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Thema: Lustiges aus der Apo

  1. #11
    Unregistriert
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    Ich glaube, wenn mich ein Patient als "Verkäuferin" bezeichnen würde, würde mein Magengeschwür endgültig durchbrechen...

    Anmerkung:
    Warum bezeichnen Apotheker ihre Patienten eigentlich als "Kunden"? Man ist als Apotheker ja nun nicht dazu da, den Leuten irgendwas zu verkaufen, sondern soll ihnen vielmehr bei der Kontrollierung ihrer Krankheiten helfen.
    Ich glaube ganz ehrlich, dass es schon ein Riesenschritt wäre, wenn Apotheker ihre "Kunden" als "Patienten" bezeichnen würden, um nicht immer mit "Verkäufern" verwechselt zu werden.

  2. #12
    Neuer Benutzer Avatar von Aja
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    Zu mir kam mal ein Patient und wollte eine Creme zum Einreiben bei Verstauchungen. Ich hab ihm eine empfohlen und da meinte er zu mir: "Die hat er zu Hause, die ist aber zum Einreiben und nicht zum Auftragen!" Er hat dann Arnika-Schmerzfluid genommen, ist zwar nicht die erste Wahl, aber er konnte es einreiben.
    Bei meiner Kollegin wollte eine Patientin ein Nasenspray, was so gut geholfen hatte. Es war in einer runden, braunen Flasche mit Sprühaufsatz. Hm, welches kam da wohl in Frage?

  3. #13
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Anmerkung:
    Warum bezeichnen Apotheker ihre Patienten eigentlich als "Kunden"? Man ist als Apotheker ja nun nicht dazu da, den Leuten irgendwas zu verkaufen, sondern soll ihnen vielmehr bei der Kontrollierung ihrer Krankheiten helfen.
    Ich glaube ganz ehrlich, dass es schon ein Riesenschritt wäre, wenn Apotheker ihre "Kunden" als "Patienten" bezeichnen würden, um nicht immer mit "Verkäufern" verwechselt zu werden.
    Es gehört zwar nicht zur Kathegorie "Lustiges", aber dennoch eine kurze Anmerkung dazu..
    Als Apotheker ist man Vollkaufmann (juristischer Begriff).
    Das bedeutet, das meine Aufgabe der Versorgung und auch Beratung also letztendlich durch den Verkauf finanziert wird. Ein guter Apotheker verkauft nicht vordergründig des Umsatzes willen, sondern berät (vorallem im HV) um Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen zu lindern oder zu bekämpfen. Da kann es sein, das auch mal abgeraten wird von einem Medikament, der Kunde (Patient) honoriert dieses Verhalten in dem er gern wieder kommt. Aber ohne Verkauf funktioniert letztendlich keine Apotheke (auch eine Rezeptabgabe ist ein Verkauf!!).
    Mit Rezept sind es für uns deshalb auch Patienten in der freien Beratung/Gesundheitsberatung spricht man dann doch von Kunden.

  4. #14
    Neuer Benutzer Avatar von tobe
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    hab da auch was....
    Kundin: Ich hätte gern die 20er Packung ratiopharm
    Ich: Welche meinen sie, ratiopharm ist die Firma...
    Kundin: na die schmerztabletten in der orangen Packung...
    Ich zählte dann auf und sie konnte sich für eine Sorte entscheiden...

  5. #15
    Apothekerin Avatar von 1981engelchen
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    Ja, "einmal ratiopharm 500" ist auch bei uns der Dauerbrenner...
    Eine Dame wollte auch schon mal Neuraxpharm kaufen, hab sie dann mit Neurexan auch zufriedenstellen können :-).

  6. #16
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    was die kunden/patienten anekdote angeht, denke ich auf grund des kurierverbotes schon von kunden zu sprechen... patienten gehören zum arzt....

    wer sich als reiner verkäufer des umsatzes wegen versteht hat meiner meinung in einer apo wenig zu suchen, zumal es dort auch keine provision auf das verkaufte gibt und er bei ner versicherung oder so sicher besser aufgehoben wäre...

    nun zum lustigen....

    unsere kunden sind schon sehr gepeinigt durch die vielen begriffe... ich versuche mal umlaut artig die aussprachen wiederzugeben die uns zum lachen brachten:

    "Einmal bepannttn bitte" oder auch sehr beliebt ist "Rewottina"

    das Umckaloabo niemand ausprechen kann ist denke ich allen bekannt^^
    aber was du für allerlei herrauskommt ist echt der wahnsinn

    Alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen aber stets ohne Gewähr
    Fragen sie ihren Arzt oder Apotheker... und was ist mit dem PTA?

  7. #17
    Benutzer Avatar von Sertuerner
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    Falsche Aussprache der Präparatenamen ist immer lustig:

    "Ibupfropfen" oder "Willi tox" (statt Vivinox) :P

  8. #18
    Unregistriert
    Gast
    Ein Kunde kam mal wegen chronischer Verstopfung in unsere Apotheke und wir haben ihm daraufhin Flohsamen empfohlen.
    Seine Reaktion: "FLOHSAMEN?! Das ist ja WIDERLICH! Ich nehme doch nicht den Samen von Flöhen zu mir!"
    Ist kein Scherz, die Situation gab es in unserer Apotheke wirklich. Wir mussten so an uns halten, nicht schallend loszulachen

  9. #19
    Apothekerin Avatar von 1981engelchen
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    Hihi, ist aber auch ne witzige Vorstellung, die der Kunde in dem Moment gehabt haben muss... wieviel Samen so ein einzelner Floh wohl produzieren kann?!

  10. #20
    Neuer Benutzer Avatar von Ich.und.so
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    Im schönen Harz :)
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    Pharmaziestudentin seit 2011
    Unsere Kunden lügen immer

    Eine kommt immer rein und kauft 2x Nasenspray. Wenn sie über die Risiken aufgeklärt werden soll, dann sagt sie immer, es sei nicht für sie :dodgy:

    Dann gibt es ja seit den neuen Rabattverträgen bei uns ein Medikament, das von einer Firma vorher noch nicht produziert wurde und welches von anfang an nicht lieferbar war. Mein Kollege hat letztens ne Kundin bedient, die das auf nem Rezept hatte und ihr eben dafür was anderes abgegeben. Ihr statement: "Also in Apotheke XY hab ich das schon seit Jahren bekommen":huh:
    __________________________________________________________

    Dann haben wir eine Kundin, die schon weit über 80 ist. Die diktiert uns perfekt ihre Rezepte am Telefon, à la : Kassenrezept mit 2 Positionen, Position 1, Medikament XY, diesmal aber nur ne N1, ich war bei Vertretungsarzt. Dann ein Grünes Rezept... usw. Das bekommt so sonst kein Mensch hin Und sie hat noch nie irgendwas falsch angesagt
    „Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.“
    George Bernard Shaw

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