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Thema: benötige Hilfe bei mehreren Aufgaben

  1. #1
    Sven
    Gast

    benötige Hilfe bei mehreren Aufgaben

    Ich schreibe in zwei Wochen ein Antestat in Analytik und bin in den alten Antestaten auf mehrer Aufgaben gestoßen, die ich nicht so richtig hinbekomme.

    Ich hoffe, jemand kann mir hier helfen.
    Ich fang einfach mal mit einer an:

    Aus 1 Liter 0,1M Natriumbromid (M=102,89g/mol)-Lösung sollen Bromidionen durch Fällung mit 1M Silbernitrat (M=169,86 g/mol) Lösung abgetrennt werden.

    Berechne das Volumen der Silbernitratlösung, bei dem die Ausfällung beginnt und das Volumen, das zur vollständigen Ausfällung erforderlich ist. (KL (Silberbromid) = 10-12 mol²/l²)

    Mein Lösungsweg:

    Kl= c(Ag+)*c (Br-)
    c (Ag+)= Kl / c(Br-)
    = 10^-12/ 0,1
    =10^-11 mol/l = dort beginnt die Fällung
    nun nehme ich die folgende Formel:
    c1*V1=c2*v2
    V2=(c1*v1)/c2
    V2=(10^-11 * 1)/1 = 10^-11 Liter


    vollständige Ausfällung:
    Die vollständige Ausfällung ist am Äquivalenzpunkt.
    c(Ag+)=c(Br-)
    Kl=c(Ag+)*c (Br-)
    c(Br-)=√Kl
    =10^-6
    mit der gleichen Formel wie für den Beginn der Ausfällung sind das 10^-6 Liter.
    Oder setzt man in die Formel andere Werte ein?

    Ich hoffe Ihr könnt mir helfen, die Werte kommen mir etwas komisch vor und ich wusste auch nicht richtig, wie man es berechnet. Wir hatten das Thema leider nicht so ausführlich in der Vorlesung.

    lg

  2. #2
    Administrator Avatar von ooonja
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    Hallo,
    ich denke das sieht ganz gut aus . Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, was vollständig meint, weil sich ja immer wieder ein Gleichgewicht einstellt und es damit nie wirklich vollständig sein kann.

  3. #3
    Sven
    Gast
    Dankeschön!
    Ich habe noch eine weitere Aufgabe, welche so ähnlich ist:

    Aus 100ml einer 0,1 M Lösung von Bariumchlorid soll mit 0,2 M Schwefelsäure Bariumsulfat ausgefällt werden. Bei welcher Schwefelsäurekonzentration in 100ml der Bariumchloridlösung fällt Bariumsulfat aus? (LP (BaSO4=10^-10 mol/l)
    Welches Volumen an 0,02 M Schwefelsäure müsste zugesetzt werden, um diese Schwefelsäurekonzentration an 100 ml der Lösung zu erreichen, wenn die Volumenzunahme vernachlässigt wird.

    Hie komme ich leider auch nicht weiter!

  4. #4
    Administrator Avatar von ooonja
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    Ich würde das so machen:
    • für Teil A (Konz. von Schwefelsäure): einfach über das Löslichkeitsprodukt und die Konzentration von BaCl2 die Konzentration ausrechnen.
    • für Teil B (das Volumen von Schwefelsäure): V=n/c
      n berechnet sich dann aus der in Teil A berechneten Konz. und den 100 ml
      c ist einfach die vorgegebene Konzentration der Schwefelsäure (0,2M)


    Oder hat jemand eine andere Idee?

  5. #5
    Sven
    Gast
    Danke für die Hilfe. Ich habe das jetzt mal ausgerechent.

    Also bei TeilA nehme ich die Gleichung Kl=c(Ba) * c(So4^2-) und stelle das ganze nach So4^2- um:

    c(So4^2-)= 10^-10 / 0,1 = 10^-9 mol/l

    Entspricht dies dann auch der Konzentration von H2SO4?


    Bei Teil B rechne ich erst n aus:
    10^-9 * 0,1 = 10^-10

    und setze das dann in die Gleichung V= n/c = 10^-10 / 0,2 ein und bekomme 5*10^-10Liter raus.

  6. #6
    Sven
    Gast
    Wie haben uns heute wieder zusammen gesetzt zum lernen und es sind ein paar Unklarheiten aufgekommen.

    1.Aufgabe:

    200 ml eine 0,01 M Salpetersäure und 200 ml einer 0,05 M Salzsäure werden gemischt. Berechne den ph-wert der Salpetersäure, den der Salzsäure und den der entstehenden Lösung

    Mein Lösungsweg:
    Bei beiden Säuren bilde ich dennegativen dekadischen Logarithmus (-log c) der Konzentration und erhalte so den Ph-Wert

    Ph(HNO3)=-log 0,01=2
    Ph(HCl)=-log 0,05=1,30

    Danach kann ich die Gleichung c1*v1 + c2*v2 = c3*v3 anwenden

    (0,01*0,2 + 0,05*0,2) / 0,4 = 0,03=cneu
    PH(neu)=-log 0,03= 1,52

    Ist der Rechenweg so richtig?

    Aufgabe 2


    Aus einer Blei(2)Acetat-Lösung wurde Blei als Chromat ausgefällt. Berechen Sie die in Lösung verbliebene Konzentration des Blei(2) in mol/l. (pLp Bleichromat=13,75)

    Als erstes vermute ich, dass pLP der negative dekadische Logarithmus von dem Löslichkeitsprodukt ist.

    LP=10^-13,75 = 1,778279

    Danach kam ich nicht so richtig weiter. Ich dachte mir, wenn die Lösung gesättigt ist, dann sind in der Lösung genausoviele Blei(2)-Ionen wie sich am Boden absetzen. Von daher würde ich einfach die Konzentration der Blei(2)-Ionen über die molare Löslichkeit berechnen.

    c(Pb^2+) * c(Cr2O7^2-) = KL
    c(Pb^2+)=√Kl= 1,33 mol/l

    Ist die Überlegung so richtig?

    Bei der 3 Aufgabe soll man den pH-Wert einer Ammoniumchlorid-Lösung berechen. Es ist der pKb-Wert von Ammoniak gegeben. Meine Frage ist, ob Ammoniumchlorid eine starke Säure ist oder ob ich die Gleichung für schwache Säuren nehmen muss?! Da ein pKb- Wert gegeben ist, vermute ich einfach, dass ich dann auch die Gleichung für schwache Säuren nehmen muss.

    Danke schonmal für eure hilfe!

  7. #7
    Sven
    Gast
    Keiner der mir nochmal helfen kann?

  8. #8
    Administrator Avatar von ooonja
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    Dein Ansatz für Aufgabe 1 erscheint mir logisch.

    Zitat Zitat von Sven Beitrag anzeigen
    LP=10^-13,75 = 1,778279
    Hier hast du die 10^-14 vergessen (also 1,78*10^-14)

    Zitat Zitat von Sven Beitrag anzeigen
    c(Pb^2+)=√Kl= 1,33 mol/l
    Deswegen fehlt hier auch *10^-7.

    Zu Aufgabe 3: Da Ammoniak eine starke Base ist, ist die korrespondierende Säure (also Ammoniumionen eher schwach) - deswegen nimmst du auch die Formel für schwache Säuren. Das siehst du auch an dem pKs-Wert von NH4+ der mit 9,25 ziemlich hoch ist.

    lg

  9. #9
    Sven
    Gast
    Dankeschön - bei der zweiten Aufgabe muss ich in der Eile einen Fehler gemacht haben. Aber zumindest lag ich mit dem Ansatz richtiig:-)

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