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Thema: Mangelhafte Beratung mit Folgen

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Mangelhafte Beratung mit Folgen

    Hey,

    ich habe gerade von einer Freundin erfahren, dass sie schwanger geworden ist, obwohl sie eigentlich die Pille genommen hat. Lag wohl daran, dass sie eine Woche lang zusätzlich Antibiotika genommen hat und nicht wusste, dass das Kontraproduktiv wirkt. Nun dachte ich, dass das mittlerweile eigentlich jeder weiß, aber anscheinend ist dem nicht so. Daher nun meine Frage: Fragt ihr junge Frauen, die vom Arzt Antibiotika verschrieben bekommen haben, ob sie die Pille nehmen? Oder geht ihr davon aus, dass das vorher vom Arzt geklärt wurde?

    Danke für die Antworten!

  2. #2
    Unregistriert
    Gast
    Man sollte definitiv fragen. Ärzte sagen das auch nicht immer und den Beipackzettel lesen viele Patienten nicht. Deine arme Freundin :-(

  3. #3
    Unregistriert
    Gast
    Und ganz allgemein würde ich mich auch nie alleine auf die Wirkung der Pille verlassen, denn diese ist zwar eines der sichersten Verhütungsmittel, aber sie ist eben nicht unfehlbar. Ich persönlich würde immer mindestens zwei sichere Verhütungsmethoden miteinander kombinieren. Ist auch eine Sache, die man in der Beratung u.U. ansprechen sollte, denn viele verlassen sich ja blind auf die Pille, weil deren Sicherheit immer propagiert wird...

  4. #4
    Studi Avatar von Nachi
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    13.09.2010
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    Münster
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    Pharmaziestudentin seit 2010
    Sehe es auch so wie "Unregistriert Nr.2". Zu viele Mädchen und junge Frauen glauben, dass nur die Pille reicht. kenne auch jemanden, der Lactoseintolleranz hat, die Pille eben Lactose enthielt und somit unwirksam war. Auch sie ist schwanger geworden. Ich würde jemanden nicht als "arm" bezeichnen, weil er schwanger geworden ist. Allgemein (schon vor meiner Ausbildung) habe ich immer das wichtigste im Beipackzettel gelesen, denn ich weiß schließlich, was ich habe. Aber dies gilt natürlich nicht für jeden. Zumindest in meiner alten Arbeitsstelle wurde, wenn ein Antibiotikum an eine Frau/ein Mädchen abgegeben wurde, gefragt, ob sie die Pille nimmt. Nun ist es aber leider auch mal so, dass man im Stress ist, viele Kunden da sind und man sowas im Eifer des Gefechts auch mal vergessen kann. Das ist natürlich in manchen Fällen sehr ärgerlich und an sich auch kein Grund, Beratung schleifen zu lassen. Dennoch sollten Patienten (vor allem in der heutigen Zeit) sich selber auch informieren. Denn die Beipackzettel sind nicht als Füllstoff in der Packung zum sicheren Transport der Blister gedacht.

  5. #5
    N06BC01 Avatar von Shimone
    Registriert seit
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    Marburg
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    138
    Pharmazeut seit 2012
    Also das klingt jetzt vll. gemein, aber man sollte immer zunächst vom dümmsten anzunehmenden Kunden/Patienten ausgehen.
    Das schlimmste was dann passieren kann ist das sie sowas sagen wie "Das weiß ich doch schon längst, nerven sie nicht".
    Und ab diesem Zeitpunkt ist er im Zweifelsfall selbst verantwortlich.
    Und ich so: "Jetzt guck doch mal über den verdammten Tellerrand hinaus"
    Und er so: "Ah da ist der Löffel"

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