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Thema: Hilfsstoff bei Lactose-Intolleranz

  1. #1

    Hilfsstoff bei Lactose-Intolleranz

    Welchen Hilfsstoff nimmt man bei Lactose-Intoleranz?
    vorallem bei Pulvern und Granulaten?

    War mal 'ne Abtestat Frage.

  2. #2
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    Mannitol.

  3. #3
    Administrator Avatar von ooonja
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    Wie wäre es mit Stärke, MCC (also Cellulose), oder CaCO3 (auch zum Granulieren)...

  4. #4
    Woher ist diese Wissen?
    Gibt es irgendwelche Quellen, die das belegen?
    Warum verwendet man gerade Mannitol und nicht beispielsweise Maisstärke o.ä.
    Edit: Also doch auch Stärke, ... :huh:

    Zitat Zitat von ooonja Beitrag anzeigen
    Wie wäre es mit Stärke, MCC (also Cellulose), oder CaCO3 (auch zum Granulieren)...
    Gibt es da keine einheitliche Regelung oder wird da ein Gemisch verwendet?
    Geändert von Zaubermeister (09.08.2011 um 16:03 Uhr)

  5. #5
    Foren-Guru Avatar von Christin
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    Wieso sollte es eine einheitliche Regelung geben? Am Ende ist doch entscheidend, mit welchen Hilfsstoffen sich für den Wirkstoff die beste Freisetzung und die beste Tablettierung ermöglichen lässt. Daher müssen die Eigenschaften in Bezug auf Bindeeigenschaften, Verpressbarkeit und Fluss möglichst gut sein. Demzufolge ist bei lactosefreien Präparaten manchmal viel in der Rezeptur verändert und nicht nur Lactose ausgetauscht, weil die Hilfsstoffe ja alle zusammen "wirken".

    Du kannst auch mal in der roten Liste/Fachinfo nachschlagen, da nach lactosefreien Präparaten suchen und schauen, was dort drin ist. Das darf ja immerhin noch jeder Hersteller selbst entscheiden.
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  6. #6
    N06BC01 Avatar von Shimone
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    Tatsächlich steht aber sogar in irgend einem offizielen Wälzer, dass wenn man z.B. Lactose/Mg-Stearet nicht verwenden kann, man stattdessen Mannitol/Aerosil verwenden sollte.
    Also jetzt als ein beispiel bei der Kapselherstellung.
    Aber Prinzipiell hat Christin natürlich recht, es kommt halt etwas auf der Ergebnis an das man haben möchte.

    Achja und Stärke ist nicht gebräuchlich da es in Verbindung mit Feuchtigkeit so eine klebrige Masse bildet und das durchaus problematisch sein kann. (Sofern ich das richtig im Kopf hab, ist ja schon spät )
    Geht aber Prinzipiell trotzdem.
    Und ich so: "Jetzt guck doch mal über den verdammten Tellerrand hinaus"
    Und er so: "Ah da ist der Löffel"

  7. #7
    Administrator Avatar von ooonja
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    Sicher hat Stärke nicht die tollsten Eigenschaften, und man wird auch noch den einen oder anderen Hilfsstoff brauchen, aber z.B. für die Herstellung von einen Pulver zum Verpressen von Tabletten ist es ein Möglichkeit. Wir haben Stärke auch als Grundlage für Puder gehabt...

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Robert
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    MCC it is


  9. #9
    Neuer Benutzer Avatar von tobe
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    Pharmaziestudent seit 2011
    Nicht zu vergessen sind Glucose und Saccharose für die Herstellung von Pulvern. Gerade bei Kleinkindern ist das gebräuchlich wegen der Gefahr der Lactoseintoleranz

  10. #10
    Hi,

    Mannitol ist u.U. auch mit Vorsicht zu genießen.

    Bei Lactoseintoleranz reagiert man oft auch auf andere mehr oder weniger unverdauliche Kohlenhydrate, da die Dickdarmflora mit diesen nicht sehr gut klar kommt (bei www.libase.de geht man z.B. davon aus, dass eine Kohlenhydratintoleranz die Folge des Zusammentreffens einer Kohlenhydratmalabsorption (z.B. Lactose) und einer Darmflorazusammensetzung, die problematisch auf Mono- und/oder Disaccharide reagiert (dort DiHaKo genannt), ist).

    Da Mannitol als Zuckeralkohol von vielen Menschen nicht vollständig absorbiert wird, kann es ähnliche Symptome auslösen.

    Glucose oder Calciumcarbonat dürften weitaus weniger problematisch sein.

    Gruß
    Roman

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