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Thema: Bindungstypen

  1. #1

    Bindungstypen

    Hier ist die Frage, die die Welt bewegt:
    Welche Bindungstypen können bei Wasserstoffverbindungen von Elementen der 2.Periode auftreten?

    1)Metallbindungen
    2)Ionenbindungen
    3)Dreizentrenbindungen
    4)Atombindungen

    Nenen Sie dann noch ein Beispiel zur richtigen Antwort und sagen Sie warum. :huh:

    Außerdem noch dies: Welche Aussagen über das Bindungsverhältnis der einzelnen Elemente kann durch deren Stellung im PSE getroffen werden? (Atombindungen, Metallbindungen, Ionenbindungen)

    Geändert von RebirthTime (24.04.2011 um 17:16 Uhr)

  2. #2
    5-Hydroxytryptamin
    Gast
    Zitat Zitat von RebirthTime Beitrag anzeigen
    Hier ist die Frage, die die Welt bewegt:
    Welche Bindungstypen können bei Wasserstoffverbindungen von Elementen der 2.Periode auftreten?

    1)Metallbindungen
    2)Ionenbindungen
    3)Dreizentrenbindungen
    4)Atombindungen

    Nenen Sie dann noch ein Beispiel zur richtigen Antwort und sagen Sie warum. :huh:

    Außerdem noch dies: Welche Aussagen über das Bindungsverhältnis der einzelnen Elemente kann durch deren Stellung im PSE getroffen werden? (Atombindungen, Metallbindungen, Ionenbindungen)
    Wasserstoff bildet mit Elementen der 1. und 2. Hauptgruppe Hydride. Der Wasserstoff ist negativ (-1 wertig) geladen, da er eine größere Elektronegativität besitzt als die Alkali - und Erdalkalimetalle. Die Bindung ist ionischer Natur.

    Beispiel aus der 1. Gruppe: LiH - Lithiumhydrid -> H besitzt eine größere EN als Li.

    2 Hauptgruppe: MgH2 - Magnesiumhydrid -> H besitzt eine größere EN als Mg.

  3. #3
    Unregistriert
    Gast
    Dreizentrenbindungen kommen bei Borhydride (Boraten) vor und normale Atombindungen bei Kohlenwasserstoffen (C-H), Aminen (N-H) etc.

    Metallbindungen mit Wasserstoff gibt es nicht (weil Wasserstoff eben kein Metall ist).

  4. #4
    Benutzer
    Registriert seit
    23.10.2008
    Beiträge
    79
    Pharmaziestudent
    Hallo,

    also erstmal solltest du dir die jeweiligen Elektronegativitäten (EN) der 2. Periode (Li, Be, B, C, N, O, F, Ne) anschauen.

    Ne ist ein Edelgas, mit vollen 2s und 2p Schalen, was bedeutet, dass es ziemlich unreaktiv ist, also eigentlich keine Bindungen eingeht.
    F hat die höchste EN, will also alle Elektronen für sich. Es liegen also meist Ionenbindungen vor. HF ist eine Ausnahme. Laut HSAB-Konzept ziehen sich ja Teilchen, die ungefähr den gleichen Radius haben, eher an, weil auch die Atomhülle nicht so stark polarisiert werden kann, deswegen ist HF eher eine schwache Säure.
    O wird meist Atombindungen eingehen, polare, um genau zu sein, ebenso N.
    C wird eher unpolare Atombindungen eingehen.
    B die typischen Dreizentrenbindungen.
    Li und Be werden eher Ionenbindungen eingehen, weil es sich um Metalle (1. HG: Alkalimetalle, 2.HG: Erdalkalimetalle) handelt, und sie durch Abgabe der Valenzelektronen eine stabile Konfiguration, nämlich die des He, erlangen.

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