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Thema: Studieninhalt

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Studieninhalt

    Guten abend ich habe auch eine Frage
    Muss mal als Pharmaziestudent ein Überflieger sein oder kann man sich das meiste "erlernen" ?? (Ich weiß die Frage klingt jetzt doof aber ich möchte wissenn, ob das Sprichwort Ohne Fleiß kein Preis zutrifft,oder ob es mehrere Studenten/innen gibt die trotz lernen das Studium nicht schaffen)
    Wie viele Studenten hören das Studium auf, weil sie es nicht schaffen ?

    Und meine zweite Frage wäre: Sind die Mitstudenten/innen größtenteils nett und hilfsbereit oder ist jeder auf sich selbst fokusiert ? Kann man bei Fragen oder Probleme auch mit Dozenten "menschlich" reden ??

    Schon einmal vielen Dank im vorraus

  2. #2
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Guten abend ich habe auch eine Frage
    Muss mal als Pharmaziestudent ein Überflieger sein oder kann man sich das meiste "erlernen" ??
    Eher letzteres... Das meiste muss schon durch Auswendiglernen bewältigt werden. Aber ein Überflieger in deinem Sinn muss eher sein, wenn man Mathematik, Informatik, Physik oder Elektrotechnik oder dergleichen studieren will.

    oder ob es mehrere Studenten gibt die trotz lernen das Studium nicht schaffen)
    Das lässt sich wohl kaum ganz vermeiden. Wobei nach meinem Eindruck die meisten freiwillig aufhören oder das Studienfach wechseln und nicht gezwungenermaßen aufhören.

    Wie viele Studenten hören das Studium auf, weil sie es nicht schaffen ?
    Ich weiß nicht, ob man da Zahlen für einzelne Unis finden kann. Aber meines Wissens ist die Abbrecherquote in Pharmazie tatsächlich relativ gering.

    Und meine zweite Frage wäre: Sind die Mitstudenten größtenteils nett und hilfsbereit oder ist jeder auf sich selbst fokusiert ?
    Ich weiß nicht, ob es an Unis, wo nur 30 Leute oder so im Semester anfangen, besser ist. Aber z. B. in Halle, wo Pharmazie eher eine Massenveranstaltung ist, drehen die meisten Leute schon ihr eigenes Ding bzw. schließen sich zu Gruppen zusammen. In den Praktika kommt dann schon mal die Ellenbogenmentalität durch.

    Kann man bei Fragen oder Probleme auch mit Dozenten "menschlich" reden ??
    Grundsätzlich schon. Ausnahmen bestätigen die Regel.

  3. #3
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Guten abend ich habe auch eine Frage
    Muss mal als Pharmaziestudent ein Überflieger sein oder kann man sich das meiste "erlernen" ?? (Ich weiß die Frage klingt jetzt doof aber ich möchte wissenn, ob das Sprichwort Ohne Fleiß kein Preis zutrifft,oder ob es mehrere Studenten/innen gibt die trotz lernen das Studium nicht schaffen)
    Wie viele Studenten hören das Studium auf, weil sie es nicht schaffen ?

    Und meine zweite Frage wäre: Sind die Mitstudenten/innen größtenteils nett und hilfsbereit oder ist jeder auf sich selbst fokusiert ? Kann man bei Fragen oder Probleme auch mit Dozenten "menschlich" reden ??

    Schon einmal vielen Dank im vorraus
    1. Überflieger? --> Sicher nicht, so mancher kann bis Ende des Studiums nicht einmal sicher mit dem Dreisatz umgehen (mehr Mathematik braucht man im Pharmaziestudium nicht) und schafft es dennoch.
    2. Ohne Fleiß kein Preis --> Ist sicher richtig und universell gültig. Gilt vielleicht nicht in Disziplinen wie Physik oder Mathe für echte Überflieger oder Leute mit bildlichem Gedächtnis ... sind aber natürlich alles Raritäten. Man muss schon relativ viel relativ regelmäßig lernen. Hat auch viel mit Lerntechnik zu tun.
    3. Wie viele hören auf? --> Ich denke bei uns haben in den ersten beiden Semestern ca. 10-20% aufgehört, aus diversen Gründen. Am Ende waren wir noch ein harter Kern von 25 Leuten die es in Regelzeit geschafft haben (von 60). Somit brauchen gut 50% mindestens ein Semester, eher 2, länger.
    4. Mitstudenten --> Die meisten Mitstudenten fand ich jetzt nicht als besonders hilfreich, was daran liegt, dass man sich in Probleme eines anderen erst einmal reinfuchsen muss. Probleme, gerade in den chemischen Praktika, sind ja relativ komplex.
    5. Mit den Dozenten konnte man in der Regel nicht (!) menschlich reden. Das ist aber eine Sache der Uni und der dortigen Lehrkultur (sofern vorhanden). In der Regel wurde man relativ respektlos von oben herab behandelt. Dies lag meist daran, dass die Dozenten die Fragen selbst nicht beantworten konnten, aber leider nicht den Schneid hatten das zuzugeben.

  4. #4
    Unregistriert
    Gast
    Ein Semester dauert ja normalerweise 3 Monate. Ich weiß auch das beim Pharmaziestuidum viele Vorlesungen in der vorlesungsfreine Zeit stattfinden. Wie viele Wochen dauert das Studium dann ca. ? Dauert das Labor genauso lange wie das Semseter ? Wie lange ist ein Skript für eine Klausur ca. ? Welchen Umfang hat die Nicht-klausurenzeit ? hat man in der nicht-klausurenzeit am Wochenende Zeit für Familie und Freunde ? Muss man in den Klausurenwochen wirklich durchleren ??
    Hat man dennoch in den Semesterferien auch mal 8 Wochen Zeit für sich ohne Dinge fürs Studium erledigen zu müssen ?

  5. #5
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Ich weiß auch das beim Pharmaziestuidum viele Vorlesungen in der vorlesungsfreine Zeit stattfinden.
    Nee, deswegen heißt es ja vorlesungsfreie Zeit... Praktika können schon mal in dieser Zeit stattfinden, Klausuren auch. Außerdem kann oder muss man die vorlesungsfreie Zeit für die Famulatur nutzen.

    Wie viele Wochen dauert das Studium dann ca. ? Dauert das Labor genauso lange wie das Semseter ? Wie lange ist ein Skript für eine Klausur ca. ? Welchen Umfang hat die Nicht-klausurenzeit ? hat man in der nicht-klausurenzeit am Wochenende Zeit für Familie und Freunde ? Muss man in den Klausurenwochen wirklich durchleren ??
    Hat man dennoch in den Semesterferien auch mal 8 Wochen Zeit für sich ohne Dinge fürs Studium erledigen zu müssen ?
    Also wenn du eher freizeitorientiert bist, dann bist Pharmazie nicht das richtige für dich.

  6. #6
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Ein Semester dauert ja normalerweise 3 Monate. Ich weiß auch das beim Pharmaziestuidum viele Vorlesungen in der vorlesungsfreine Zeit stattfinden. Wie viele Wochen dauert das Studium dann ca. ? Dauert das Labor genauso lange wie das Semseter ? Wie lange ist ein Skript für eine Klausur ca. ? Welchen Umfang hat die Nicht-klausurenzeit ? hat man in der nicht-klausurenzeit am Wochenende Zeit für Familie und Freunde ? Muss man in den Klausurenwochen wirklich durchleren ??
    Hat man dennoch in den Semesterferien auch mal 8 Wochen Zeit für sich ohne Dinge fürs Studium erledigen zu müssen ?
    In der vorlesungsfreien Zeit finden keine Vorlesungen statt, deswegen heißt das ja auch so. Es können aber Labore in dieser Zeit stattfinden, die dauern dann bis zu 3 Wochen. Finden Labore nachmittags unter dem Semester statt, dauern diese meist wirklich das ganze Semester lang (Minimum 1 Monat).

    Ich würde sagen, dass ein gutes Skript für die jeweilige Klausur etwa 100-300 Seiten umfasst ... kommt aufs Fach drauf an. Aber keine Panik, das meiste ist Auswendiglernen und da bekommt man mit der Zeit den Dreh für raus.

    Die Klausur-Zeit hatte bei uns etwa einen Umfang von 2-4 Wochen, je nach Semester. Danach hat man dann auch wirklich frei, sofern man nicht nachschreiben muss. Du hast also durchaus 8 Wochen frei, sofern du alles bestehst.

    Unterm Semester muss man sich schon Mühe geben, dass können schon mal richtig anstrengende 1-3 Monate sein. Aber einen Zahn solltest du dir vielleicht direkt ziehen: Pharmazie ist nicht schwer, weil die Inhalte so anspruchsvoll wären (das meiste ist einfach nur plumpes Auswendiglernen von Blödsinn) sondern weil man schon mal 40-50 Stunden die Woche nur für die Uni unterwegs ist (VL, Praktika, An-/Abfahrt ...) und dem entsprechend einfach wenig Zeit hat zu lernen ... das ist alles.

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