit sieht, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Politik Schlitten mit uns fährt. Die Tendenz, daß die meisten Apotheken zumachen werden, weil sie keinen Nachfolger finden, ist doch evidenter als alle anderen Probleme die den Umsatz betreffen. Das Problem der Tante Emma Läden ist 1:1 auf die Apotheken zu übertragen. Die Großfinanz möchte den Markt mit Supermärkten abdecken. Amerikanisches Vorbild. Auch in Deutschland erlebt. Und Großfinanz sind hier die Versicherer/Hedgefonds/Pharmaunternehmen . Auch da werden immer Apotheker arbeiten. Zu besseren Konditionen als in der öffentlichen Apotheke. Und es besteht ja wohl kein Zweifel daran, daß DocMo/Zur Rose nur Speerspitzen sind. Wenn der Markt reif geschossen ist, treten ganz andere Mächte in den Markt."

    Quelle: https://www.deutsche-apotheker-zeitu...tzangebot-sein

  2. #2
    Unregistriert
    Gast
    Ui, was ein zusammenhangloses, grenzdebiles Geschwurbel ...

  3. #3
    Industrie-Unregistrierter
    Gast
    Teilweise unglaublich, was erwachsene und studierte Menschen im Internet schreiben. Teilweise inhaltlich komplett falsch und mit Verschwörungstheorien gespickt. Noch dazu, da der BPhD nichts anderes gesagt hat, als ohnehin Konsens war (Honorarerhöhung gut, bei Boni-Deckel nachverhandeln). Der jetzt so stark unterstützte Gegenvorschlag der ABDA beinhaltet genau das.
    Ich las neulich von einem Konzept in Spanien, wo Kunden im Internet bestellen und die vor-Ort-Apotheke liefert es aus. Diese bekommt dafür eine Vergütung durch den Internetversender. So sind Lieferzeiten innerhalb eines Tages möglich. In den USA und England gibt es Ketten und Onlineversand seit Jahrzehnten, Apotheker-Schwemme gibt es da trotzdem (vielleicht sogar deswegen?) nicht.

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