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Thema: Phosporsalzperle

  1. #1
    AnjaAnja
    Gast

    Phosporsalzperle

    Guten Abend!

    Habe mich soeben im Buch wegen des Vorgehens der Phosphorsalzperle schlau gemacht, stelle mir jedoch folgende Fragen:

    1) Ist das nur ein Hinweis für die Kationen? Ich denke ja...wo sind aber dann die Anionen?
    Das gleiche ist ja auch bei der Flammenfärbung. Wieso erhält man mit Feuer nur Hinweise auf Kationen...

    2)Zum Vorgehen:
    Das Magnesiastäbchen erhitzen und dann ins Phosphorsalz und wiedr in die Flamme usw bis sich eine perlenartige Struktur entwickelt.
    DANN das Magnesiastäbchen, an dem ja nun diese Perle hängt, in die Analysensubstanz "halten" und dann? Wieder ins Feuer oder ändert sich dann nur die Farbe der Perle?

    Weil das komische ist: Ich dachte die Farbe der Perle ändert sich.
    Mhm, wenn ich aber im Buch nachschaue, dann steht da was von Oxidations- und Reduktionsflamme bzgl Farben.
    Dh die Flammenfarbe ändert sich? Dh also dass ich dann wieder mit dem Stäbchen ins Feuer muss.
    Und dann müsste ich drauf achten, dass sich die Flammenfarbe ändert.
    Richtig so??

    3) Und hier gleich die nächste Frage:
    es steht was von Oxidiations und Reduktionsflamme. Ok. Oxflamme ist das äußere.Gut.
    Nun steht aber in diesem Zusammenhang was von kalt und heiß!
    Wie kann eine Flamme nur KALT sein

    Dankeschön!
    Anja

  2. #2
    laborratte
    Gast
    Hallo,
    ohje, das Quali-Praktikum ist bei mir jetzt schon fast 5 Jahre her
    Also, die Phosphorsalzperle ist auf jeden Fall nur ein Nachweis für Kationen, und zwar bilden sich hier Phosphate der Kationen, die charakteristische Färbungen haben, jenachdem ob man das Magnesiastäbchen in die Oxidationsflamme oder Reduktionsflamme hält...Zu der Frage wo sind die Anionen, die sind natürlich noch da, die entsprechenden Salze haben aber keine besonderen Färbungen...
    Zu der Flammenfärbung: Es werden hierbei Elektronen der Elemente in höhere Energieniveaus angehoben, die dann wieder in energieärmere Niveaus "zurückfallen" und die Energie, die diesem Übergang entspricht, in Form von Licht abgeben. Je nach Energie hat das Licht eine bestimmte, charakteristische Farbe... Das hängt eben vom Element ab, z.B. wenn wir mal der Einfachheit halber in Schalen sprechen, dann besitzt der Übergang von der L- zur K-Schale beispielsweise eine höhere Energie, je höher die Ordnungszahl des Elements ist... (s. Moseley-Gesetz) So kann man sich dann auch erklären, wieso man bei Natrium eine gelbe Flammenfärbung beobachtet, und bei Lithium, was im PSE genau oben drüber steht, eine rote (=energieärmere) Flammenfärbung auftritt...
    Naja und die Elemente, die in den Anionen so vorhanden sind, ich würd sagen die geben halt eben keine spezifische Flammenfärbung, weil sie entweder gar nicht erst angeregt werden oder kein sichtbares Licht ausgesendet wird...
    Zu 2) Ist ja eigentlich schon weiter oben beantwortet, bei den Perlen ist es nicht die Flammenfarbe die sich ändert, sondern die Farbe der Perle variiert jenachdem ob man sie in Reduktions- oder Oxidationsflamme hält...

    viele grüße

  3. #3
    Administrator Avatar von ooonja
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    Tübingen
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    Zitat Zitat von AnjaAnja Beitrag anzeigen
    3) Und hier gleich die nächste Frage:
    es steht was von Oxidiations und Reduktionsflamme. Ok. Oxflamme ist das äußere.Gut.
    Nun steht aber in diesem Zusammenhang was von kalt und heiß!
    Wie kann eine Flamme nur KALT sein
    Das ist eine Relationssache. Objektiv sind 800°C (im Kern der Flamme) sicher verdammt heiß, im Vergleich zu 1500°C (am Saum) jedoch eher "kalt".

  4. #4
    Erstifragt
    Gast
    Dankeschön, aaaaaaaber :blush:

    Jetzt steht da:
    Oxidationsflamme
    kalt: grün
    heiß: blau

    das war nur ein Beispiel
    was genau meint man nun mit "kalt" und "heiß" --die Stelle der Oxidationsflamme- wenn ja: wo befindet sich denn die kalte und wo die heiße Stelle der Oxflamme

    und natürlich der Reduktionsflamme.

    Oder:
    erst erhitzen (heiß) und dann außerhalb der Flamme (im kalten )

    dankeschön^^

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