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Thema: Ionenlotto

  1. #1
    Studentin Avatar von Evelyn
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    Ionenlotto

    hab heute bei der analyse des einzelsalzes farblose, recht große rundliche kristalle bekommen, sieht natriumacetat ähnlich. das salz ist ziemlich schwer löslich, in wasser, essigsäure, salzsäure, schwefelsäure und salpetersäure bleibt immer ein bodensatz. durch flammenfärbung ist nicht wirklich was zu erkennen. einige anionennachweise (Cl-, CO3 2-, CH3COO- NO3-) waren auch negativ, sofern man sich auf die reaktionen verlassen kann^^
    hat vllt jmd ne idee was es für ein salz sein könnte?

  2. #2
    Neuer Benutzer Avatar von Pauline
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    1. Prinzipiell kann man eigentlich keinem Nachweis vertrauen.
    2. Ist zumindest mein fotografisches Gedächtnis ziemlich schlecht, ich kann mich noch dunkel daran erinnern, dass Natriumacetat farblos war, aber das war's dann auch.
    3. Würde ich einfach mal ein paar Kationennachweise machen...
    4. Weiß ich nicht so richtig, was du von uns erwartest. (Laut deiner unspezifischen Beschreibung doch nicht wirklich, dass jemand wie aus der Pistole geschossen dir die richtige Lösung verraten kann?)

    Das Ionenlotto heißt nicht umsonst so: Es gehört (mehr als) ein bisschen Glück dazu und bis zum Hauptgewinn kann unter Umständen eine MENGE Zeit vergehen.
    Vor allem gilt das dann für die Übungsgruppen, die Einzelsalze sind noch okay. Überleg dir am besten bis nächste Woche eine systematische Vorgehensweise... Auf jeden Fall kannst du dich schon mal darauf einstellen, dass du unter Umständen Donnerstag UND Freitag bis zum Ende im Labor stehst.
    Falls das alles etwas hart klingen sollte: Wir sind gerne bereit, Fragen zu beantworten, aber mehr als Hilfestellungen können wir euch nicht geben. Machen müsst ihr das Praktikum schon selbst. Falls es dich tröstet: Bisher haben es letztendlich doch so ziemlich alle geschafft...

  3. #3
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    Tieeeef im Westööön...
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    Stimme Pauline voll und ganz zu,
    schreibe dir vielleicht alle in Frage kommenden Anionen und Kationen auf einen Zettel und mache systematisch die Nachweise. Vielleicht helfen dir die Gruppenreaktionen der Anionen auch etwas weiter.
    "Ein paar" Nachweise zu machen, bringt dir nix. Im Grunde musst du einfach ALLES ausprobieren, bis du auf etwas positives kommst. Und selbst dann kann es auch etwas völlig anderes sein, aber freu dich, wenn etwas positiv ist, überlege dir vllt anhand der Listen hier im Pharmaboard, ob es zb einfach von der Farbe her logisch wäre, gib es ab und hoffe, dass es stimmt
    Macht euch keinen Stress, bei uns haben es -soweit ich weiß und wie Pauline geschrieben hat- eigentlich alle dann irgendwie doch geschafft. Und dann werdet ihr das auch schaffen! Dürft nur nicht den Mut verlieren

  4. #4
    Benutzer Avatar von jana
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    also wenn du natriumacetat vermutest, dann hättest du das natrium eigentlich in der flamme sehen müssen, so gelb und leuchtend wie die ist, überdeckt die einfach alles
    und acetat: hast du das mal mit kaliumhydrogensulfat verrieben? wenns nach essig riecht ists acetat, der nachweis hat bei uns eigentlich so ziemlich immer geklappt und wenn sichs nicht in wasser löst, dann ists wohl eher kein ch3coona
    ansonsten alles einfach mal ausprobieren. wir haben immer mit eindeutigen nachweisen angefangen wie silber- und halogenidionen, ammonium, carbonat, sulfat, das waren immer recht zuverlässige nachweise und beim einzelsalz hast du ja noch das glück, dass dir keine störenden ionen in die quere kommen

  5. #5
    Neuer Benutzer Avatar von Pauline
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    Und wenn sichs nicht lösen will, kann man auch mal ne Borax-Perle machen, vielleicht glänzt die ja schön silbern. Schwerlöslich sind ja außerdem manche Salze der Erdalkalimetalle und dann gibts ja auch noch ein paar Nachweise, die man mit dem Feststoff machen kann, also z.B. Bismut, Zink und Aluminium...

  6. #6
    Benutzer Avatar von der ostler
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    Du könntest dir anhand von Lehrbuch / Skript überlegen welche schwerlöslichen Salze in Frage kommen, bzw. welche du durch deine gemachten Nachweise ausschließen kannst.
    Einige Kationen fallen ja wegen Giftigkeit auch raus.

    Zu den Nachweisen kann ich noch sagen: Halogenide, Acetat und Carbonat funktionieren sehr gut und wenn die negativ ausfallen ist auch nix dergleichen drin (sofern sich etwas von deinem Stoff gelöst hat).
    Bei Nitrat find ich die Ringprobe ziemlich bescheiden, viel! besser geht es als Azofarbstoff mit Lungens-Reagenz, ist zwar auch für Nitrit aber das haben wir nicht drin wegen cancerogen.

    Würde dir jetzt empfehlen noch: Phosphat, Flourid, Sulfat, Tartra, Oxalat, Thiocyanat (Rhodanit) als Anionen zu testen und wenn du was gefunden hast dann die Kationen einschränken aufgrund der schwerlöslichkeit.
    Bzw. erstmal Löslichkeit in Lauge prüfen !

    Habe hier ne nette Übersicht über die wichtigsten Salze gefunden, selbst Löslichkeit steht mit dabei !
    Allerdings würd ichs nur als Anhaltspunkt nutzen, da das Aussehen sich ja, je nach Modifikation stark unterscheiden kann !

    http://www.biozeugs.de/downloads/Anorganische-Salze.pdf
    Geändert von der ostler (17.04.2010 um 18:57 Uhr)
    "Wieviel kostet das Gratiswochenende ?"

  7. #7
    Studentin Avatar von Evelyn
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    danke für die ideen erst mal. dass mir wahrscheinlich keiner sagen kann "na das kann doch nur das sein" dacht ich mir schon^^ is ja auch ok, hab ja in den zwei std auch noch nicht all zu viel testen können...

  8. #8
    Labor-Zwerg Avatar von midget89
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    Zitat Zitat von der ostler Beitrag anzeigen
    ...ist zwar auch für Nitrit aber das haben wir nicht drin wegen cancerogen...
    Is das ne Aussage von Frau Horn? Aus eigener Erfahrung kann ich nämlich sagen das vor 2 Jahren Nitrit definitiv noch in den Analysen war... (und auch manchen geärgert hat, wenns zusammen mit nitrat war)

  9. #9
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    Ich kann auch aus eigener Erfahrung sagen, dass wir letztes Jahr auch mit Nitrat und Nitrit beglückt wurden!! ;-)

  10. #10
    Neuer Benutzer Avatar von Jenny
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    ja, also ich hatte diesen donnerstag auch natriumnitrit als salz. da wir sowieso in ner ziemlichen chemikalienwolke im labor stehen kommt es bestimmt auf einen giftigen stoff mehr oder weniger auch nicht mehr an ...

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