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Thema: Hilfe bei Studiumwahl

  1. #1

    Hilfe bei Studiumwahl

    Hallo,

    ich bin 18 Jahre alt und werde diesen Mai meine allgemeine Hochschule Reife in Bayern voraussichtlich mit einem Schnitt von 1,8 - 2,1 erhalten. Chemie und Biologie gehören zu meinen Lieblingsfächern, weshalb ich in diesem Bereich auf jeden Fall studieren will.

    Der Studiengang der pharmazeutischen Chemie spricht mich eigentlich am meisten an. Jetzt habe ich aber gelesen, dass 1. Absolventen im Bereich Chemie zur Zeit keine guten Berufsaussichten haben und 2. dass man eigentlich immer eine Promotion an das Studium anhängen sollte. Ich will jedoch eigentlich nach meinem Master erst mal in die Berufswelt einsteigen.

    Ein Studiengang der anscheinend weitaus gefragter ist und mir ebenfalls gefällt, ist die (pharmazeutische) Biotechnologie. Daneben bin ich auch an Arzneimittelwissenschaften und Pharmatechnik interessiert.

    Könnt ihr mir einen der Studiengänge empfehlen, bzw. welche Alternativen gibt es noch? Es sei hier angemerkt, dass ich nicht zu weit zur Biologie will.

    Grüße

  2. #2
    Unregistriert
    Gast
    Wieso studierst du nicht einfach Pharmazie? Kannst du Dir vorstellen später mal in der Apotheke zu arbeiten?

  3. #3
    Genau die Apotheke will ich eben vermeiden. Würde schon gerne in die Industrie / Forschung gehen. Außerdem ist doch auf Pharmazie ein NC von ungefähr 1,3, oder?

  4. #4
    Unregistriert
    Gast
    Der NC für Pharmazie liegt deutlich über 1,3. Mit deinem vorraussichtlichen Abischnitt musst du ggf. darauf achten, wo du dich bewirbst, aber einen Studienplatz müsstest du sicher bekommen.

    Was die Apotheke angeht betrachte es einfach als sicherer Jobalternative, falls das mit Forschung und Industrie nicht klappt, oder sich deine Prioriäten im Studium ändern. Außerdem kannst du dir als Apotheker während der Promotion mit Wochenend- und Notdiensten ganz gut etwas nebenher verdienen, das machen bei uns die meisten Doktoranden so.

    Deine Einstellungschancen in der Industrie sinken ja nicht rapide, nur weil du Pharmazie und nicht "pharmazeutische Chemie" oder etwas ähnliches studiert hast. Wir haben im 5. Semester eine Exkursion zu nem pharmazeutischen Unternehmen gemacht und dort hieß es, dass sie sogar lieber Pharmazeuten einstellen, weil sie dort wissen, was die nach dem Studium können und wo man sie einsetzen kann.

  5. #5
    Das mit der Apotheke als Jobalternative ist ein guter Punkt. Ich bin halt ein wenig abgeneigt von Pharmazie, weil ich schon oft gehört hat wie anstrengend und theorielastig das Studium ist. Pharm. Chemie beispielsweise soll einen weitaus größeren Praxisteil haben, was mich mehr anspricht.

  6. #6
    Unregistriert
    Gast
    Theorielastig ist jedes Studium. Auch bei Pharmazie verbringst du viel Zeit mit Laborpraktika, über deren Sinn und Unsinn man sich jetzt streiten könnte. Du sitzt also mitnichten nur im Hörsaal, sondern kannst auch selbst Hand anlegen. Da geht man in anderen Studiengängen theoretisch um einiges mehr in die Tiefe.

    Was man allerdings zugeben muss, ist dass Pharmazie ein sehr lernintensives Studium ist, wo man in manchen Fächern einfach nur stumpf auswendig lernen muss, seien es jetzt Strukturformeln oder Drogen mit Stammpflanzen, Inhaltsstoffen und Wirkungen. Das kann schon manchmal arg nerven. Ich bin auch kein Freund des Auswendiglernes, schaff es aber trotzdem irgendwie dadurch. Irgendwann gewöhnt man sich auch an das hohe Lernpensum. Freizeit hat man (wenn auch begrenzt) trotzdem.

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