+ Antworten
Seite 3 von 18 ErsteErste 1234513 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 175

Thema: PTA - Sackgassen-Beruf

  1. #21
    Unregistriert
    Gast
    Naja, ich hoffe, du gehst nicht davon aus, dass das arbeiten als apotheker in einer öffentlichen apotheke dann anders ist...der einzige unterschied ist, dass du gehaltsmäßig dich etwas weniger ausgebeutet fühlst als apotheker. Sonst....schlägt man auch nach spätestens drei jahren den kopf gegen die wand ob der stupiden verblödung.

    Wenigstens kann man besser sparen, um den absprung aus diesen sinnlosen pharmazeutischen berufen besser finanzieren zu können.

  2. #22
    Unregistriert
    Gast
    Hey Gast,
    eben als Apotheker muss das Ganze noch furchtbarer sein, falls das höhere Gehalt und das Wegfallen der extrem blöden Aufgaben nicht darüber hinweghilft, das Ganze zu verkraften.
    Nach drei Jahren ist wirklich gut gewesen. Das denke ich auch. Es bleibt ein Job (PTA) ohne Perspektive in der öffentlichen Apotheke, da hat der Themensteller Rosine schon recht.

  3. #23
    Unregistriert
    Gast
    Ich denke, man muss mit ein bisschen Idealismus an die Sache herangehen: Klar hat man viele blöde Aufgaben, die einem nach kurzer Zeit zum Halse raushängen. Klar gehen einem die Kunden auf den Geist, weil sie fast nur rumnörgeln. Aber im Grunde ist es schon ein wichtiger Job, den man da macht. Immerhin hilft man Menschen dabei, ihre Krankheiten richtig zu behandeln. Wobei auch hier die Einschränkung gilt, dass der Arbeitgeber einen nicht dazu zwingt, unwirksame "Medikamente" (Homöopathika, fragwürdige Nahrungsergänzungsmittel und Phytopharmaka) zu verticken. Aber immerhin kann man schon über sich sagen, dass man Leute auf bestimmte Arzneimittelrisiken aufmerksam gemacht hat und einigen Personen wieder etwas an Lebensqualität zurückgeben konnte. Im Notfall bleibt immer noch die Krankenhausapotheke, in der man seinen Beruf noch ehrlich und unter pharmazeutisch validen Gesichtspunkten ausüben kann.

  4. #24
    Unregistriert
    Gast
    Habt ihr euch eigentlich über das Berufsbild informiert, bevor ihr mit der Ausbildung angefangen habt???

    Ich arbeite seit 17 Jahren als PTA und fand es nie langweilig. Mein Problem zur Zeit ist- ich bin überqualifiziert und den Chefs zu teuer. Und das frustriert mich-nicht die tägliche Arbeit. Ich hab allerdings auch viel dafür getan, dass mein Job mir nicht langweilig wird. Nachdem ich 7 Jahre in der gleichen Kleinstadtapo gearbeitet habe und ich mich dort nicht weiterentwickeln konnte, habe ich mir eine neue,größere Apotheke mit ganz anderen Aufgabengebieten gesucht (Zyto, Heimbelieferung, Internetshop...). Weiterbildungen besuche ich nur die, die mir wirklich etwas bringen und dafür gebe ich (manchmal auch Chef) dann aber auch paar Euro aus. Diesen firmengesponserten Quatsch tue ich mir schon lange nicht mehr an. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.
    Da ich mich für Alternativen zur Schulmedizin interessiere, habe ich nebenbei noch eine Ausbildung zum Heilpraktiker gemacht und bin recht fit in Homöopathie etc. Und wenn ich wirklich mal nicht mehr in der Apo arbeiten will, kann ich immer noch eine eigene Praxis aufmachen und bin mein eigener Chef.

  5. #25
    Unregistriert
    Gast
    Ja, wenn man den ganzen quatsch wie homöopathie und andere pseudomedizin gerne macht, kann man sich in einer öffentlichen apo bestimmt nützlich fühlen.

    Ich bin mittlerweile sogar der meinung, wirklich nützlich ist nicht mal der naturwissenschaftliche hintergrund, den man im pharmaziestudium lernt, den will nämlich niemand wissen und evidenzbasiert arbeiten ist kaum möglich. Nach ein paar jahren hat man alles vergessen, das machts bestimmt leichter. Aber so weit lasse ich es nicht kommen, no way...:-))
    und ich bin sicher, in spätestens 10 jahren haben wir apothekenketten mit einzelhandelskaufleuten hinter dem HV-tisch. Selbst schuld, liebe apothekerschaft.

  6. #26
    Unregistriert
    Gast
    Hallo! Ich kann nur sagen mach es! Ich bin im Oktober 40 geworden und beende gerade meine PTA-Ausbildung. Jetzt höre ich natürlich ungern, dass der Beruf auf Dauer langweilig ist. :-) Ich wollte auch nur sagen, dass du das mit 29 noch locker schaffen kannst, denn die PTA-Ausbildung ist - wie du weißt - nicht leicht, und ich habe sie mit 40 halt noch gerockt. (Habe allerdings noch nicht die Examensergebnisse und in Galenik-Pr. leider ein schlechtes Gefühl.) :-)

    Nur Mut!

  7. #27
    David S.
    Gast
    Du musst ja nicht Pharmazie studieren... gibt 1000 andere Dinge Ich werde auch nich Pharmazie studieren nach dem Abi, gibt bedeutend bessere Jobs. Aber mit Pharmaziestudium muss man ja auch nich zwangsläufig wieder in die Apo gehen.

  8. #28
    Unregistriert
    Gast

    Studier!!!

    Hallo! Ich wollte schon immer etwas naturwissenschaftliches Studieren und habe nach der mittleren Reife PTA gemacht, weil ich mein Abi an der BOS nachholen wollte. Hab dann das auch gemacht, blos nicht an der BOS, sondern am Abendgymnasium. Tagsüber hab ich dann als PTA gearbeitet. Die ersten 1-2 Jahre hat es mir schon Spaß gemacht, aber danach war ich nur noch deprimiert. Es ist alles genau wie du beschreibst. Du kannst dich sonst wie weiterbilden, vielleicht bringt es was deinem Chef, aber uns PTAs garnichts, außer, dass wir uns vielleicht in der Beratung sicherer fühlen. Man verdient wirklich so wenig, sogar Kassierer beim ALDI kriegt mehr. Ich studiere jetzt Pharmazie, möchte aber nicht in eine Apotheke landen. Vielleicht mach ich PTA-Lehrerin...weiß noch nicht. Egal wie...ich würde immer, wenn man schon ABI in der Tasche hat, studieren. Alleine schon wegen dem sozialen Status und deutlich höheren Verdienst. Es wird an der Uni genug geboten, schau dich einfach um!

  9. #29
    Unregistriert
    Gast

    Wie wäre es mit dem Studiengang Gesundheitsmanagement ?

    Hallo Rosine,
    ich kann nur bestätigen was du anfangs geschrieben hast. Als PTA bist du nun mal mehr oder weniger für den Rest deines Arbeitslebens an die Apotheke gebunden.. klar gibt es auch andere Möglichkeiten wie Industrie oder KH... Ich habe mich nach ein paar Jahren als PTA für ein Studium entschieden, welches ich parallel zur Arbeit in der Apotheke aufnehmen konnte. Gesundheitsmanagement nennt sich der Studiengang.. und befasst sich im Wesentlichen mit BWL im Gesundheitswesen.. später hast du vielerlei Möglichkeiten Managementpositionen einzunehmen..z.B. im Bereich Controlling, QM im Krankenhaus, im Bereich Personal oder Marketing in der Industrie, Betriebliches Gesundheitsmanagement ist auch ein Thema für sehr viele Unternehmen, was vielen Absolventen Möglichkeiten bietet in diesem Bereich dann tätig zu werden... es gibt in der Hinsicht vielerlei Möglichkeiten.. es hängt natürlich sehr viel von einem ab, was man möchte und wo man hin will.. Also ich kann das nur empfehlen, weil einem während dem Studium viele Inhalte begegnen die du als PTA auch schon gehört hast, und du mit vielerlei Dingen auch etwas anfangen kannst. Das hat mir persönlich geholfen um festzustellen, dass das das richtige Studium ist..
    Vielleicht habe ich dich da auf eine Idee gebracht!!

  10. #30
    Unregistriert
    Gast
    Hallo,

    ich sehe es schon auch so, daß es in der Apotheke keine Aufstiegsmöglichkeiten für PTA gibt - dennoch kann es ein interessanter Job sein, wenn man sich die "richtige" Apotheke aussucht. Ich selbst habe die letzten 10 Jahre immer nur noch "hobbymässig" am Wochenende in der Apotheke als PTA gearbeitet - eben auch aus den genannten Gründen Gehalt, Aufstiegsmöglichkeiten und Arbeitszeiten.
    Hauptberuflich bin ich jedoch auch mit meiner PTA-Ausbildung immer gut gefahren. Ich habe viele Jahre in der Forschung & Entwicklung von Insektiziden gearbeitet - zum Schluss als Leitung Produktentwicklung. Danach habe ich als Produktmanager für Dünger und Insektizide gearbeitet und nun bin habe ich die fachliche Büroleitung bei einem Fachhändler für Laborbedarf. Bei keiner dieser Stellenanzeigen war eine PTA gesucht - ich habe mich einfach aufgrund meiner naturwissenschaftlichen Ausbildung darauf beworben und mich durch gute Arbeitsleistung weiter "hochgearbeitet".
    Es gibt also durchaus Möglichkeiten, sich die PTA-Ausbildung, wenn sie denn schon vorhanden ist, anderweitig zunutze zu machen.

+ Antworten

Ähnliche Themen

  1. Aus gesundheitlicher Hinsicht für den Beruf geeignet?
    Von Unregistriert im Forum 3. Staatsexamen und Approbation
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 20.06.2015, 19:15
  2. studium+Kind + Beruf +Haus
    Von Unregistriert im Forum Pharmaziestudium
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 19.11.2014, 14:09
  3. Studium und Beruf
    Von Unregistriert im Forum Öffentliche Apotheke
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 31.05.2014, 19:48
  4. Recht und Beruf - Prüfung
    Von Minajaan im Forum PTA-Ausbildung
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 26.12.2013, 10:45
  5. Zukunftssorgen um die Apotheken - wie sicher ist der Beruf wirklich?
    Von pharmaziestudent___ im Forum Öffentliche Apotheke
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 03.02.2011, 19:03

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Ja
  • Themen beantworten: Ja
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •