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Thema: Unwirksamkeit von Medikamenten

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Unwirksamkeit von Medikamenten

    Hallo zusammen, auf der Suche nach Unterstützung und weiterführenden Ideen, bin ich in diesem Forum gelandet. Ich bin deutschlandweit auf der Suche nach einem Experten, der uns weiterhelfen kann, warum bei meinem Sohn (30) alle bisher verabreichten Medikamente keine Wirkung zeigten. Eine Liste kann ich vertrauensvoll weiterleiten. Der Verdacht, dass hier ein Enzymdefekt vorliegt, konnte inzwischen nach einer genetischen Untersuchung, ausgeschlossen werden.
    MfG

  2. #2
    Unregistriert
    Gast
    Hallo!

    Das ist über ein Forum leider nahezu unmöglich.
    Das erfordert sehr umfassende, differntialdiagnostische Angaben, die hier so nicht möglich sind.
    Warum ein oder mehre Medikamente nicht anschlagen kann an vielem liegen.
    Das fängt an, dass die Diagnose schlichtweg falsch ist und geht über individuelle Gen-Polymorphismen bis hin zu Compliance, passender Dosierung und Wechselwirkungen unterschiedlicher Medikamente.

    So wird z.B. ein Migränemedikament bei "normalen" Spannungskopfschmerzen nicht helfen. Obwohl beides prinzipiell Kopfschmerzen sind.
    Es gibt in der Bevölkerung große Unterschiede, wie jemand auf ein AM reagiert, aufgrund von natürlichen Genmutationen (nicht Defekten!). Stichwort sind da z.B. Rapid- und Poormetaboliser.

    Was man praktisch am besten machen kann, ist unterschiedliche Medizinische Zentren um Rat zu bitten. So gibt es z.B. in Wiesbaden die "Deutsche diagnostische Klinik". Hier ist man auf Differentialdiagnosen spezialisiert und kann danach an ein entsprechend spezialisiertes Therapiezentrum überwiesen werden. Die Charitè in Berlin ist auch eine gute Anlaufstelle für ausgefuchste Probleme.

    Hoffe das hilft wenigstens ein bisschen :-)

    Gute Besserung und viel Erfolg für deinen Sohn!

  3. #3
    Unregistriert
    Gast

    dankbar für jeden neuen Impuls!

    Danke zunächst! Inzwischen habe ich eine weiter Spur, vielleicht ist das von allgemeinem Interesse. Es gibt Zentren für seltene Erkrankungen
    http://www.research4rare.de/zentren-...e-erkrankungen.
    Leider wird man nach 2 Jahren von den Ärzten nicht mehr ernst genommen (sowas habe ich nach 35 Jahren Praxis noch nie gehört)

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von mia
    Registriert seit
    10.09.2010
    Beiträge
    229
    Apothekerin
    Daas es Menschen gibt, bei denen keine Medikamente wirken, egal gegen welche Krankheiten, ist schwer vorstellbar.
    Ohne die information, wogegen die bisher eingesetzten Medikamente hätten wirken sollen, kann da wohl keine Aussage getroffen werden. Gegen verschiedene, oder alle gegen eine Krankheit?
    Auch müsste man Wissen, ob verschiedene Applikationsformen ausprobiert wurden. Wurden z.B. immer nur Tabletten geschluckt, oder wurde auch mal etwas gespritzt?

    Die Genmutation wäre eine gute Erklärung gewesen. Da es aber viele verschiedene Mutationen gibt, würde ich ein Vorliegen auch bei negativem Befund nicht zwangsläufig ausschließen.

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