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Thema: Wie wählt man den Studienorte aus?

  1. #1
    Tobi1996
    Gast

    Wie wählt man den Studienorte aus?

    Hallo liebe Pharmazeuten,

    ich werde 2016 mein Abi machen und für mich steht fest, dass ich gerne Pharmazie studieren will, nun stellt sich mir nur die Frage wo soll ich das tun?
    Deshalb wollte ich euch einfach mal nach euren Erfahrungen fragen( als Insider habt ihr da bestimmt einen besseren Überblick).
    Also ich habe zum Beispiel im Hochschulranking gesehen, dass FFM, Heidelberg und Freiburg gute Unis sind, aber nur weil das da drin steht, muss es ja nicht unbedingt so sein oder ?
    Außerdem hab ich gelesen, dass in Frankfurt nur 56% der Studenten das Studium in angemessener Studienzeit schaffen.(angemessen heißt glaub ich nur 1 Semester wiederholen.) Bedeutet das jetzt,dass die Uni schlechte Profs hat ?

    Also was ich bisher gelesen hab, würde mich Freiburg am meisten ansprechen, weil die recht neues Gerät haben sollen, nicht zu hart aussieben, man hat 6 Versuche für ne Prüfung ( anderswo hätte man wohl nur 2?) und die Profs seien menschlich auch super. In wie weit das stimmt, weis ich nicht und wie das an anderen Unis wirklich ist natürlich auch nicht.



    Nun also meine Frage, wo würdet ihr mir empfehlen zu studieren??
    Mir sind wie gesagt die oben genannten Punkte wichtig. Kein zu extremer Leistungsdruck( dass es nicht mehr wie in der Schule ist, ist mir klar), nette Profs, kein Gerät aus den 60ern und man sollte es schon in der Regelstudienzeit schaffen.

    Lassen wir bei dieser Diskussion mal die Auswahlgrenzen außen vor ;-).

    in diesem Sinne
    würde mich über ein paar antworten freuen

    Tobi

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Kein zu extremer Leistungsdruck( dass es nicht mehr wie in der Schule ist, ist mir klar), nette Profs, kein Gerät aus den 60ern und man sollte es schon in der Regelstudienzeit schaffen.
    Anderer Studiengang wäre da die richtige Wahl. ;-)

    Wenn du in Regelstudienzeit durchkommen willst, hast du zwingend hohen Druck.
    Und selbst dann wird es schwierig - ich schätze, dass es nahezu an allen Unis Standard ist, dass nur etwa 50 % in Regelstudienzeit durchkommen.
    So ein, zwei Klausuren-Hürden hat jede Uni, und da man oft nur in ein folgendes Labor darf, wenn ein bestimmtes Fach abgeschlossen ist, bleibt man schnell mal ein Semester hängen. Was aber ja nun auch nicht so dramatisch ist. ;-)

    Zu den von dir genannten Unis kann ich nichts sagen.

  3. #3
    Tobi1996
    Gast
    Erstmal danke für die hilfreiche Antwort

    naja ja aber Vllt hab ich mich missverständlich ausgedrückt.

    Ich habe von Leuten aus Freiburg gehört, dass da der Leistungsdruck nicht so hoch wäre wie an anderen Unis, dann ist die Anforderung wohl nicht so hoch gesetzt...

    Also laut Hochschulranking, gibt es einige Unis wo die Regelstudienzeit in über 80% der Fälle geschafft wurde, da wollte ich wissen woran das liegt .

    @Snaky_Millie darf ich fragen wo du studierst ? Und wie zu frieden du da mit der Situation bist ?

  4. #4
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    @Snaky_Millie darf ich fragen wo du studierst ? Und wie zu frieden du da mit der Situation bist ?
    Ich hab in Hamburg studiert, würde ich nicht empfehlen. ;-)
    Zwar noch unendlich viele Klausurversuche (wird aber geändert),gute Laborausstattung, aber dafür kein Prof in Klinischer Pharmazie und auch sonst viel Chaos und schlechte Vorbereitung.
    Ist deutlich besser, seitdem wir einen neuen, engagierten Institutsleiter haben, aber der kann den Unwillen der Unileitung, Geld in die Pharmazie zu investieren, leider auch nicht ändern.

    Also laut Hochschulranking, gibt es einige Unis wo die Regelstudienzeit in über 80% der Fälle geschafft wurde, da wollte ich wissen woran das liegt .
    Ich kann es mir nur schwer vorstellen, aber eventuell gibt es so etwas tatsächlich. ;-)

    Ich habe von Leuten aus Freiburg gehört, dass da der Leistungsdruck nicht so hoch wäre wie an anderen Unis, dann ist die Anforderung wohl nicht so hoch gesetzt...
    Der Druck ist natürlich sicher geringer, wenn man nicht nur drei Klausurversuche hat, sondern mehr. Allerdings kommt man dann natürlich auch leichter in den Genuss eines zusätzlichen Semesters. Das geht halt gerade schnell, wenn man eine Klausur vor dem ersten Staatsexamen nicht gleich im ersten oder zweiten Anlauf besteht und dann gezwungenermaßen nicht weitermachen darf.
    Geändert von Snaky_Millie (20.12.2015 um 20:31 Uhr)

  5. #5
    Mellie
    Gast
    Hey
    Schönen 4. Advent euch allen!

    Ich studiere in Frankfurt und kann sagen, dass es hier schön ist.
    Das mit der Quote ist nun mal so beim Studium, in Pharmazie ist es im Gegensatz zu anderen Studiengängen bei uns sogar human

    Wie man den Ort aussucht?
    Da hat jeder seine eigenen Kriterien.
    Möchtest du in einer Großstadt studieren oder lieber im engen Kreise?
    Nähe zur Familie ist dir wichtig?
    Die Uni soll nen guten Ruf haben?
    Dein Freund hat bereits einen Platz in einer bestimmten Stadt?


    Mach dir also selbst etwas Gedanken, aber keine Bange: es wird alles suuuper und Studieren bringt mega Laune

    Pass bei "namhaften" Standorten wie Frankfurt, München oder Heidelberg jedoch bewusst, dass du dich um eine Wohnung / WG kümmern musst. Aber auch dies wirst du mit der Hilfe deiner Eltern schaffen.

    Viel Glück!

  6. #6
    Unregistriert
    Gast
    Du hast dich ja schon einmal an den richtigen Stellen informiert. Grob sollte man schon mal schauen, ob die Uni allzu hart siebt u/o nur wenige Studenten zu den Examina führt.

    Wichtiger finde ich allerdings, ob man sich an dem Studienort auch wohl fühlt. Bist du eher ein Großstadtmensch (Münster, Frankfurt?) oder möchtest du lieber ein "richtiges" Studentenleben haben (Marburg, Heidelberg, Tübingen...)?.

    Ich denke mal, dass die Qualität der einzelnen Standorte - sofern man jetzt nicht völlig daneben greift - relativ ähnlich ist. Du studierst nach einer staatlich geregelten Studienordnung und lernst somit ungefähr das gleiche wie anderswo. Bekannte Profs sollten in der Auswahl keine Rolle spielen, weil man da als Student eh nichts von hat (außer im TV) - außer du weißt jetzt schon definitiv, dass du mal pharmazeutisch technologisch promovieren willst ... dann gibts da schon Unis die wesentlich besser sind als andere.
    Den Punkt mit der klinischen Pharmazie würde ich auch nicht unbedingt überbewerten (sprich ob die Professur besetzt ist oder nicht), weil Pharmakologie eh wesentlich wichtiger ist. Bis heute kann ich nur geringgradig ermessen, was mir das Pauken von allerlei Krankheiten gebracht hat - der Patient betritt ja nicht mit einem Stempel "Herzinsuffizienz NYHA II" auf der Stirn die Apotheke.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von mia
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    Apothekerin
    Münster als Großstadt? guter Witz.

    Ich finde es schwer zu glauben, dass es eine Uni gibt an der 80% der Pharmaziestudenten die Regelstudienzeit schaffen. Bei uns waren es 10%.
    Um später einen guten Job zu bekommen ist der Ruf der Uni ziemlich egal. Auch bedeutet ein guter Ruf, bzw. gute Noten der Studenten z.B. im 1. Staatsexamen häufig auch, dass mehr gesiebt wurde.

    Guck wirklich lieber nach einer Stadt die dir gefällt, Campus-Uni oder Gebäude in der Stadt verteilt, ...
    Wenn du in deiner Uni-Stadt wohnen möchtest, aber deine Uni ist eine typische Pendler-Uni, kann es manchmal etwas langweilig werden am Wochenende. Vor allem in den Großstädten wird wohl mehr gependelt.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Linalool
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    Pharmaziestudentin
    Zitat Zitat von mia Beitrag anzeigen
    Wenn du in deiner Uni-Stadt wohnen möchtest, aber deine Uni ist eine typische Pendler-Uni, kann es manchmal etwas langweilig werden am Wochenende. Vor allem in den Großstädten wird wohl mehr gependelt.
    Jap, Düsseldorf ist zum Beispiel eine Pendler-Uni. Bonn und Münster nicht.
    Ich kenne nur die NRW-Unis...

  9. #9
    Erfahrener Benutzer
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    Apothekerin
    Den Punkt mit der klinischen Pharmazie würde ich auch nicht unbedingt überbewerten (sprich ob die Professur besetzt ist oder nicht), weil Pharmakologie eh wesentlich wichtiger ist. Bis heute kann ich nur geringgradig ermessen, was mir das Pauken von allerlei Krankheiten gebracht hat - der Patient betritt ja nicht mit einem Stempel "Herzinsuffizienz NYHA II" auf der Stirn die Apotheke.
    Bei ner guten Vorlesung in Klinischer Pharmazie geht es ja nun aber auch nicht um das Lernen von Krankheiten. ;-)
    Wir hatten in Hamburg vor meiner Zeit eine hervorragende Ausbildung in dem Fach, bei mir wurde Klinische 2 an einem Tag mit Referaten abgefrühstückt.
    Das fand ich schon alles andere als ideal.

  10. #10
    Mir ist eigentlich die Stadt egal, möchte nur hier in der Umgebung für NRW bleiben. Der Ruf ist mir nicht allzu wichtig,sollte aber auch nicht die schlechteste Uni sein. Dann sollte Klinische Pharmazie angeboten werden und die Qualität der Lehre sollte entsprechend sein, heißt ich möchte möglichst mit guten Noten das Studium beenden, wo ja die Profs auch eine Rolle spielen, da diese mich ja prüfen, oder? Wie dem auch sei, sollte man auch respektvoll behandelt werden. Würdet ihr mir lieber Düsseldorf oder Münster empfehlen? Wo wird krasser ausgesiebt? Wo werden die Inhalte BESSER vermittelt?

    PS: Frohe Weihnachten euch allen!
    Geändert von Phenylalanin17 (25.12.2015 um 12:53 Uhr)

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