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Thema: Lernmuffel

  1. #1
    XHF_AtomRocket_WindowTeamOfTheYear
    Gast

    Lernmuffel

    Nabend
    ich studier grad Chemie im ersten Semester, das sollte auch nur ein Übergang sein.
    Ich habe gemerkt, dass mir das alles in der Uni viel schwerer fällt als in der Schule. In der Schule musste ich kaum lernen für meine guten Noten, in der Uni komm ich so nicht mehr mit und ich kann mich trotzdem kaum zum lernen motivieren.
    In analytischer Chemie z.B komm ich überhaupt nicht mehr mit, es geht soo schnell und weder in, noch nach der Vorlesung verstehe ich es.
    Vielleicht hängts damit zusammen, dass ich 'Chemie so oder so nicht weiter machen werde. Ich hoffe mein Verhalten ändert sich dann, wenn ioch im Pharmaziestudium bin.
    7Wie viel Zeit investiert ihr so, wenn gerade keine Klausurphase ist, bzw wenn Klausurphase ist? (außerhalb der Uni)

    Ich habe die Befürchtung einfach nicht für ein lernintesives Studium geeignet zu sein. Und die Grundlagen in der Chemie machen mir jetzt auch nicht besonders viel Spaß.. es ist eher die PHarmakologie und so weiter, was mich interessiert.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Apothekerin
    Hallo,

    Wie viel Zeit investiert ihr so, wenn gerade keine Klausurphase ist, bzw wenn Klausurphase ist? (außerhalb der Uni)
    Du musst schon einige Zeit mit Lernen verbringen, besonders wenn du kein Chemie-Crack bist. Ich bin im ersten Semester. Da ich auch kein Genie in Naturwissenschaften bin, arbeite ich fast jeden Abend gut zwei Stunden lang die Vorlesungen nach, am Wochenende bestimmt auch noch mal mindestens vier Stunden pro Tag. Und das ist nur nacharbeiten, noch kein wirkliches Lernen.

    Klausurphase kommt jetzt erst, aber ich denke, die nächsten Wochenende sind komplett mit lernen verplant.
    Zwischendurch haben wir auch immer noch Kolloquien zum Praktikum, die sehr lernintensiv sind.

    Wenn du also keine Motivation zum Lernen hast, wird es schwierig. Uni und Schule kann man nicht vergleichen, und der Stoff im Pharmaziestudium wird ebenfalls extrem schnell durchgenommen.

    Lg,
    Steffi

  3. #3
    Gast heute
    Gast
    Hey,
    ich denke so geht es vielen. Uni ist schon was anderes als Schule! Das ist nicht nur Party, Ausschlafen und geile Zeit, das ist vor allem richtig harte Arbeit.

    Als ich das abi geschafft hatte, dachte ich auch noch: Ja, jetzt hab ich es geschafft, nichts kann mich mehr schocken, das lernen bewältige ich mit links!

    Aber schon nach kurzem wird einem klar, dass das Lernen fürs Abi gar nichts war!

    Allerdings muss ich dir sagen, dass da Pharmazie keine gute Wahl ist, wenn du dich nicht zum Lernen aufraffen kannst. Andererseits gibt es nur wenige Fächer, die ich als wirklich "leicht" einschätzen würde. Selbst angehende Grundschullehreer müssen ab und zu was tun; und nach den Erzählungen meiner Ex-Mitschüler hat man es z.b. mit Medizin, Physik und ähnlichem auch nicht gerade angenehm.

  4. #4
    Bratkartoffel
    Gast
    Finger weg vom Pharmaziestudium. Ich hab den Vergleich zwischen Medizin, Chemie und Pharmazie und Du kannst mir glauben, dass Du bei Pharmazie am Meisten lernen musst. Besonders dein Problemfeld Analytik machen ein Großteil des Studiums aus!!!

  5. #5
    Marie
    Gast
    Du hast durchschnittlich 29 Stunden pro Woche Präsenzzeit an der Uni (wobei es mir immer mehr vorkommt). Abends und am Wochenende musst du Laborprotokolle und Referate schreiben. Wie viel Zeit du zum Nachbereiten und Lernen benötigst, ist natürlich davon abhängig, wie gut du den Stoff verstehst. Ich schätze mal, dass ein durchschnittlicher Student ca. 15h pro Woche dafür verwendet. Insgesamt hast du also mindestens eine 50h-Woche.
    Pharmakologie lernt man erst ab dem 6. Semester. Der gesamte erste Teil des Studiums geht für naturwissenschaftliche Grundlagen "drauf". Das kann man also nur "ertragen", wenn man Spaß an Naturwissenschaften, vor allem an Chemie, hat.

  6. #6
    XHF_AtomRocket_WindowTeamOfTheYear
    Gast
    Zitat Zitat von Bratkartoffel Beitrag anzeigen
    Finger weg vom Pharmaziestudium. Ich hab den Vergleich zwischen Medizin, Chemie und Pharmazie und Du kannst mir glauben, dass Du bei Pharmazie am Meisten lernen musst. Besonders dein Problemfeld Analytik machen ein Großteil des Studiums aus!!!
    Hm, dann weiß ich leider gar nicht was ich sonst machen soll. Wollte eigentlich immer Pharmazie machen, aber anscheinend ist der ganze Chemiekram nichts für mich. :-/
    Für eine Ausbildung ist es jetzt auch zu spät....

  7. #7
    Zitat Zitat von Bratkartoffel Beitrag anzeigen
    Finger weg vom Pharmaziestudium. Ich hab den Vergleich zwischen Medizin, Chemie und Pharmazie und Du kannst mir glauben, dass Du bei Pharmazie am Meisten lernen musst. Besonders dein Problemfeld Analytik machen ein Großteil des Studiums aus!!!
    Wie darf man das verstehen. Hast du zuerst Medizin studiert, danach Chemie und jetzt Pharmazie ... ?
    "Wer sein Ziel kennt, findet den Weg"

  8. #8
    Erfahrener Benutzer
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    Apothekerin
    Hallo,

    Für eine Ausbildung ist es jetzt auch zu spät....
    Warum das ?!

    Lg,
    Steffi

  9. #9
    Gast heute
    Gast
    Zitat Zitat von Chelsea Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Bratkartoffel Beitrag anzeigen
    Finger weg vom Pharmaziestudium. Ich hab den Vergleich zwischen Medizin, Chemie und Pharmazie und Du kannst mir glauben, dass Du bei Pharmazie am Meisten lernen musst. Besonders dein Problemfeld Analytik machen ein Großteil des Studiums aus!!!
    Wie darf man das verstehen. Hast du zuerst Medizin studiert, danach Chemie und jetzt Pharmazie ... ?
    Das würde mich auch interessieren. Ausnahmslos JEDER meiner Ex-Mitschüler behauptet direkt oder indirekt, sein Fach wäre so schrecklich schwer oder sogar das schwerste. Sogar diejenigen, die es objektiv betrachtet wirklich leicht haben, beschweren sich, dass sie soviel tun müssen. Weil es im Vergleich zur Schule eben doch nicht leichter ist. Woher wilst du das wirklich wissen, ohne dass du tatsächlich alle 4 Fächer studiert hast? Allein von der Wochenstundenzahl kann man das nicht abhängig machen, finde ich. Andere müssen ständig Hausarbeiten und Essays schreiben, was mir z.b. gar nicht liegen würde; oder die Semesterferien fallen komplett flach, weil Praktika und Klausuren mitten rein oder ans Ende gelegt werden. Ich lerne auch lieber chemische Formeln als z.b. Gesetzestexte. So hat doch jeder irgendwas, was an seinem Fach besonders "schlimm" ist.

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