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Thema: Mobbing Alltag?

  1. #1
    PKA
    Gast

    Frage Mobbing Alltag?

    Hallo,

    ich habe eine schreckliche Ausbildung zur PKA hinter mir. Ich weiß, dass viele in meiner Klasse auch nicht so sher zufrieden waren, als PKA ist man grundsätzlich Schuld an allem und Laufbursche und Putzfrau. Auch auf Fortbildungen habe ich soetwas schon gehört.
    Aber bei mir war es so, dass auch andere gemobbt wurden. Vor mir wurde eine PKA rausgemobbt und über zwei PTAs wurde hinter deren Rücken böse geredet.

    Mich würde mal interessieren, wie das da ist, wo ihr arbeitet und wie ihr über PKAs denkt? Und kann es sein, dass Mobbing genrell ein Problem ist in Apotheken (Weiberwirtschaft)?

    LG

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    25.04.2012
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    München
    Beiträge
    207
    PTA seit 2013
    Ich hab bis dato nur meine 4-wöchige Famulatur in der Apotheke da gemacht, aber das Arbeitsklima dort war sehr sehr gut, trotz nur Frauen und auch die PKA war fest integriert, hatte ihre festen Aufgaben und als die ne zeitlang krank war, war das für alle ganz schrecklich, weil keiner so richtig Nerv auf ihren Job mit dem Papierkrieg hatte.
    Kenn das Mobbing und Getratsche sonst nur aus der Krankenpflege richtig heftig, vielleicht bin ich dadurch auch mittlerweile ziemlich abgestumpft. Mal abwarten, hoffe, dass es im Praktikum zumindestens kein übermäßiges Mobbing gibt.
    Denke das mal bissel hinter den Rücken geredet wird ist normal und liegt in der Natur des Menschen. Ich denke, die "beste" Reaktion die man als "Betroffener" dann bringen kann, ist ein lockerer Spruch, in vielen Fällen ist es damit ja dann auch geklärt.
    Ansonsten gibts natürlich immer irgendwoe Popolöcher und ätzende Menschen, die begegnen einem immer wieder und häufig wird man sie nicht ändern können. Augen zu und durch oder eine andere Stelle suchen, um sich selber und seine Nerven zu schonen.

    Bin gespannt auf die anderen Berichte und Erfahrungen.

    LG
    Springuin

  3. #3
    Apothekerin
    Gast
    Aus meiner jahrelangen Erfahrung kann ich zum einen schon bestätigen, dass es in einer reinen "Weiberwirtschaft" oft zu Tratschereien und auch richtigem Mobbing kommen kann. Ein Mann bringt in so ein Team deutlich mehr Ruhe rein. Woran das genau liegt, müssten wohl Psychologen besser erklären können.
    Zum anderen kann ich allerdings auch sagen, dass ich persönlich es bisher sehr gut hinbekommen habe. Ich habe erst als PTA, mittlerweile als Apothekerin meinen Dienst in der Apotheke bestritten. Mir ist besonders aufgefallen, dass die Ausbildung eigentlich keinen Unterschied macht. Wir hatten zwei PKAs, die eine Apothekerin regelrecht rausgemobbt haben, da sie sie ständig bei der Chefin angeschwärzt haben.
    Meine Strategie ist mich komplett rauszuhalten. Ich erwidere solchen Klatsch und Tratsch ganz direkt mit der Antwort, dass ich nichts damit zu tun haben möchte. Ich spreche alle persönlich an, wenn ich ein Problem mit ihnen habe und umgekehrt ist es genauso. Ich glaube, wenn man so selbstbewusst und direkt auftritt, haben die anderen Respekt vor dir und es herrscht ein konstruktives, gleichberechtigtes Klima.
    Also nur Mut. Lass dich nicht auf das Niveau runterziehen und versuche Äußerungen nie persönlich zu nehmen!

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
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    München
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    PTA seit 2013
    Den Punkt mit selbstbewusst und direkt auftreten kann ich nur bestätigen, nicht nur aus der Apotheke, auch aus allen anderen Bereichen des Lebens, dass eigentlich immer über die geredet wird, die irgendwie schüchtern, nicht so richtig von sich selber überzeugt sind und das auch nach Außen vermitteln. Sie machen sich damit selber sehr schnell angreifbar, denn es ist eben nicht jeder einem wohlgewollt und nutzt sowas aus.

  5. #5
    PKA
    Gast
    Aus Getratsche habe ich mich immer rausgehalten. Sonderlich selbstbewusst aber war ich wohl nicht, ich konnte dort allerdings auch kein Selbstbewusstsein aufbauen, da alles von mir abgewertet oder nicht beachtet wurde. Man sollte ja eigentlich denken, dass in einem sozialen Beruf auch soziale Menschen arbeiten die verstehen, wenn man als neue Auszubildende nicht sofort aus sich rauskommt. Ich habe mich bemüht, mich einzubringen und alles richtig zu machen, habe viel gefragt damit ich keinen Fehler mache, aber von meinen Fragen war man genervt. Irgendwann habe ich nicht mehr gefragt und das war dann auch nicht richtig... ich war allerdings auch die erste Auszubildende. Die hätten wohl eigentlich lieber jemanden gehabt, der schon alles weiß und richtig macht.

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