Ergebnis 1 bis 5 von 5

Thema: Palliative Pflege

  1. #1

    Palliative Pflege

    Hallo zusammen,

    ich bin gerade beim Browsen über die Seite von Gut Retzen gestolpert. Ich habe davor irgendwie noch nie etwas von Palliativer Therapie gehört. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das einfach nur noch die Betreuung vor dem Tod, wenn man weiß, dass man keine Heilungschancen hat oder?
    Was ich mich jetzt frage, ist ob das auch Menschen in Anspruch nehmen können, wo es noch Behandlungsoptionen gibt, sie diese aber nicht wollen und ablehnen. Ich kann mir vorstellen, dass es schwierig wäre für die anderen Patienten und die Pfleger..
    Haben die Pflegerinnen dann eine extra Aus-/ oder Weiterbildung um in diesem Bereich zu arbeiten, oder macht man das einfach, wenn man schon erfahrener ist in seinem Job?

    Vielen Dank für die Infos!
    Martinae90

  2. #2
    Unregistriert
    Gast
    Hallo,
    im Bereich der Palliativ Medizin kannst du nur mit einer fachgerechten Aus- und Weiterbildung aktiv mitwirken. In einer darauf ausgelegten Fortbildung wird dir ein vielschichtiger Einblick in die Möglichkeiten moderner Palliativmedizin geboten und bringt dir außer den medizinischen, psychologischen und spirituellen Themen die modernsten Entwicklungen der Allgemeinen und der Speziellen Ambulanten Palliativ-Versorgung (AAPV und SAPV) mit ihren diversen Möglichkeiten einer Netzwerk-Bildung nahe. Für weitere Information könntest du unter anderem auf Medi Consult vorbeischauen. Dort werden nicht nur Fort- und Weiterbildungen im Bereich der Palliativ Medizin, sondern auch im Bereich der Psychosomatische Grundversorgung angeboten. Beides sehr interessante Bereiche mit viel Verantwortung! Wann eine Palliativer Therapie von nöten ist, wird vom jeweiligen Facharzt festgelegt. Liebe Grüße

  3. #3
    Hallo,

    das Thema finde ich deshalb sehr interessant, da mein Schwager in einem Altenheim gearbeitet hat, wo diese Betreuung vor dem Tod sehr intensiv und fürsorglich betrieben wurde. Bei meiner Oma war das vor Kurzem auch Thema, ob wir sie vor ihrem Absterben in ein nahe gelegenes, recht gut ausgebildetes Altersheim schicken. Wir haben uns dann mit Absprache ihres Psychologen für häusliche Pflege über gutepflege24 entschieden, die recht umfangreiche Dienstleistungen im Alter anbieten. Meine Oma ist zwar Gott sei dank nicht unheilbar krank aber wenn dies mal der Fall sein sollte, begleiten wir sie zusammen lieber von zuhause aus, wie viele sicher verstehen können...ich hoffe dass die Fachkräfte des Pflegeteams das gut mit uns zusammen meistern werden und ihr ihre letzten Jahre so angenehm wie möglich gestalten werden

    Lieben Gruß
    AlenaStex

  4. #4
    Mit einer solchen Pflege bin ich nicht so bekannt, aber mit der Pflege für Menschen bin ich sehr gut informiert, weil meine Oma selbst ein Pflegefall ist.

    Wir müssten ihr auch ein neues Pflegebett kaufen, zusammen mit einem guten Nachtschrank. Das richtige Angebot an Pflegebetten haben wir natürlich online bekommen und schon bei pflegebetten-24.de haben sie eine große Auswahl davon. Ihre Betten kann man auch elektronisch hoch und tiefstellen und vieles mehr, sie haben auch Matratzen für Pflegebetten, die viel gesünder und besser als normale Matratzen sind.

    LG

  5. #5
    Zitat Zitat von AlenaStex Beitrag anzeigen
    Hallo,

    [...]Wir haben uns dann mit Absprache ihres Psychologen für häusliche Pflege über gutepflege 24 entschieden, die recht umfangreiche Dienstleistungen im Alter anbieten. Meine Oma ist zwar Gott sei dank nicht unheilbar krank aber wenn dies mal der Fall sein sollte, begleiten wir sie zusammen lieber von zuhause aus, wie viele sicher verstehen können...ich hoffe dass die Fachkräfte des Pflegeteams das gut mit uns zusammen meistern werden und ihr ihre letzten Jahre so angenehm wie möglich gestalten werden [...]

    AlenaStex
    Hallo Zusammen,

    ich kann dir leider auch nicht sagen, wie genau das auf diesem Gut abläuft. Ich würde da denke ich mal persönlich nachfragen, dann bist du auf der sicheren Seite. Ich kann dir aber sagen, dass du mit deiner Erklärung in Bezug auf die Palliativmedizin recht hast, es werden Menschen mit Krankheiten bis zu ihrem Ableben begleitet. Wir haben uns vor einiger Zeit auch dazu entschieden (wie meine Vorrednerin) meine Oma zu Hause zu pflegen, wir haben uns aber auch vorher viel mit dem Begriff der Palliativmedizin auseinandergesetzt und haben einige Pflegeheime in Betracht gezogen . Letzten Endes pflegen wir sie jetzt aber mit der Unterstützung eines Pflegers zu Hause, weil sie es so wollte. Ihr Zimmer haben wir an ihre Bedürfnisse angepasst, indem wir ein Krankenbett bestellt haben, einen Toilettensitz, einen Aufrichtsessel und noch einiges mehr (haben wir alles über seeger24.de bestellt, falls jemand hier auch auf der Suche ist). Wir haben auch einiges von Krankenkasse bezuschusst bekommen. Mithilfe des Pflegers und den neuen Möbeln und Alltagshilfen klappt die Pflege von zu Hause aus jetzt sehr gut. Ich kann aber auch verstehen, wenn es für schwer kranke Menschen besser ist, in ein Pflegeheim zu gehen. Meine Oma hat sich aber vehement geweigert, deshalb haben wir sie zu Hause gelassen.

    LG

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •