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Thema: Kosten!!

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Ausrufezeichen Kosten!!

    Hallo leute,
    ich habe mich an der PTA-Akademie in Marburg beworben und die monatlichen Kosten dort
    belaufen sich auf 400€, ich weiß andere Schulen wären günstiger, aber sind auch dementsprechend weiter entfernt.
    Mich würde es interessieren wie ihr das finanziert, da ein Nebenjob neben dem lernen doch auch sehr stressig ist.
    Eine Möglichkeit wäre Bafög, habe aber wahrscheinlich kaum oder überhaupt keinen Anspruch.
    Würde mich über Erfahrungsberichte von euch freuen!

  2. #2
    Unregistriert
    Gast

    Möglichkeiten

    Hey,
    also ich besuche zurzeit die Schule in Passau und die kostet bloß 180 Euro im Monat.
    Bei mir zahlen es meine Eltern, aber ich verdiene mir ein bisschen was in Ferienjobs dazu.
    Weiterhin hab ich erst letztens einen Artikel in der Mittelbayrischen Zeitung gelesen das es eine Apotheke gibt die ein Stipendium für PTAs anbietet. Kannst ja mal schauen ob es sowas in deiner Nähe auch gibt.

    Am besten ist es immer noch dir einen Ferienjob zu suchen. Am besten keinen bei dem du zu sehr gebunden bist d.h. nicht unbedingt alle Ferien arbeiten sollst. So kannst du dir immer aussuchen wann du arbeitest und das Lernen kommt dadurch auch nicht zu kurz.

    Ich habe es persönlich so gemacht, das ich mir einen Ferienjob in der Apotheke gesucht habe, so hab ich auch gleichzeitig meine benötigtes Apothekenpraktikum für die Schule absolviert.

    Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen
    Liebe Grüße
    Anja

  3. #3
    Neuer Benutzer Avatar von PLisaP
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    Also bei mir in der Klasse haben zwei am Wochenende gekellnert. Unter der Woche, denke ich, kann man zeitmäßig nichts machen. Es kommt natürlich auch darauf an, wie schnell man lernt und wie wichtig einem gute Noten sind. (Beide haben die Aubildung geschafft, die eine musste aber eine Prüfung oder ein Jahr wiederholen)
    Ich hätte es mir nicht zugetraut, meine Eltern haben zum Glück die Ausbildung finanziert. Ich habe auch kein Bafög bekommen, aber ich würde an deiner Stelle wie ich damals einen Antrag stellen, denn man hat ja nichts zu verlieren.

    Nachtrag:
    400€ im Monat? Das ist doch höher als der Semesterbetrag im Pharmaziestudium. Und ich dachte so etwas gibt es nur in NRW. Am Ende meiner Ausbildung habe ich ca. 120/Monat bezahlt, der Jahrgang vor mir hat die Ausbildung mal mit 90€ angefangen. Echt unglaublich das Ganze!

  4. #4
    N06BC01 Avatar von Shimone
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    Die Ausbildung in Marburg ist so teuer, weil sich dort nur noch wenige Anmelden, daher werden die Kosten auf die Verbliebenen umgeschichtet.
    Allerdings führt das dazu das es noch weniger Anmeldungen gibt. Es ist ein Teufelskreis, aber das ist den Apothekern in MR durchaus bewusst.

    Ansonsten würde ich es auch mal mit Bafög versuchen, schaden kann es nicht. Was an meiner alten Schule mal Angeboten wurde waren zinslose Darlehen, die man nach der Ausbildung zurück zahlen musste. Du kannst ja mal Fragen ob sowas bei euch evtl. möglich ist.
    Und ich so: "Jetzt guck doch mal über den verdammten Tellerrand hinaus"
    Und er so: "Ah da ist der Löffel"

  5. #5
    Unregistriert
    Gast
    Naja nach Marburg will wahrscheinlich auch niemand, weil man ja nie weiß ob die Schule gerettet werden kann oder nicht


    ...mit dem arbeiten gehen klappt auch. Zeitmanagement ist alles^^

  6. #6
    Erfahrener Benutzer
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    Ich würde sagen ohne Unterstützung deiner Eltern ist das nicht zu finanzieren. Ich finde 400Euro auch mega happig und wäre nicht bereit das auszugeben. Wir zahlen in Braunschweig nur noch 125Euro pro Monat und man kann sogar bei der Schule direkt günstig ein Zimmer im Schülerwohnheim anmieten.
    Ob das mit Arbeiten gehen nebenbei zu schaffen ist, weiß ich nicht. Viele meiner Mitschüler arbeiten nebenbei bzw. haben gearbeitet und mittlerweile jetzt kurz vor dem Examen ihre Jobs aufgegeben um mehr zeit für die Schule zu haben.
    Ich hatte das Glück nicht arbeiten zu müssen, fühl mich auch so gut ausgelastet. ;-)
    Bafög geht ja auch maximal bis bestimmten Wert, das reicht nicht, um noch Schulgeld zu bestreiten.
    Ich denke, wenn man nicht zu Hause wohnen kann für Lau und ansonsten keine Kosten hat, sind 400Euro im Monat echt happig und ich wills chon fast sagen, unverschämt.
    Und wenn es der Schule so schlecht geht, dann würd ich da ehrlich gesagt auch nicht mehr hingehen, man weiß ja nie, wann sie schließen, ob man seinen Abschluss noch schafft und ob man nicht so Ausräumkommando darstellt.

    LG und viel Erfolg für diene Ausbildung
    Springuin

  7. #7
    Unregistriert
    Gast
    Ich weiß nicht ob der Tipp für dich jetzt zu spät kommt, aber mit ein bisschen Organisation im Leben kann man eigentlich alles erreichen, was man will.
    Ich habe meine PTA Ausbildung in Frankfurt am Main gemacht. Die Kosten dort betragen insgesamt 6.000 € (macht 250 € pro Monat). Ich habe das alles selbst finanziert. Seit meinem 15. Lebensjahr gehe ich nebenbei arbeiten. Ich habe seitdem alles selbst finanziert - vom Führerschein bis hin zu meinem Studium.
    Nach dem Abi und vor der Ausbildung bin ich 1 Jahr arbeiten gewesen (auf 400 Euro Basis). Das Geld habe ich für die Ausbildung gespart. Zusätzlich habe ich während der Ausbildung jeden Samstag 10 Stunden weiter gearbeitet (macht wieder 400 Euro im Monat). Da ich in der Zeit bei meinen Eltern gewohnt habe, konnte ich das locker selbst finanzieren.
    Jetzt studiere ich (bzw. nur noch ein Semester... hoffentlich ^^) und konnte als PTA nebenher immer weiter arbeiten. Zum Glück konnte ich die Stundenanzahl auf Grund des höheren Stundenlohns reduzieren, da man im Studium echt viel lernen muss und der Tag trotzdem nur 24 Stunden hat... Und so finanziere ich nicht nur mein Studium, sondern auch meine eigene Wohnung und alle sämtlichen Kosten...
    Naja, lange Rede kurzer Sinn: Wenn man sich selbst diszipliniert, dann ist es locker zu schaffen. Viele denken, sie könnten nicht arbeiten gehen, weil sie zu viel lernen müssten. Ich kann das nicht nachvollziehen: Ich habe jetzt im Studium 45 Semesterwochenstunden, das sind 9 Stunden Anwesenheit an der Uni pro Tag. Ich lerne dann unter der Woche noch ca 4 Stunden abends, Samstags nach der Arbeit auch und Sonntags in der Regel zwischen 6 und 10 Stunden. Macht insgesamt ca. 30 Stunden Lernzeit pro Woche (und in der Vorlesungsfreien Zeit sogar noch viel mehr)!!! Also das reicht locker aus. Mehr könnte ich eh nicht lernen (der Kopf macht ja irgendwann dicht), also kann ich die restliche Zeit auch arbeiten gehen... Und während der PTA Schulzeit hatte ich sogar mehr Zeit zum Lernen, obwohl meine Arbeitszeiten viel länger waren (um auf 400 € zu kommen).
    Du siehst, nicht alles wird so heiß gegessen wie es gekocht wird! ;D Wenn man etwas will, sich selbst organisiert und Disziplin beweist, dann ist eigentlich alles möglich!

  8. #8
    Erfahrener Benutzer
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    ich bin mit Absicht an eine kostenfreie Schule gegangen um meinen Eltern nicht noch mehr auf der tasche zu liegen (Miete etc mussten sie ja schließlich auch zahlen) und bin dazu noch 4x die Woche kellnern gegangen. Ab dem 3. Semester dann nur noch 3 Tage kellnern, dafür Sonntags ne Doppelschicht. Es war echt hart, aber es geht!! Man muss nur genug Strukturierung ins Lernen bringen und einfach effizient sein.
    Achja Spaß gehabt hab ich natürlich trotzdem, war auch sehr viel Feiern

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