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Thema: Rollstuhlgerechte Universität für Pharmazie?

  1. #1
    David Zunk
    Gast

    Rollstuhlgerechte Universität für Pharmazie?

    Hallo,
    ich bin mache gerade mein Abi und habe vor mich nächstes Jahr zum Wintersemester 2012 für Pharmazie zu bewerben. Die Inhalte passen einfach sehr genau auf meine Interessen! Nun habe ich eine kleine Mobilitätseinschränkung - wegen eines Unfalls vor einigen Jahren bin ich an (m)einen Rollstuhl gebunden.

    Glücklicherweise ist das Gymnasium an dem ich bin, weitestgehend zugeschnitten auf Rollstuhlfahrer. Das ist ja leider nicht überall so...
    Wie sieht es da bei euch an der Uni bzw. im Pharmazie-Bereich aus? Sind einige hier selbst in einer ähnlichen Lage und studieren Pharmazie?

    Könnt ihr über eure Uni sagen, sie ist rollstuhlgerecht oder eher nicht? Bitte antwortet - egal von welcher Uni. Ich muss einfach wissen, welche ich schon vorweg leider ausschließen muss bei meiner Bewerbung. Ausschließen bedeutet soviel wie z.B.: Man kann gewisse Räumlichkeiten ausschließlich über eine Treppe erreichen.

    Wie ist das in den Laboren? Kann man auch sitzend alles erreichen? Wie ist der Vorlesungssaal beschaffen? Also kann man sich da problemlos mit dem Rollstuhl neben die Sitzreihe "parken".

    Auch wenn ihr selbst nicht in dieser Art eingeschränkt seit, wäre ich dankbar, wenn ihr euch kurz 5 Minuten Zeit nehmt und eure regulären Wege gedanklich im Rollstuhl "abgeht" und berichtet ob es da evtl. Probleme oder auch keine Probleme gibt. Ihr würdet mir wirklich sehr helfen!

    Ich werde in den nächsten Wochen mal in Erlangen vorbeischauen (liegt einfach in meiner Nähe) und mir zumindest dort schon einmal ein Bild machen.

    Viele Grüße und jetzt bereits vielen Dank für eurer Feedback! Genießt noch ein wenig eure Semesterferien!
    David

  2. #2
    Vivien
    Gast
    Hallo David!

    Also ich studiere an der FU-Berlin. Wir sind dort nach meinen Erkentnissen "recht" rollstuhlgerecht. Ich spreche auch ein wenig aus Erfahrung, da meine beste Freundin auch in einem sitzt und ich ihren Alltag schon oft begleitet habe.
    Also vor Ort im Institut gibt es Fahrstühle, behindertengerechte Toiletten, auch in den Hörsälen ist platz. in den Praktikumsräumen sieht es meiner Meinung nach etwas schwieriger aus, denn soweit ich es in Erinnerung habe, sind dort recht hohe Arbeitsplätze, die Schränke unter den Flächen haben, was dir das "drunterfahren" erschweren würde. Eine Treppe ist mit einem Rollstuhllift ausgestattet, damit man zu den Schränken für Kittel etc. kommt.
    Ins Gebäude kommt man auch "leicht", jemand zum schieben wäre hilfreich, denn der weg ist doch recht "steil", aber der Zugang dirket ist mit automatischen Türen versehen.
    in den anderen Praktikumsräumlichkeiten sind meines erachtens auch Fahrstühle etc. vorhanden. Aber auch falls dies nicht der Fall sein sollte, gibt es bestimmt den ein oder anderen hilfsbereiten Studenten, der dir bei solchen Hürden behilfich sein wird

    Der weg in die Uni ist auch gerecht, die BVG ist grundsätzlich mit Rampen ausgestattet.
    bei der S- und U-Bahn sind ebenfalls Fahrstühle vorhanden =)

    Wenn du weitere Fragen hast, dann kannst du dich auch gerne persönlich an mich wenden, hier meine email adresse:
    vischer@zedat.fu-berlin.de

    Liebe Grüße, Vivien

  3. #3
    N06BC01 Avatar von Shimone
    Registriert seit
    22.03.2010
    Ort
    Marburg
    Beiträge
    138
    Pharmazeut seit 2012
    Also Marburg ist zur Zeit für Rollstuhlfahrer eher ungeeignet, zumindest was die Pharmazie angeht.
    Viele Treppen, viele auf und abs, wenig Fahrstühle.
    Und ich so: "Jetzt guck doch mal über den verdammten Tellerrand hinaus"
    Und er so: "Ah da ist der Löffel"

  4. #4
    Hallo,

    also in Münster hat letztes WS auch jemanden gegeben der im Rollstuhl saß und Pharmazie angefangen hat. Der Professor hatte allerdings Bedenken ob das alles mit der Sicherheit im Labor hinhaut, darum wurde demjenigen dann noch eine studentische Hilfskraft an die Seite gestellt, die dann bestimmte Dinge im Labor für ihn erledigt hat. Ich weiß allerdings nicht wie gut da dann alles funktioniert hat und ob er immer noch studiert, vllt. mal beim Studienberater dort anfragen.

  5. #5
    Neuer Benutzer
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    In Greifswald wir momentan sehr viel gebaut am Campus. Die Pharmazie ist aber teilweise noch in den alten Häusern. In denen wird es recht schwer, viele Treppen und kein Lift. In den neuen wird es aber kein Problem sein. Ab besten wenn es soweit ist mal die Fachschaft anschreiben und nachfragen wie weit er Umzug ist. Das gleiche würde ich auch für alle andern Unis machen. Kostet zwar etwas Zeit aber dann bekommst du recht zuverlässig einen guten Überblick. ^-^

  6. #6
    Foren-Guru Avatar von Christin
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    Ich würde Leipzig auch als Rollstuhl-geeignet beschreiben, da wir überall Aufzüge und Rampen haben. Straßenbahnen etc versteht sich ja von selbst und auch die Wohnheime sind behindertengerecht gebaut. Unser StudentInnenrat hat auch ein eigenes Referat für Barrierefreiheit, die kümmern sich sehr umfassend um den Abbau eventueller Barrieren und helfen schnell. Wir als Fachschaftsrat sind auch direkt angehalten alle unsere Veranstaltungen barrierefrei zu gestalten oder ein Konzept zur Hilfestellung zu entwickeln.
    You shoot me down, but I don't fall - I'm Titanium!

  7. #7
    Administrator Avatar von ooonja
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    Apothekerin seit 2013
    Zitat Zitat von Christin Beitrag anzeigen
    Ich würde Leipzig auch als Rollstuhl-geeignet beschreiben, da wir überall Aufzüge und Rampen haben.
    Naja in der Technologie trifft das aber nicht wirklich zu - oder gibt es da irgendwo einen Aufzug? Klar ist es nur ein Interim, wie lange eigentlich noch?!

  8. #8
    Studi Avatar von Nachi
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    Münster
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    Zu dem, was Serendipity geschrieben hat.
    Ich weiß ja nicht, wie es bei dir aussieht David, aber ich denke es wird in Münster problematisch, wenn du nicht zum Teil ohne deinen Rollstuhl auskommst. Besagter Kommilitone geht auch oft an Krücken. In den Hörsälen im pharm. Institut sind fast überall Stufen. Wenn du auch zum Teil an Krücken gehst, sollte es kein Problem sein. Für unseren Kommilitonen wurde im Praktikumssaal eine extra Halterung für diese angebracht und es gab immer einen Stuhl für ihn ^^. Und es gab eben immer eine Assistentin, die alles geholt hat. Wichtig ist auch, dass du die Notausgänge benutzen kannst. Für Münster ist wohl auch wichtig, da dreimal hinzuschreiben, wie deine Situation aussieht. Besagter Kommilitone konnte die ersten 2 Wochen das Praktikum nicht mitmachen, weil man wohl irgendwie seine Unterlagen verlegt hatte und nicht bescheid wusste. Somit war man nicht passend vorbereitet. Ist ärgerlich, kann natürlich mal passieren, aber deswegen...immer 1000mal bescheid geben ^^.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Pancha
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    Pharmazeut
    Also Freiburg ist nicht 100%ig rollstulgerecht ausgestattet. Das alte Pharmaziegebäude - und somit der Pharmazie-Hörsaal und die Seminarräume - ist nur über Treppen zu erreichen, einen Fahrstuhl gibt es meines Wissens nicht. Die Hörsäle der Chemie und Bio sind aber kein Problem. Die Labore sind im neuen Pharmazie-Gebäude und mit Fahrstuhl einfach erreichbar, aber in Bezug auf die Arbeitshöhe (Labortische, Abzüge, Chemikalienschrank) nicht rollstuhlgerecht eingerichtet. Ist die Frage, inwieweit das durch eine Assistenz ausgeglichen werden kann und ob die Uni für die eine Treppe zum Pharmazie HS nicht einen Rollstuhllift anschaffen kann. Wäre ja eigentlich nur fair.

  10. #10
    PhiP
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    Auf Jena solltest du bei deiner Bewerbung verzichten - Treppenhäuser ohne Ende.

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