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Ergebnis 31 bis 40 von 169

Thema: PTA - Sackgassen-Beruf

  1. #31
    Unregistriert
    Gast
    Schwierig, sich die PTA-Ausbildung zu nutze zu machen, wenn man relativ ortsgebunden ist. Freund, Familie etc. und man in einem Ort lebt, der eigentlich pharmazeutisch nichts zu bieten hat außer Apo und KH-Apo; auch bei mir ist es wie bei Rosine, es ist einfach ein langweiliger Job.
    Bei der vorigen Berufsberatung wird aber alles als super dargestellt, so wars zumindest bei mir. Soviele Möglichkeiten, super Grundlage, tolles Ansehen usw.

  2. #32
    Benutzer Avatar von Annii
    Registriert seit
    15.02.2011
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    45
    Pharmaziestudentin seit 2011
    Wer seinen Job als PTA langweilig findet und unzufrieden ist der macht einfach was falsch. Ich habe als PTA viele verschiedene Apotheken kennengelernt. Und sicher gibt es solche wo weniger los ist und auch ich mich nicht wohlgefühlt habe aber es gibt eben auch welche in denen die Arbeit sehr viel Spass macht und wo man auch sehr gefordert wird. Wenn ich nach meiner Ausbildung 20 Jahre in ein und der selben "Dorfapotheke" arbeiten würde wo am Tag 20 Kunden kommen dann würd ich auch Depressionen bekommen, aber dafür gibt es ja wie man immer wieder von den kunden hört "viel zu viele" Apotheken und man kann sich auch einfach mal woanders bewerben wenn man nicht zufrieden ist. Und manchmal muss man eben, wenn man sich beruflich weiterentwickeln möchte auch den Schritt wagen und den Ort wechseln. Es gibt genug Menschen die jeden Tag eine Stunde oder noch mehr fahren müssen. Oder man bleibt halt wo man ist und beschwert sich jeden Tag.

  3. #33
    Unregistriert
    Gast

    PTA Alternative

    Hallöchen,
    ich kann mich nur meinen Vorrednern anschließen und sagen "Mut zur Veränderung!" Ewigkeiten im langweilenden und frustrierenden Job "gefangen" zu sein macht auf Dauer nur depressiv.
    An dieser Stelle würde ich auch noch einmal die Idee mit dem Studium auffassen.
    Es ist von großen Vorteil, wenn man schon einige Jahre Erfahrung in der Praxis hat und natürlich noch die theoretische Ausbildung abgeschlossen hat.
    Ein Studium in der Fachrichtung des Gesundheitsmanagements wurde hierbei erwähnt. Meiner Meinung nach ein hochflexibles Studium mit guten Berufschancen. Gerade in größeren Firmen ist es sicherlich sehr interessant verschiedene Konzepte zu entwickeln und sich dabei selbst zu verwirklichen.
    Da ich in 3 Monaten selber mit einem solchen Studium anfange, habe ich mich diesbezüglich schon informiert und bin hier auf eine interessante Seite gestoßen.
    Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung!

  4. #34
    Unregistriert
    Gast

    Pta

    Hallo alle zusammen,

    Ich bin zufällig auf diesen Forum gestossen. Bin 38 und fange in 4 Wochen die Ausbildung zum PTA an - in Hannover, Blindow Schule. Bin aufgeregt und freue mich auf diese Herausforderung. Habe auch vor, im Zuge dieser Ausbildung meine Fachhochschulreife zu machen (dieses bietet meine Schule an - finde ich klasse!)

    Bin mit 17 nach De eingewandert, war für die Schule schon zu alt. Habe 10 Mon. Sprachkurs gemacht und dann direkt eine Ausbildung als Friseurin angefangen, war leider damals keine andere Möglichkeit da. Habe gut abgeschlossen, aber nur 1 Jaht in diesem Beruf gearbeitet. Dann geheiratet, 3 Kinder bekommen (sind bereits fast 15,12,12). Möchte nicht in den gelernten Beruf zurück. So entschloss ich mich für PTA - und ich finde, das es ein sehr schönes Frauenberuf ist (gerade mit Kindern!) Ich habe bereits ein Praktikum in einer Apo gemacht und somit etwas im den Arbeitsalltag einer PTA geschnuppert. Und glaubt mir, in jedem Beruf gibt es Alltag, früher oder später.

    Muss meine Ausbildung selbst bezahlen und gehe dafür nebenbei arbeiten (putzen im Privathaushalt, weil dafür doch noch mehr Geld gibt, als bei REWE für Regale einräumen). Also, ich möchte allen Mut machen, die unschlüssig sind. Es ist nie zu spät ein Neueanfang zu machen, egal in welche Richtung!

    Und wenn ich danach noch schaffe - ein Studium in Braunschweig. Und ich würde mit 41 erst anfangen (ich musste so schmunzeln, weil jemand schrieb ..."eine Studienkollegin ist schon 35!!! :-)". Viel Glück für alle, Ihr schafft das! R.F

  5. #35
    Hase
    Gast

    Wer sein Ziel kennt, findet auch den Weg

    Ich finde es SUPER!

  6. #36
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    25.04.2012
    Ort
    München
    Beiträge
    207
    PTA seit 2013
    Das klingt wirklich toll.und gibt irgendwie mut.:-) danke für das berichten.

  7. #37
    Unregistriert
    Gast

    Studium.

    Hallo Annii, ist das Studium schwer und kann ich es mit 40 noch packen? Danke für die Antwort. LG R.F.


    Zitat Zitat von Annii Beitrag anzeigen
    Wer seinen Job als PTA langweilig findet und unzufrieden ist der macht einfach was falsch. Ich habe als PTA viele verschiedene Apotheken kennengelernt. Und sicher gibt es solche wo weniger los ist und auch ich mich nicht wohlgefühlt habe aber es gibt eben auch welche in denen die Arbeit sehr viel Spass macht und wo man auch sehr gefordert wird. Wenn ich nach meiner Ausbildung 20 Jahre in ein und der selben "Dorfapotheke" arbeiten würde wo am Tag 20 Kunden kommen dann würd ich auch Depressionen bekommen, aber dafür gibt es ja wie man immer wieder von den kunden hört "viel zu viele" Apotheken und man kann sich auch einfach mal woanders bewerben wenn man nicht zufrieden ist. Und manchmal muss man eben, wenn man sich beruflich weiterentwickeln möchte auch den Schritt wagen und den Ort wechseln. Es gibt genug Menschen die jeden Tag eine Stunde oder noch mehr fahren müssen. Oder man bleibt halt wo man ist und beschwert sich jeden Tag.

  8. #38
    Unregistriert
    Gast

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Hallo alle zusammen,

    Ich bin zufällig auf diesen Forum gestossen. Bin 38 und fange in 4 Wochen die Ausbildung zum PTA an - in Hannover, Blindow Schule. Bin aufgeregt und freue mich auf diese Herausforderung. Habe auch vor, im Zuge dieser Ausbildung meine Fachhochschulreife zu machen (dieses bietet meine Schule an - finde ich klasse!)

    Bin mit 17 nach De eingewandert, war für die Schule schon zu alt. Habe 10 Mon. Sprachkurs gemacht und dann direkt eine Ausbildung als Friseurin angefangen, war leider damals keine andere Möglichkeit da. Habe gut abgeschlossen, aber nur 1 Jaht in diesem Beruf gearbeitet. Dann geheiratet, 3 Kinder bekommen (sind bereits fast 15,12,12). Möchte nicht in den gelernten Beruf zurück. So entschloss ich mich für PTA - und ich finde, das es ein sehr schönes Frauenberuf ist (gerade mit Kindern!) Ich habe bereits ein Praktikum in einer Apo gemacht und somit etwas im den Arbeitsalltag einer PTA geschnuppert. Und glaubt mir, in jedem Beruf gibt es Alltag, früher oder später.

    Muss meine Ausbildung selbst bezahlen und gehe dafür nebenbei arbeiten (putzen im Privathaushalt, weil dafür doch noch mehr Geld gibt, als bei REWE für Regale einräumen). Also, ich möchte allen Mut machen, die unschlüssig sind. Es ist nie zu spät ein Neueanfang zu machen, egal in welche Richtung!

    Und wenn ich danach noch schaffe - ein Studium in Braunschweig. Und ich würde mit 41 erst anfangen (ich musste so schmunzeln, weil jemand schrieb ..."eine Studienkollegin ist schon 35!!! :-)". Viel Glück für alle, Ihr schafft das! R.F


    Ich habe meine PTA- Ausbildung in diesem Jahr mit dem anschließenden Praktikum fertig gemacht und bin auch 38 Jahre alt. Anfangs fiel das lernen schwer, weil es wieder total neu war, doch dann war das kein Problem mehr. Meine Freundin war auch bei mir auf der PTA Schule und ist 45 Jahre alt. Also alles zu packen Viel Glück und Erfolg wünsche ich Dir.

  9. #39
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Hallo Rosine,
    ich kann nur bestätigen was du anfangs geschrieben hast. Als PTA bist du nun mal mehr oder weniger für den Rest deines Arbeitslebens an die Apotheke gebunden.. klar gibt es auch andere Möglichkeiten wie Industrie oder KH... Ich habe mich nach ein paar Jahren als PTA für ein Studium entschieden, welches ich parallel zur Arbeit in der Apotheke aufnehmen konnte. Gesundheitsmanagement nennt sich der Studiengang.. und befasst sich im Wesentlichen mit BWL im Gesundheitswesen.. später hast du vielerlei Möglichkeiten Managementpositionen einzunehmen..z.B. im Bereich Controlling, QM im Krankenhaus, im Bereich Personal oder Marketing in der Industrie, Betriebliches Gesundheitsmanagement ist auch ein Thema für sehr viele Unternehmen, was vielen Absolventen Möglichkeiten bietet in diesem Bereich dann tätig zu werden... es gibt in der Hinsi
    cht vielerlei Möglichkeiten.. es hängt natürlich sehr viel von einem ab, was man möchte und wo man hin will.. Also ich kann das nur empfehlen, weil einem während dem Studium viele Inhalte begegnen die du als PTA auch schon gehört hast, und du mit vielerlei Dingen auch etwas anfangen kannst. Das hat mir persönlich geholfen um festzustellen, dass das das richtige Studium ist..
    Vielleicht habe ich dich da auf eine Idee gebracht!!
    Hallo ich bin auch PTA und arbeite seit 14 Jahren in der Apotheke (langweilig).Hast du ein Fernstudium aufgenommen oder Vollzeitstudium .Wie wird das finanziert?. Vielen Dank im Voraus.

  10. #40
    PTA-Azubi sei 2011
    Registriert seit
    02.02.2013
    Beiträge
    29
    Hi, auch ich möchte Mut für nen Neuanfang machen. Denke mal das ich hier die absolut älteste PTA-Schülerin bin (an meiner Schule bin ich es jedenfalls). Noch 46 Jahre...und bis ich wirklich komplett fertig bin werde ich fast 48 sein. Ich habe den Entschluß nochmal was ganz Neues anzufangen bisher nicht eine Sekunde bereut. Zum PTA-Beruf bin ich über meinen Job als Medikamentenbotin gekommen aber was medizinisches wollte ich eigentlich schon in viel jüngeren Jahren machen. Aber wie das so ist.....2 Kinder, keinen der bei der Betreuung hilft und dann hängt man im alten Trott ewig fest. Jetzt sind meine Kids 17 und 19 Jahre alt. Also"groß", wenn auch noch abhängig und zuhause. Klar ist es nicht ganz einfach nochmal mit dem lernen anzufangen und im ersten viertel Jahr dachte ich ganz oft:"Das schaffst Du NIE mit dem lateinischen Fachchinesisch und der Chemie. Aber ich habs geschafft und bis jetzt nichtmal so schlecht....(vor den Prüfungen in 4 Monaten habe ich allerdings wirklich Panik im Moment). In der Klasse bin ich angenommen worden wie alle anderen auch...es besteht kein Unterschied zu den viel jüngeren Mitschülern. Sie stöhnen genauso uber 3 Klausuren in der Woche wie ich und schaffen sie auch genauso gut oder schlecht. Man ist einfach so alt wie man sich fühlt....
    Arbeiten will ich nach den Prüfungen in der Krankenhausapotheke und hoffe das ich nach dem Praktikum und der Endprüfung auch wenigstens Teilzeit(erstmal....wenn man mal drin ist, dann ist man drin)übernommen werde. Die Arbeit in der öffentl.Apotheke würde mir was Beratung angeht gefallen aber zur reinen "Verkäuferin" will ich auch nicht verkommen. DAFÜR habe ich weder Chemie noch Botanik und auch nicht Arzneimittelkunde gelernt. Dann hätte ich zu Aldi gehen können.

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